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Menschenrechts-Filmpreis für Flüchtlingsdrama

Der Film „Styx“ um ein beschädigtes und hoffnungslos überfülltes Flüchtlingsboot ist mit dem Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Langfilm ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung am Samstagabend in Nürnberg bezeichnete die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, den österreichischen Regisseur Wolfgang Fischer als mutig: Er habe einen Stoff ausgewählt, der zigfach an den südlichen Außengrenzen Europas tägliches Schicksal widerspiegele.

Martin Voss-Tecklenburg

Losglück für DFB-Frauen: China, Spanien, Südafrika

Mindestens 3400 Kilometer müssen sie kreuz und quer durch Frankreich touren, aber immerhin das Losglück war den deutschen Fußball-Frauen hold.

Die „Tour de France“ bis zum erhofften Weltmeistertitel wird für das Team der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg zu einer großen logistischen Herausforderung. China, Spanien und Südafrika warten in der Vorrunde der WM vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 auf die DFB-Auswahl - nicht Europameister Niederlande, nicht die ehemaligen Weltmeister Norwegen und Japan, auch nicht Brasilien oder ...

 André Bochow

Aus für Rettungsschiff Aquarius - die Menschlichkeit säuft ab

Mehr als 2100 Menschen sind in diesem Jahr beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben gekommen. Fast 30 000 Menschen hat die „Aquarius“ seit Februar 2016 gerettet. Und doch wird in manchen Onlineforen das Ende der „Aquarius“ zynisch beklatscht. Diskussionsforen mussten geschlossen werden, weil unflätige und hasserfüllte Kommentare zu zahlreich wurden. Regt sich noch jemand darüber auf? In Politik und Gesellschaft herrscht weitgehend Gleichgültigkeit.

„Mission Impossible“: Aus für Rettungsschiff „Aquarius“

Sie war das Symbol für die Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer - jetzt ist die Mission am Ende: Das Rettungsschiff „Aquarius“ läuft nicht mehr aus. Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée beendet den Einsatz des Schiffes, weil sie sich nach „gezielten politischen Angriffen“ dazu gezwungen sieht. Die NGO will nun zwar mit einem neuen Schiff wieder Einsätze fahren. Doch die Hürden dafür sind hoch. Seit Februar 2016 war die „Aquarius“ im Einsatz und rettete in der Zeit etwa 30 000 Menschen aus dem Mittelmeer.

Seenotretter im Mittelmeer

Rettungseinsatz der „Aquarius“ im Mittelmeer am Ende

Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée will nach dem Ende des Einsatzes des Flüchtlingsrettungsschiffes „Aquarius“ so schnell wie möglich mit einem neuen Schiff weitermachen. „Also 2019 wird es ganz sicher sein.

Wir hoffen einfach, so früh wie möglich“, sagte Verena Papke, Direktorin von SOS Méditerranée Deutschland am Freitag in Paris. „Wir sind dabei, nach neuen Schiffen zu gucken und sind mit einigen Reedereien im Gespräch.“

Die Organisation hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, den Einsatz der „Aquarius“ im Mittelmeer ...

Bei den Landfrauen Kressbronn referiert Amy Neumann-Volmer über ihre Arbeit bei „Ärzte ohne Grenzen“.

Wo Freiwillige Nothilfe leisten

Rund 50 Frauen sind am Mittwoch auf Einladung der Landfrauen Kressbronn zum Frauenfrühstück in Claudis Radl-Stadl gekommen, wo die Ärztin Amy Neumann-Volmer über ihre Arbeit für „Ärzte ohne Grenzen“ referiert hat.

Seit bald 30 Jahren praktiziert Amy Neumann-Volmer als Landärztin in Amtzell, doch vor 15 Jahren habe sich erst ihr Mann, der Kinderarzt Klaus Volmer, und seit 2007 auch sie für ein Engagement für „Ärzte ohne Grenzen“ („Médecins sans frontières“, MSF) entschieden.

Küstenwache: 15 Migranten sterben im Mittelmeer

Mindestens 15 Migranten sind nach Angaben der libyschen Küstenwache nach tagelanger Odyssee auf dem Mittelmeer gestorben. Das Boot war nach dem Ablegen vor zwölf Tagen ohne funktionierenden Motor und bei schlechten Wetterbedingungen auf dem Wasser getrieben. Dann sei es nahe der Stadt Misrata an die Küste gespült worden. Zehn der ehemals 25 Menschen an Bord hätten überlebt, die übrigen seien verhungert oder verdurstet. Das Mittelmeer zu überqueren ist für Migranten zuletzt deutlich gefährlicher geworden.

 Alfred Schlanser von der Bürgerinitiative und Wetterexperte Roland Roth (von links) beim Vortrag in Warthausen.

Starkregen im Fokus der Bürgerinitiative

Groß war das Interesse an der Infoveranstaltung der Bürgerinitiative (BI) „Schutzgemeinschaft Risstal“: Mehr als 200 Besucher sind in den Saal im Knopf und Knopf nach Warthausen gekommen. Alfred Schlanser, Vorsitzender der BI-Risstal, berichtete über die Aktivitäten in diesem Jahr.

Beim Besuch des Bürgerbeauftragten des Landes Baden-Württemberg Volker Schindler habe dieser Verständnis für die Belange der BI gezeigt, „wirklich getan hat sich aber nichts“, resümierte Schlanser.

Hilfsorganisation: 120 Migranten im Mittelmeer in Seenot

Im Mittelmeer sollen sich rund 120 Migranten in größter Seenot befinden. Ihr Schlauchboot laufe vor der libyschen Küste voll Wasser, mehrere Menschen seien angeblich bereits ertrunken, berichtet die Hilfsorganisation Mediterranea. Man habe sowohl die Seenotrettungsleitstelle in Rom als auch die libysche Küstenwache informiert, es gebe aber keine Antwort aus Libyen. Das eigene Schiff sei Stunden entfernt, teilte Mediterranea mit. Italien lässt keine Rettungsschiffe privater Organisationen mehr in die Häfen und will, dass Migranten zurück nach ...

«Seefuchs» im Einsatz

Rettungsschiff „Seefuchs“ darf Malta nach Monaten verlassen

Das in Malta blockierte Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye darf nach monatelangem Gerangel auslaufen. Das Schiff „Seefuchs“ habe von der maltesischen Hafenbehörde die Erlaubnis bekommen, nach Deutschland überführt zu werden.

Das sagte der Sprecher der Regensburger Organisation, Gorden Isler. Zuerst hatte „Zeit Online“ darüber berichtet. Das Schiff werde aber nicht zu Rettungseinsätzen benutzt und werde einen anderen Eigner bekommen, so Isler.