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Essen, was andere wegwerfen: Auf Schatzsuche im Müllcontainer

Das essen, was andere wegwerfen: Für viele eine Vorstellung, die Ekel hervorruft. Für Wolfgang Ruff aus Engelswies hingegen ist es eine logische Konsequenz angesichts der immensen Lebensmittelverschwendung in Deutschland (siehe Kasten). Der 51-jährige hat sich aus Neugier zwischen Oktober 2014 und Juni 2015 ans Containern gewagt – so nennt man das Sammeln von Lebensmitteln aus Müllcontainern in Supermärkten. Damit begab er sich in eine rechtliche Grauzone, denn diese Lebensmittel gehören rechtlich gesehen immer noch dem Supermarkt.

In der katholischen Kirche in Kuybyschew feiert Pfarrer Dietmar Seiffert mit seiner Gemeinde Gottesdienst. Besonders die Kinder

Bei jeder Rückkehr bekommt er eine rote Rose

Tausende Kilometer liegen zwischen Baustetten und der Stadt Kuybyschew in Sibirien, und Welten zwischen den Lebensverhältnissen hier und dort. Dietmar Seiffert hat sich vor 18 Jahren ganz bewusst entschieden, so fern der Heimat als katholischer Pfarrer zu wirken.

Schon als Kind verspürte Seiffert den Wunsch, Priester zu werden. Doch kaum hatte er das Theologiestudium in Eichstätt beendet, kamen ihm Zweifel. Er schulte um und arbeitete zehn Jahre als Programmierer in München – „das hat mich innerlich aber nicht erfüllt“.

Happy

Liverpools Coach Klopp freut sich aufs Finale gegen Real

Selten sah man Jürgen Klopp nach einer Niederlage so gut gelaunt wie in dieser Nacht von Rom. „Es war aufregender, als ich gehofft hatte“, sagte der Coach des FC Liverpool mit einem breiten Grinsen.

Nach dem 2:4 (1:2) bei der AS Rom überwog bei ihm die Freude über Liverpools ersten Finaleinzug in der Champions League seit 2007. „Ins Endspiel zu kommen ist schön, aber es zu gewinnen, ist noch schöner“, sagte Klopp und schickte gleich eine Warnung an Finalgegner Real Madrid: „Sie haben Erfahrung, wir nicht, aber wir werden absolut ...

Fidel Castro

Castro tot: Letzte große Figur des Kalten Krieges

Irgendwann während seines langen Lebens sagte Fidel Castro einmal diesen Satz: „Ich habe ein echtes Problem. Wenn ich eines Tages tot bin, wird es mir niemand glauben“.

Vermutlich ist kein anderer Mensch so oft für tot erklärt worden, wie der kubanische Revolutionsführer. 638 Attentatspläne und Mordversuche gegen ihn habe es im Laufe seiner 48 Jahre an der Macht gegeben, behauptet die offizielle kubanische Zä


Andreas Birnbacher war in Leutkirch zu Gast.

„Niederlagen geben viel mehr Energie als Gewinne“

Biathlon-Weltmeister Andres Birnbacher hat am Wochenende Leutkirch besucht und sich den Fragen der Besucher des Firmenfestes des Raumausstatters Harald Ortmann gestellt.

Auf großes Interesse der Sportfreunde stieß vor allem die Profiausrüstung des bekannten Biathleten: Gewehr und Ski. Dennoch verriet er auch auf nachdrückliche Fragen keine Geheimnisse und blieb durchaus vage: Das Kleinkalibergewehr wiege so zwischen 3,5 und 4,2 Kilogramm – jeder suche für sich das ideale Gleichgewicht zwischen Leichtigkeit und Treffgenauigkeit.

Knusprig, aber zumindest gewöhnungsbedürftig: Heuschrecken auf dem Teller sind für die meisten schon jenseits der Ekelgrenze.

Insekten auf dem Tisch: Made in Germany

Insekten zum Essen: Die Lösung des Welternährungsproblems oder nur ein bisschen Dschungelcamp in der Einbauküche? Ein Selbstversuch.

Da liegt es nun, klein und braun, und will geöffnet, der Inhalt gegessen werden. Die Vorfreude auf ein Probierpaket war schon mal größer. Ein blau-durchsichtiger Lutscher mit Mehlwurm. Dazu das Starter-Set mit sechs Heuschrecken im hübschen Glasröhrchen. Noch ein Röhrchen mit gut hundert ein Zentimeter großen Buffalo-Würmern.


Die Teilnehmer des P-Seminars zusammen mit ihrer Kursleiterin Ulrike Friedmann.

Ich singe meinen Song

Schüler der Klasse 12 des Valentin-Heider-Gymnasiums haben am Freitagabend ihre selbst geschriebenen und komponierten Lieder beim Konzert „Mein Song“ vorgestellt. Die Stücke sind im Rahmen eines P-Seminars entstanden.

Die Bühnenbeleuchtung strahlt und taucht das Podium in rotes Licht, das Publikum steht dicht gedrängt. Die Mensa des VHGs hat sich in einen Konzertsaal verwandelt – oder in eine kleine, schummrige Bar, einen Techno-Club oder einen Schauplatz für Hip-Hop-Battles.

Zwischen Erotik und Weltschmerz: Milan Kundera wird 85

Paris/Prag (dpa) - Wie kaum ein anderer Schriftsteller hat Milan Kundera, der am Dienstag (1. April) in Paris seinen 85. Geburtstag feiert, das Schicksal des Exilanten erlebt.

Noch vor seinem Entschluss, nach der Niederschlagung des Prager Frühlings nach Frankreich auszuwandern, schrieb er seinem deutschen Übersetzer mit grünem Kuli einen Brief. „Er fragte, ob er von der tschechischen Sprache weggehen sollte“, erinnert sich Franz Peter Künzel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Krim-Krise: Russland ist nicht der Feind

Das Gespräch ließ sich nicht länger aufschieben, also wählte ich diese Nummer in Moskau. Mein Vater ging ans Telefon. Wir redeten über den Frühling im Allgäu und den frischen Schnee, der gerade 2500 Kilometer entfernt von Wangen fiel. Ich erzählte von der Arbeit. Und dann redeten wir über die Krim-Krise, zunächst in Bögen um heikle Themen herum und voller Rücksicht auf die Gefühle des anderen, dann immer leidenschaftlicher. Ich hatte angerufen, weil ich seine Meinung zur Russland-Krise hören wollte, obwohl ich sie natürlich schon kannte.

Stauffenbergs letzter Zeuge

Kurt Salterberg war Wachsoldat bei Hitler. Und er stand nur wenige Meter entfernt, als am 20. Juli 1944 die Bombe des Widerstandskämpfers Graf Stauffenberg in Hitlers Besprechungsbaracke explodierte -- heute vor 66 Jahren. Salterberg hat seine eigene Meinung über das Attentat und dessen Erfolgsaussichten. Mit Stauffenberg verbindet ihn wenig.

Von unserem Redakteur Martin Sturm

Der Mann, der Stauffenberg zu Hitler ließ, ist heute 87 Jahre alt.