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Hauptversammlung im Internet: Bayer trotzt der Corona-Krise

Keine Protestaktionen vor der Versammlungshalle, keine kritischen Aktionäre am Rednerpult - sondern nur sechs Bayer-Manager in einer sorgsam choreographierten Video-Übertragung.

Als erster Dax-Konzern nutzte der Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzern Bayer angesichts der Corona-Pandemie die Möglichkeit, seine Hauptversammlung komplett online durchzuführen. Bei Aktionärsvertretern stieß das Modell aber auf wenig Begeisterung.

„Ich muss zugeben, dass dies eine ganz besondere Situation für uns alle hier ist.

Bayer

Bayer trotzt der Corona-Pandemie

Düsseldorf (dpa) Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat seinen Umsatz trotz - und mit der Corona-Krise kräftig steigern können.

Eine höhere Nachfrage nach rezeptfreien Arzneimitteln von Vitaminpräparaten bis Schmerztabletten dürfte durch die Corona-Krise bedingt gewesen sein. Dazu kam ein starkes Wachstum im Agrargeschäft sowie der anhaltende Erfolg des Gerinnungshemmers Xarelto, die dem Leverkusener Konzern die Kassen füllten. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 4,8 Prozent auf rund 12,9 Milliarden Euro, teilte Bayer am ...

Bayer

Bayer akzeptiert Vergleich um Unkrautvernichter

Bayer hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt.

Der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern erklärte sich bereit, 39,6 Millionen Dollar (35,8 Mio Euro) zu zahlen, wie aus Gerichtsunterlagen hervorging.

In dem Verfahren geht es darum, ob der 2018 für mehr als 60 Milliarden Dollar von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto Gesundheitsrisiken auf den Etiketten seines Unkrautvernichters ...

Bayer - Glyphosat-Streit

Bayer wächst: Mehr Umsatz, mehr Gewinn - und mehr Klagen

Die Klagewelle gegen Bayer rollt und rollt: Zwischen Oktober und Februar ist die Zahl der in den USA eingereichten Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter noch einmal gestiegen - um 5900 auf 48.600.

Und mit weiteren Klagen sei zu rechnen, berichtete der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern in seinem am Donnerstag vorgelegten Geschäftsbericht für 2019. Ungewiss ist dagegen, wie sehr die Coronavirus-Krise den Leverkusener Traditionskonzern belastet.

Bayer in Leverkusen

Bayers Baustelle: Glyphosat-Streit überschattet Bilanz

Die Klagewelle in den USA wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter ist aktuell die größte Baustelle für Bayer-Chef Werner Baumann.

Wenn der Leverkusener Pharma- und Pflanzenschutzkonzern seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vorlegt, wird deshalb große Aufmerksamkeit der Frage gelten, wie sich die Zahl der Klagen wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat zwischen Oktober und Dezember weiterentwickelt hat.

Bayer-Logo, BASF-Logo

Millionenstrafe wegen Unkrautvernichter

Mit deutlichen Kursverlusten haben die Aktien der Chemiekonzerne Bayer und BASF zu Wochenbeginn auf das millionenschwere Urteil einer US-Jury reagiert. Mit Abschlägen jeweils zwischen einem und zwei Prozent gehörten die Papiere gestern zu den größten Verlieren auf dem Parkett in Frankfurt. „Vor Gericht ist man typischerweise alleine wie auf hoher See. Das gilt auch in Amerika“, sagte Thomas Schießle aus dem unabhängigen Analystenhaus Equi.ts.

Am Wochenende hatte eine Jury in Cape Girardeau im US-Bundesstaat Missouri beide Konzerne ...

Dax

Autowerte verhelfen Dax zu weiterem Rekordhoch

Vor allem Kursgewinne im Autosektor haben am Montag den Dax zu einem weiteren Rekordhoch verholfen.

Einbußen der schwer gewichteten Aktien von Bayer und BASF dämpften den Optimismus an der Börse dagegen nur geringfügig. Mit einem Plus von 0,29 Prozent auf 13 783,89 Punkte beendete der deutsche Leitindex den Tag. Im frühen Handel war er zeitweise bis auf 13 795 Punkte geklettert. Eine Bestmarke erreichte auch der SDax.

Die Anleger orientierten sich vor allem an den sehr starken Kursgewinnen an Chinas Aktienbörse.

Bayer-Kreuz

Bayer und BASF sollen Millionen an Pfirsichbauer zahlen

Eine US-Jury hat den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer sowie den Chemiekonzern BASF im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Dicamba zu millionenschwerem Schadenersatz verurteilt.

Insgesamt sollen die beiden Unternehmen dem Pfirsichbauern Bill Bader aus Missouri 265 Millionen Dollar (rund 245 Mio Euro) zahlen. Dies teilt sich in 15 Millionen Schadenersatz sowie zusätzlich 250 Millionen Dollar Strafschadenersatz auf. Die Entscheidung der Jury fiel am Samstag.

Dax

Anleger treiben die Dax-Erholung weiter voran

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben die Furcht vor den Folgen der Ausbreitung des Coronavirus am Dienstag weiter abgeschüttelt. Trotz fehlender konkreter Entspannungssignale aus China überwog am Markt die Hoffnung, dass die Gegenmaßnahmen Wirkung zeigen.

Der Dax, der in der Vorwoche mehr als 4 Prozent an Wert eingebüßt hatte, knüpfte an seinen soliden Wochenauftakt an. Das Börsenbarometer ging am Dienstag 1,81 Prozent höher bei 13.

Ein Behälter mit dem umstrittenen Unkrautvernicht Roundup. Archiv

US-Umweltbehörde stützt Bayer weiter im Glyphosat-Konflikt

Die US-Umweltbehörde EPA hält das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Gegensatz zu einigen Gerichtsurteilen weiterhin nicht für krebserregend.

Die Behörde teilte am mit, eine neue Überprüfung abgeschlossen zu haben und das Pestizid bei vorschriftsgemäßem Gebrauch nicht als Gesundheitsrisiko für Menschen einzustufen.

Damit hält die EPA trotz der hitzigen öffentlichen Debatte um Glyphosat an ihrer Linie fest, die den bisherigen US-Gerichtsurteilen bei Klagen gegen Bayer wegen angeblicher Krebsgefahren entgegensteht.