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Lange Haftstrafen im Fall Khashoggi

Saudisches Gericht: Lange Haftstrafen im Mordfall Khashoggi

Fast zwei Jahre nach dem brutalen Mord an dem regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi hat ein saudisches Gericht fünf Angeklagte zu 20 Jahren Haft verurteilt. Damit hob es offenbar eine Ende vergangenen Jahres verhängte Todesstrafe gegen die fünf auf.

Drei weitere Personen seien zu Haftstrafen zwischen sieben und zehn Jahren verurteilt worden, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf einen Justizsprecher.

Kronprinz Mohammed bin Zayed Al-Nahyan ist einer der wichtigesten Strippenzieher im nahen Osten.

Der Thronfolger der Vereinigten Arabischen Emirate: Der wichtigste Strippenzieher im nahen Osten

Als US-Präsident Donald Trump vor einigen Tagen mit einem Kronprinzen im Nahen Osten über die Weltpolitik plauderte, sprach er nicht mit dem saudischen Thronfolger Mohammed bin Salman, sondern mit Mohammed bin Zayed al-Nahyan, dem De-facto-Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate. Trump und der Prinz, genannt MBZ, sprachen über die Lage in der Region und den Konflikt in Libyen, in dem die Emirate eine wichtige Rolle spielen. Obwohl MBZ auf den ersten Blick nur der Herrscher eines Ministaates mit nicht einmal zehn Millionen Einwohnern ist, ...

 Arbeiter desinfizieren den Boden um die Kaaba, das Gebiet wird für Pilger vorbereitet. Aufgrund der Covid-19-Pandemie werden in

Pilgerfahrt und Pandemie

Die „Steinigung des Teufels“ gehört zu den Höhepunkten der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch. Hunderttausende Menschen drängen sich in normalen Jahren während der Hadsch in der Stadt Mina bei Mekka und werfen Steine auf drei hohe Steinwände, die das Böse symbolisieren. Bei der diesjährigen Hadsch, die an diesem Mittwoch beginnt, wird das Ritual ganz anders aussehen. Höchstens einige Tausend Pilger werden sich versammeln, um den Teufel zu steinigen – mit viel Abstand voneinander und mit eigens sterilisierten Steinen, die den Wallfahrern in ...

König Salman

Saudi-Arabiens König Salman im Krankenhaus

Der saudische König Salman ist wegen einer Gallenblasenentzündung ins Krankenhaus gebracht worden. Wegen der Erkrankung seien bei dem 84-Jährigen ärztliche Untersuchungen notwendig geworden, berichtete die Staatsagentur SPA unter Berufung auf den Königshof.

Behandelt würde er in Riad im König Faisal Krankenhaus, das als eines der besten des Landes gilt. Über den Gesundheitszustand des Monarchen gibt es immer wieder Spekulationen. So hatte es im März Medienberichte über Festnahmen in der Königsfamilie gegeben.

Khashoggi

Türkische Justiz rollt brutalen Mord an Khashoggi auf

Mehr als anderthalb Jahre nach dem brutalen Mord an dem regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat in Istanbul ein Prozess gegen 20 Verdächtige begonnen.

Das Gericht verhandelt gegen die Angeklagten, allesamt saudische Staatsbürger, jedoch in deren Abwesenheit. Zum Auftakt befragte es Khashoggis türkische Verlobte Hatice Cengiz, wie Prozessbeobachter des International Press Institute berichteten. Das Verfahren hat eine starke politische Bedeutung, da die Türkei und Saudi-Arabien Rivalen sind.

Newcastle United

US-Investor will Newcastle United übernehmen

Die Posse um den geplanten Besitzerwechsel beim englischen Fußballclub Newcastle United könnte eine neue Wende nehmen.

Nach britischen Medienberichten hat der US-Geschäftsmann Henry Mauriss 350 Millionen Pfund (ca. 390 Millionen Euro) für die Übernahme der Magpies geboten. Mauriss will demnach noch vor Beginn der nächsten Saison die Kontrolle übernehmen. Das berichten die Zeitung „Daily Mail“ und der britische Sender Sky Sports News.

Ob Mauriss mit dem Vorstoß Erfolg hat, hängt auch davon ab, wie die Premier League ein ...

Straßenlaternen erhellen eine Straße

Die doppelte Krise: Saudi-Arabiens Wirtschaft in Corona-Zeiten

Von Regen aus künstlichen Wolken war die Rede, von fliegenden Taxis und Roboter-Dienstmädchen. Von Stränden, die nachts leuchten und der höchsten Dichte an Sterne-Restaurants pro Einwohner weltweit. Mit der Zukunftsstadt „Neom“ strebt Saudi-Arabien nach eigener Aussage nicht weniger an als „das ehrgeizigste Projekt der Welt“, eine futuristische Mega-City in der Wüste, dreißig Mal so groß wie Berlin. Geschätzte Kosten: 500 Milliarden US-Dollar.

Aber die kolossalen Pläne könnten nicht nur buchstäblich auf Sand gebaut sein.

Khashoggi-Wandbild

Khashoggi-Söhne vergeben Mord an ihrem Vater

Die Familie des ermordeten regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat den Tätern nach eigenen Angaben vergeben.

„Wir, die Söhne des Märtyrers Jamal Khashoggi, erklären, dass wir denjenigen verzeihen, die unseren Vater getötet haben“, schrieb Kashoggis ältester Sohn Salah am Freitag auf Twitter.

Dieser Schritt kann bedeuten, dass die Täter der Todesstrafe entgehen. Khashoggis türkische Verlobte Hatice Cengiz und Menschenrechtler reagierten mit scharfer Kritik, weil sie befürchten, dass die wahren ...

Ex-Siemens-Chef Kleinfeld verlässt SNP-Verwaltungsrat

Der frühere Siemens-Chef Klaus Kleinfeld verlässt überraschend den Verwaltungsrat des IT-Beratungsunternehmens SNP nach nicht einmal einem Jahr. In einer Pflichtmitteilung hieß es am Montagabend, dass Kleinfeld mit sofortiger Wirkung aus dem Aufsichtsgremium ausscheide. Über die Hintergründe teilte SNP nichts mit. Die Firma ist seit kurzem im Aktienindex SDax notiert.

Kleinfeld war im vergangenen Juni in den Verwaltungsrat gewählt worden.

König Salman

Saudi-Arabien schafft Todersstrafe für Kinder ab

Das islamisch-konservative Königreich Saudi-Arabien hat die Todesstrafe für Minderjährige und das Auspeitschen als Strafe abgeschafft.

König Salman schaffte Hinrichtungen Minderjähriger per Dekret ab, wie der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete. Die Todesstrafen würden nun in Haftstrafen von maximal zehn Jahren umgewandelt werden. Das gelte für alle Strafen von Tätern unter 18 Jahren.

Fast zeitgleich zu diesem Schritt teilte die staatlich kontrollierte Menschenrechtskommission auf Twitter ...