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Jamal Khashoggi

Fall Khashoggi: Zeitung nennt angeblichen Hauptverdächtigen

Nach der mutmaßlichen Ermordung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi in Istanbul lanciert die türkische Regierung weitere Indizien, die den Verdacht auf das direkte Umfeld des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman lenken.

Die Regierungszeitung „Sabah“ benannte in ihrer Donnerstagsausgabe in einem ganzseitigen Artikel den angeblichen „Kopf des Vollstreckungsteams“. Der Mann habe den Kronprinzen Saudi-Arabiens auf seinen Reisen oft begleitet, hieß es in dem Artikel.

Konsulat in Istanbul

Trump zu Fall Khashoggi: Antworten wohl bis Ende der Woche

US-Präsident Donald Trump rechnet bis zum Ende der Woche mit Antworten im Fall des in Istanbul verschwundenen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Er wolle wissen, was mit Khashoggi passiert sei, sagte Trump am Mittwoch in Washington und fügte hinzu: „Wir werden das vermutlich bis zum Ende der Woche wissen.“ Trump wehrte sich gegen den Vorwurf, dass er die Saudis in dem Fall besonders in Schutz nehme, betonte aber zugleich, das Land sei ein sehr wichtiger Verbündeter der USA.

ARCHIV - 01.02.2015, Bahrain, Manama: Der saudische Journalist Dschamal Chaschukdschi während einer Pressekonferenz. (zu dpa Be

Ein Auftragsmord als „Betriebsunfall“: Warum Saudi-Arabien den Mord an Journalist Khashoggi kleinreden will

In Beirut und anderen Städten des Nahen Ostens kursieren Fotos, auf denen sauber abgetrennte Arme und Beine zu sehen sind. Dabei soll es sich um Teile der Leiche von Dschamal Khashoggi handeln. Die grauenvollen Aufnahmen, betonen Experten, seien mit Sicherheit „Fake News“. Sie sollen, so heißt es, die schlechte Stimmung gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin-Salman weiter anheizen. Khashoggi, der als Kolumnist für die „Washington Post“ gearbeitet hatte, wollte am 2.

Vermisster Journalist Chaschukdschi

Dschamal Chaschukdschi - der Mann, der Riad Angst macht

Im vergangenen Jahr verließ Dschamal Chaschukdschi ein Land, dessen Wandel ihn immer mehr einengte. Der Journalist durfte nicht mehr schreiben und um ihn herum wurden immer mehr Freunde und Bekannte festgenommen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur im Juni.

Unter der Führung von Kronprinz Mohammed bin Salman sah der kritische Kommentator keine Zukunft für sich, nur noch wachsende Gefahr.

Er sei zwar ein Unterstützer des Reformkurses, aber „jetzt im Exil, weil ich nicht im Gefängnis landen will“, sagte er damals.

Chalid bin Farhan al-Saud

Riads langer Arm

Düsseldorf/Riad (dpa)- Kairo, Ende September: Es ist ein staubig-trockener Tag nahe der Wüste, an dem sich ein geheimnisvolles Treffen in einem Hotel der ägyptischen Hauptstadt abspielt.

Angehörige der Botschaft Saudi-Arabiens spazieren mit einem Scheck über „mehrere Millionen“ in die Lobby, so die Darstellung des in Deutschland lebenden saudischen Prinzen Chalid bin Farhan al-Saud im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Sie treffen einen Verwandten des Regimekritikers - und wollen dem Prinzen ein Angebot unterbreiten.

Gerard Butler

Gerard Butler sagt Reise nach Saudi-Arabien ab

Nach dem mysteriösen Verschwinden des saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi hat Hollywood-Star Gerard Butler (48, „300“) eine geplante Reise in den Wüstenstaat abgesagt.

„Es ist nicht die richtige Zeit, darin involviert zu werden. Es wäre sehr unsensibel gewesen, nach Saudi-Arabien zu reisen“, sagte Butler am Montag (Ortszeit) in Washington. Der britische Schauspieler wollte in dem Königreich Werbung für seinen neuen Film „Hunter Killer“ machen und auch den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman treffen.

Pompeo in Saudi-Arabien

Fall Chaschukdschi: Pompeos Krisentreffen in Saudi-Arabien

Nach dem Verschwinden des saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi wächst international der Druck auf Saudi-Arabien, Licht in den mysteriösen Fall zu bringen.

US-Außenminister Mike Pompeo kam in der saudischen Hauptstadt Riad mit König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman zu Krisentreffen zusammen. Pompeo schlug aber auffallend sanfte Töne an. Türkische und saudische Ermittler schlossen zugleich eine neunstündige Durchsuchung des saudischen Konsulats in Istanbul ab und begannen am Abend eine Suche im Privathaus des Konsuls.


 Saudische Beamte vor dem Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul.

Saudi-Arabien wegen Chaschukdschi immer stärker unter Druck

Im Fall des vermissten saudi-arabischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi ist nach neuen türkischen Erkenntnissen Saudi-Arabien um Schadensbegrenzung bemüht. Das Königreich steht unter Druck. Auch die Bundesregierung hat Saudi-Arabien zur Aufklärung aufgefordert. „Dieses Verschwinden muss so schnell und so gründlich wie möglich aufgeklärt werden“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Saudi-Arabien suggeriert Unschuld: „Die Regierungen in Riad und Ankara kooperieren in der Chaschukdschi -Untersuchung“, heißt es in der ...

Saudi-arabisches Konsulat

Apple-Uhr soll Ermordung Chaschukdschis aufgezeichnet haben

Im Fall des verschwundenen regierungskritischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi sind weitere Details wie aus einem Agentenroman aufgetaucht.

Die regierungsnahe türkische Zeitung „Sabah“ berichtete am Samstag, dass Chaschukdschi seine eigene Exekution mit einer Computer-Uhr des Herstellers Apple aufgezeichnet habe. „Die Momente, in denen sich das Attentäter-Team mit Chaschukdschi beschäftigt hat, wurden Minute für Minute aufgezeichnet“, schreiben die Autoren.

Saudisches Konsulat

Türkei soll Aufnahmen von Ermordung Chaschukdschis haben

Im Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi scheint ein Zeitungsbericht mit brisanten Schilderungen den Verdacht gegen die saudische Führung zu erhärten.

Die „Washington Post“ berichtete in der Nacht zu Freitag, türkische Regierungsvertreter hätten ihre US-Kollegen darüber informiert, dass sie über Audio- und Videoaufnahmen verfügten. Diese Aufnahmen belegten angeblich, dass saudische Sicherheitskräfte den Journalisten vor eineinhalb Wochen im saudischen Konsulat in Istanbul getötet und seine Leiche ...