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Großkundgebung in Rom

Salvini führt Anti-Regierungs-Demo in Rom an

Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat in der italienischen Hauptstadt Rom eine Großkundgebung gegen die neue Regierung angeführt.

Eineinhalb Monate nach dem Antritt der derzeitigen Koalition füllten zahlreiche Regierungsgegner bei der Protestveranstaltung „Orgoglio Italiano“ (Italienischer Stolz) die zentrale Piazza San Giovanni, die eigentlich für linksgerichtete Versammlungen bekannt ist. „Wir werden zurückkehren, und zwar bald“, sagte Salvini bei der Kundgebung.

Salvini führt Großkundgebung gegen Regierung in Italien an

Bei einer von ihm angeführten Großkundgebung gegen die aktuelle Regierungskoalition in Italien erwartet der Rechtspopulist und frühere Innenminister Matteo Salvini am Nachmittag in Rom bis zu 200 000 Teilnehmer. Salvini hatte im Sommer, beflügelt von guten Umfragewerten, das Regierungsbündnis seiner Lega mit der Fünf-Sterne-Bewegung aufgekündigt. Die Sterne schlossen sich jedoch danach mit den Sozialdemokraten zusammen. Salvini sitzt deshalb jetzt in der Opposition.

Schweine inmitten von Müll

Müllkrise in Italiens Hauptstadt: Roms achter Hügel stinkt

Es stinkt zum Himmel in Malagrotta, einem Vorort von Rom. Kein Wunder, denn die Mülldeponie hier ist die größte Europas. Walter De Carlo meint: „Sie ist auch das größte Symbol für unseren unvernünftigen und korrupten Umgang mit Abfällen und der Natur.“ De Carlo ist Mitarbeiter des römischen Büros der Umweltorganisation Legambiente.

De Carlo kennt Malagrotta wie seine Westentasche. Seit Jahren versucht er den Geheimnissen dieses enormen Müllhaufens auf die Spur zu kommen, den Zeitgenossen mit Galgenhumor „Roms achten Hügel“ getauft ...

Steinmeier für Entlastung Italiens bei Flüchtlingen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine Unterstützung Italiens in der Flüchtlingsfrage durch die Europäische Union angemahnt.

Man müsse nach europäischen Lösungen suchen, „die Italien tatsächlich auch entlasten“, sagte er am Donnerstag in Rom nach einem Gespräch mit Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella. „Zentral ist aus unserer Sicht, dass der Rest von Europa Italien bei dieser Aufgabe nicht alleine lässt.“ Auch Deutschland und Italien müssten bei diesem Thema wieder enger zusammenarbeiten.

Brückeneinsturz von Genua

Nach Brückeneinsturz von Genua tritt Holding-Chef zurück

Mehr als ein Jahr nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua mit 43 Toten ist der Vorstandschef der italienischen Holding Atlantia zurückgetreten - und bekommt eine Abfindung in Millionenhöhe.

Giovanni Castellucci erhalte im Zuge einer Aufhebungsvereinbarung rund 13 Millionen Euro, wie Atlantia am Dienstagabend nach einer Sitzung des Führungsgremiums mitteilte. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, (das Unternehmen) zu verlassen. Es ist im Interesse aller“, sagte der 60 Jahre alte Manager der Zeitung „Corriere della Sera“ (Mittwoch).

Italiens Ex-Premier Renzi

Italiens Ex-Premier Renzi verlässt Sozialdemokraten

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi verlässt die mitregierenden Sozialdemokraten (PD) und will eine neue Partei gründen. Die Sozialdemokraten hätten „keine Zukunftsvision“, begründete Renzi seinen Schritt in der Zeitung „La Repubblica“ (Dienstag).

Befürchtet wird, dass Renzis Entscheidung die gerade vereidigte Regierung aus den einst zerstrittenen Parteien PD und Fünf-Sterne-Bewegung destabilisiert.

Zusammen rund 30 und damit ein knappes Fünftel der PD-Abgeordneten und -Senatoren könnten sich der ...

Treffen der Euro-Finanzminister in Helsinki

EU-Finanzminister für simplere Schuldenregeln in Europa

Im Kreis der EU-Finanzminister gibt es Forderungen nach einfacheren Haushaltsregeln für die Europäische Union.

„Viele Minister haben sich für mehr Einfachheit, Transparenz und Planbarkeit ausgesprochen“, sagte EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis bei einem informellen Treffen am Samstag in Helsinki. Bis Ende des Jahres werde die EU-Kommission eine Überprüfung der Budgetregeln vorlegen. Auch bei Energiesteuern dürfte sich absehbar etwas tun.

Giuseppe Conte

Italiens Premier Conte wirbt um Unterstützung in Brüssel

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte wirbt in der Europäischen Union um Unterstützung für seine neue Mitte-Links-Regierung. Bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel schlug er vor allem beim bisherigen Streitthema Haushaltspolitik sanftere Töne an.

In Sachen Migration fordert er hingegen mehr Solidarität. Das neue Kabinett Conte war am 5. September vereidigt worden. Die ebenfalls von Conte geführte frühere Regierung aus Fünf Sternen und rechter Lega war im August zerbrochen.

Italiens Regierung nimmt die letzte Hürde im Senat

Die neue italienische Regierung hat die letzte Hürde genommen. Nach der Zustimmung der Abgeordnetenkammer sprach auch der Senat dem Bündnis aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und sozialdemokratischer PD das Vertrauen aus. Es gab 169 Ja-Stimmen bei 133 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen. Das Kabinett von Ministerpräsident Giuseppe Conte war am Donnerstag voriger Woche vereidigt worden. Die ebenfalls von Conte geführte frühere Regierung aus Fünf Sternen und rechter Lega war im August zerbrochen.

Neue Regierung in Italien nimmt letzte Hürde

Die neue italienische Regierung hat die letzte Hürde genommen. Nach dem Abgeordnetenhaus sprach am Dienstag auch der Senat der Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten das Vertrauen aus.