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Der Altdorfer Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens.

Altdorfer Wald: Kreistag stimmt dafür, möglichen Schutz zu prüfen

Drei Fraktionen haben bei der Kreistagssitzung in Weingarten Anträge zum Thema Altdorfer Wald eingereicht. Im Anschluss an eine lebhafte Diskussion einigten sich die Räte mehrheitlich, ein Verfahren zum Schutz des Altdorfer Waldes einzuleiten.

Rudolf Bindig (SPD) wertete es als sehr positiv, dass das Thema Altdorfer Wald von den Bürgern so stark diskutiert wird. Dem widersprach Daniel Steiner (CDU), da bislang nicht auf die Belange seiner Gemeinde Wolpertswende eingegangen worden sei.

 Durch das Gefälle der Wolfegger Ach wird beim Wasserkraftwerk Strom gewonnen. Im Fluss ist ein Wehr eingebaut.

Sauberer Strom aus dem Altdorfer Wald

Sauberer Strom aus dem Altdorfer Wald gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Oberschwabens und drum herum gibt es acht Wasserkraftwerke, begründet in der bäuerlichen Tradition. Das Wasserkraftwerk „Mühlele“ in Bergatreute ist das kleinste von ihnen.

Mit seiner 160-jährigen Geschichte ist das „Mühlele“ auch das älteste der noch aktiven Wasserkraftwerke und stellt eine Besonderheit im Wald dar. Wie sich jetzt allerdings zeigt, führt der Klimawandel auch bei der Wasserkraft zu Problemen.

Der Neuweiher liegt versteckt im nördlichen Altdorfer Wald.

Zu Fuß zu den versteckten Orten des Altdorfer Waldes

Der Altdorfer Wald ist die grüne Lunge Oberschwabens und hat gerade in Zeiten des Lockdowns im Frühjahr eine Renaissance erfahren. Die Menschen haben den Wald vor der Haustür wieder entdeckt. Als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Oberschwabens und mit seiner wechselhaften Geschichte hat der Altdorfer Wald viele, teilweise gut ausgeschilderte Wanderwege zu bieten.

Sie führen vorbei an verborgenen Quellen, Weihern mitten im Wald und führen vorbei an historischen Orten.

Weil es in Gaisbeuren kaum Stellplätze für Lkw gibt, parken derzeit am Wochenende zwei Lastwagen der Spedition Gehweiler am Stra

In Gaisbeuren fehlt’s an Stellplätzen für Lastwagen

Der Umstand, dass die alte Bundesstraße 30 bei Gaisbeuren seit einigen Wochen als Parkplatz für zwei Lastwagen herhalten muss, hat vor der Sommerpause auch den Ortschaftsrat von Reute-Gaisbeuren beschäftigt. Ortsvorsteher Achim Strobel sieht im dauerhaften Parken entlang der Straße „keine optimale Lösung“ und möchte den Sachverhalt „verwaltungsintern“ prüfen lassen. Die betroffenen Speditionen Gehweiler in Ebersbach-Musbach sowie Lebert-Noerpel in Gaisbeuren wollen sich ihrerseits weiter um alternative Stellplätze für die Fahrzeuge bemühen, ...

Weil rund 40 Gäste in Mochenwangen zu laut gefeiert haben, kam die Polizei und hat die Party beendet.

Polizei beendet lautstarke Party in Mochenwangen

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es in Mochenwangen offenbar hoch hergegangen: Jedenfalls gingen mehrere Anrufe wegen Ruhestörung bei der Polizei ein. Als Örtlichkeit wurde ein Bereich nahe der Papierfabrik neben der Schussen ausgemacht. Dort feierten rund 40 Leute – der Sound kam aus einer mittels Generator betriebenen Musikanlage. Nach einer ersten Ermahnung an den Veranstalter wurde dennoch weitergefeiert, wie es im Polizeibericht heißt.

Die 1868 gegründete Papierfabrik hat in ihren besten Zeiten bis zu 400 Menschen eine Arbeitsstelle geboten. Jetzt beginnt auf de

Auf dem Gelände der Mochenwangener Papierfabrik starten die Abbrucharbeiten

Auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Mochenwangen sind die Abrissarbeiten gestartet. Auf dem rund 20 Hektar große Fabrikgelände an der Schussen werden derzeit einige der alten Gebäude abgerissen. Andere Bauten, die unter Denkmalschutz stehen, bleiben erhalten. Der neue Eigentümer des geschichtsträchtigen Areals plant, dort Wohnungen und Gewerberäume zu errichten.

Auf dem Gelände stehen neben alten Fabrikhallen auch drei denkmalgeschützte Gebäude, darunter die Villa der ersten Fabrik-Besitzer.

Mann steht neben einer Turbine

Auf dem Gelände der Papierfabrik Mochenwangen entsteht Strom für ein ganzes Dorf

Strom aus der Schussen: In Mochenwangen steht ein Wasserkraftwerk, das so viel Strom erzeugt, dass im Prinzip der ganze Ort mit dieser Energie versorgt werden könnte. Allerdings wird der Strom ins Netz eingespeist und kommt deshalb nicht direkt bei den Mochenwangenern an. Gebaut wurde das Wasserkraftwerk einst zu ganz anderen Zwecken.

Der moderne Mensch kann sich schwer vorstellen, dass es im 19. Jahrhundert noch keinen Strom aus der Steckdose gab.

Rund 20 Hektar groß ist das Fabrikgelände. Das Gebäude im Hintergrund ist denkmalgeschützt und muss bei der Neubebauung erhalten

So geht es auf dem Gelände der Papierfabrik Mochenwangen weiter

Die Ära der Papierherstellung in Mochenwangen gehört endgültig der Vergangenheit an: Der letzte Eigentümer der Papierfabrik, der polnisch-schwedische Konzern Arctic Paper, hat das Gelände an die „Betz-Bau-Partner-Gruppe“ übergeben. Der Bauträger plant dort ein neues, großes Wohngebiet. Auch Gewerbe soll sich ansiedeln.

Ende Oktober habe die Übergabe des Geländes stattgefunden, sagt Projektleiter Friedrich Wenka von „Betz und Weber“. Bereits im Sommer war bekannt geworden, dass der Investor das rund 20 Hektar große Fabrikgelände, ...

 Nico Corell (links) und Florian Holzberger vor der neuen Anzeigentafel des SV Mochenwangen.

So feiert der SV Mochenwangen seinen 100. Geburtstag

100 Jahre Fußball in Mochenwangen: Dieses Fest wird zwar erst nächstes Jahr gefeiert, aber die Vorbereitungen laufen schon jetzt intensiv. Festzelt, Ehemaligentreff, Turnier – das alles will geplant sein. Und einen Promi hat der Verein auch auf seiner Gästeliste.

„Wir haben uns gegen ein riesiges Event entschieden“, sagt Vorsitzender Florian Holzberger. Stattdessen will der Verein „ein Fest fürs Dorf“ machen. Mit den Menschen und Vereinen aus dem Ort und aus Nachbarorten.

 Rupert Flach, heute 84, zeigt alte Fotos und schwelgt in Erinnerungen.

„Mobbing hat’s damals nicht gegeben“

Die Papierfabrik Mochenwangen wurde 1868 gegründet und nach einer wechselvollen Geschichte Ende 2015 stillgelegt. Das Fabrikgelände fiel in einen Dornröschenschlaf. Im Sommer 2019 kauft die „Betz-Bau-Partner-Gruppe“ das rund 20 Hektar große Gelände. Nun soll dort soll ein neues, großes Wohngebiet entstehen. Aber auch Gewerbe soll sich ansiedeln. Die SZ hat Mochenwangener dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen zu erzählen. Rupert Flach erzählt von seiner Zeit als „Pressbua“.