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Rapper 50 Cent

Janet Jackson und 50 Cent treten in Saudi-Arabien auf

Nach der Absage von US-Sängerin Nicki Minaj wegen Bedenken über Menschenrechtsverletzungen sollen bei einem Musikfestival in Saudi-Arabien nun überraschend Janet Jackson und Rapper 50 Cent auftreten.

Das Jeddah World Fest kündigte die für Donnerstag geplanten Konzerte in letzter Minute im Internet an. Auch der Rapper Future und R&B-Künstler Chris Brown sollten auftreten.

Für alle vier Künstler ist es der erste Auftritt in dem erzkonservativen Königreich.

 Die US-Rapperin Nicki Minaj hat einen Auftritt in Saudi-Arabien abgesagt.

Nicki Minaj singt nicht vor Saudis – das freut Homosexuelle und Islamisten

Die amerikanische Rapperin Nicki Minaj kann mit ihrem PR-Coup zufrieden sein: Sie hat ein für kommenden Donnerstag in Dschidda geplantes Konzert abgesagt – und hinzugefügt, dies möge „eine Diskussion über die Probleme und Dinge“ in Saudi-Arabien anregen. Dass die aus Trinidad stammende Sängerin mit ihrem expliziten Eintreten für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) und für die Meinungsfreiheit in dem Wüstenstaat einen Sturm der Entrüstung auslösen würde, war eigentlich zu erwarten gewesen.

Weißgewaschen: Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman.

Der Journalistenmord ist den G20 egal: Mohammed bin Salmans Weste ist weißgewaschen

Dass es so schnell gehen würde, hatte Mohammed bin Salman wohl nicht gedacht. Am Freitagabend in Osaka posierte er mit den Mächtigen der Welt zum Gruppenfoto. „MBS“, wie der saudische Kronprinz genannt wird, stand, wie es das Protokoll vorschreibt, als nächster Gastgeber der G20 mittendrin. Seine blütenweiße Dischdascha, das traditionelle Gewand der Araber, sollte Unschuld und Reinheit symbolisieren.

Natürlich hatten Reporter US-Präsident Trump nach der Verwicklung von MBS in den Khashoggi-Mord gefragt.

G20-Gipfel in Osaka

G20 - Der große, kleine Kreis der Weltpolitik

Eigentlich sollte der Gipfel der Staats- und Regierungschefs von 19 wichtigen Industrieländern und der EU ein großer Gesprächskreis sein. Zur Lösung der weltweit duchgeschlagenen Finanzkrise war er 2008 von den Finanzministern auf die Chefebene gehoben worden.

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump ist alles anders: Der US-Präsident setzt seine Weltsicht vom Primat des Nationalstaates über multilaterale Organisationen auch beim G20 durch.

Abreise nach Osaka

Vor G20-Gipfel: Hoffnung im Handelskrieg - Sorge um Merkel

Vor dem G20-Gipfel in Japan deutet sich im Handelsstreit zwischen den USA und China erstmals seit Monaten wieder Bewegung an. Beide Seiten haben sich nach einem Pressebericht offenbar auf einen „vorläufigen Burgfrieden“ und eine Wiederaufnahme der festgefahrenen Handelsgespräche geeinigt.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wollen sich am Samstag am Rande des Gipfels der großen Wirtschaftsnationen (G20) in der Wirtschaftsmetropole Osaka treffen, um einen Ausweg aus ihrem seit einem Jahr anhaltenden ...

Ajatollah Chomeini

Erzrivalen: Warum Saudi-Arabien und der Iran verfeindet sind

Als vor 40 Jahren die Massen im Iran auf die Straße gingen, erreichten die Erschütterungen auch das rund 1300 Kilometer entfernte saudische Königshaus. In der iranischen Hauptstadt Teheran stürzte ein Aufstand unter Führung schiitischer Geistlicher im Januar 1979 die Herrschaft des Schahs.

Anführer Ajatollah Ruhollah Chomeini erhob danach den Anspruch, die islamische Revolution in andere Länder zu tragen - was die Mächtigen in Saudi-Arabien als Bedrohung ihrer eigenen Herrschaft verstanden.

Trump

USA wollen Anti-Iran-Bündnis schmieden

Die US-Regierung will ein globales Anti-Iran-Bündnis schmieden und die Führung der Islamischen Republik mit neuen Sanktionen an den Verhandlungstisch zwingen.

US-Außenminister Mike Pompeo sprach am Sonntag (Ortszeit) von einer Allianz, die sich nicht nur über die Golfstaaten erstreckt, sondern auch über Asien und Europa. Dieses Bündnis solle bereit dazu sein, den „weltgrößten Sponsor des Terrors“ zurückzudrängen, sagte Pompeo vor einer Reise nach Saudi Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Trump spricht mit saudischem Kronprinz Mohammed bin Salman

Vor dem Hintergrund der Spannungen im Nahen Osten hat US-Präsident Donald Trump mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gesprochen. Thema sei die Bedrohung durch das Verhalten der iranischen Regierung gewesen, teilte das Weiße Haus mit. Es sei außerdem um die „entscheidende Rolle Saudi-Arabiens“ bei der Sicherung der Stabilität in der Region und im globalen Ölmarkt gegangen. Saudi-Arabien ist ein enger Verbündeter der USA. Das sunnitische Königreich betrachtet den schiitischen Iran als seinen Erzfeind.

 Seit Jahrzenten herrscht ein verbitterter Konflikt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien.

Erzrivalen am Golf: Warum Saudi-Arabien und der Iran verfeindet sind

Als vor 40 Jahren die Massen im Iran auf die Straße gingen, erreichten die Erschütterungen auch das rund 1300 Kilometer entfernte saudische Königshaus. In der iranischen Hauptstadt Teheran stürzte ein Aufstand unter Führung schiitischer Geistlicher im Januar 1979 die Herrschaft des Schahs. Anführer Ajatollah Ruhollah Chomeini erhob danach den Anspruch, die islamische Revolution in andere Länder zu tragen – was die Mächtigen in Saudi-Arabien als Bedrohung ihrer eigenen Herrschaft verstanden.

UN: Belastendes gegen saudischen Prinzen im Khashoggi-Mord

Gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman sollte nach Auffassung einer UN-Menschenrechtsexpertin wegen des Mordes an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi ermittelt werden. Es gebe glaubwürdige Hinweise auf eine mögliche persönliche Verantwortung von bin Salman und anderer ranghoher Vertreter Saudi-Arabiens, heißt es in Genf. Die Regierung in Riad wies den Bericht als unglaubwürdig zurück. Khashoggi war im Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem eigens aus Riad angereisten Spezialkommando ermordet worden.