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„Wir wollen Erdkabel“, steht auf einigen der Transparente, die die Kinder der Mittelhofschule gebastelt haben.

„Weg mit diesen Masten“

Viele Schüler der Mittelhofschule, ihre Eltern, Lehrer, Anwohner, Ellwangens Stadtoberhaupt und politische Prominenz aus Berlin sind zur Demonstration der Bürgerinitiative Mittelhof (BI) auf die Wiese an der Schule gekommen. Mit Plakaten und dem Demolied „Pro Erdkabel“ der Rapper der Mittelhofschule und der Neunheimer Grundschule demonstrierten sie für die Verlegung der über Neunheim und den Stadtteil Mittelhof führenden Hochspannungsleitungen unter die Erde.

Demo für Erdkabel

Am kommenden Dienstag, 19. Juni, wollen Schulen, die Bürgerinitiativen aus Neunheim und Mittelhof sowie Vertreter der Stadt und Politiker der CDU, SPD und Grünen gemeinsam für eine Erdverkabelung in Mittelhof und Neunheim demonstrieren. Treffpunkt ist um 15.45 Uhr bei der Mittelhofwiese am Hochspannungsmast.

Die Demo richtet sich gegen Pläne der Netze BW, die im Bereich Ellwangen-Mittelhof und Neunheim eine zweite 110kV-Netzeverstärkung plant.

Barbara Haas ist davon überzeugt, dass sie die Bürger rund um Ellwangen wachrütteln muss.

"Die Pläne von Netze-BW schaden uns allen"

Ein breites Bündnis gegen die Pläne der "Netze-BW". Im Sommer will die Bürgerinitiative "Pro Erdkabel" demonstrieren. Was sie sich davon erhofft: Redakteur Franz Graser hat mit Barbara Haas von der Initiative gesprochen. 

Sie und Ihre Mitstreiter haben ein breites Bündnis für die Erdverkabelung geschlossen. Wie haben Sie diese Unterstützung erreicht?

Indem wir auf unsere Mitbürginnen und Mitbürger und Politiker aller Couleur persönlich zugegangen sind.

Ein Hochspannungsmast bei Ellwangen-Neunheim. Der Netzbetreiber Netze BW plant, hier einen zweiten Stromkreis aufzubringen. Die

Der Streit um die Erdverkabelung

Selten sind sich eine Stadt, der Landkreis und praktisch alle Parteien mit Bürgerinitiativen einig. Doch bei der Erdverkabelung von Hochspannungsleitungen ist es so. „Niemand will unter einer Starkstromleitung wohnen“, sagte zum Beispiel die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier im April bei der Gründung des Ellwanger Bündnisses für Erdverkabelung. Ihr CDU-Kollege Roderich Kiesewetter ergänzt, er setze sich schon seit Jahren für dieses Anliegen ein.

Entlang der Berliner Straße werden die Hochspannungsleitungen unter die Erde verlegt. Das Bündnis für Erdverkabelung will dies a

Bürgerinitiativen, Stadt und Politik gründen Bündnis für Erdkabel

Die Bürgerinitiativen, die Stadt Ellwangen, der Landkreis, die Bundestagsabgeordneten der Region sowie die Schulen haben ein Bündnis für Erdverkabelung gegründet. Es will erreichen, dass die Hochspannungsleitungen, die über Neunheim und den Stadtteil Mittelhof führen, unter die Erde verlegt werden. Die Beteiligten planen für Dienstag, 19, Juni, eine Demonstration.

Hintergrund für die Aktion ist die Planung des Stromnetzbetreibers Netze BW, die 110-Kilovolt-Leitungen auszubauen.


Ziemlich geschockt war der Gemeinderat, dass Netze BW für den Ausbau der 110-kV-Leitung jetzt schon den Antrag fürs Planfestste

110-kV-Leitung: Jetzt geht’s ins Planfestellungsverfahren

Es ist eine schlechte Nachricht: Netze BW will den Antrag auf Eröffnung des Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der 110-kV-Leitung in Ellwangen noch in diesem Monat stellen. Das heißt, das Verfahren kommt in Gang, obwohl vielleicht in absehbarer Zeit ein Gesetz beschlossen wird, das eine Erdverkabelung von Stromleitungen erleichtert.

Gemeinderat, Oberbürgermeister und rund 30 Mitglieder der Bürgerinitiative waren alles andere als begeistert.


Gewässerrandstreifen wie hier an der Jagst in Ellwangen waren das Thema beim Gewässernachbarschaftstag.

Gewässerrandstreifen bieten Lebensraum

Um Gehölzpflege, um Verkehrssicherung bei Bäumen an Fließgewässern und um Gewässerrandstreifen ist es beim Gewässernachbarschaftstag für den Altkreis Aalen im Ellwanger Rathaus gegangen. Die 35 Teilnehmer waren unter anderem Mitarbeiter von Bauhöfen und Gewässer- und Naturschutzwarte.

Von einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung mit Blick auf die Umwelt und das Insektensterben sprach Bürgermeister Volker Grab. So habe er allein in den vergangenen drei Wochen aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürgern sechs Anrufe zum Thema ...

Die Ellwanger Hexen immer voll in Äkschn.

Du, da isch was los in Ellwangen

Kaiserwetter, an den Straßen fidele Närrinnen und Narren, gefühlte 20 000, 93 Gruppen, Narrenzünfte, Garden, Guggenmusikkapellen und Musikvereine am Start: dieser grandiose Ellwanger Fastnachtsumzug hat das Zeug, in die Stadtgeschichte einzugehen.

Superstimmung, lachende Gesichter, wohin man schaute. Jede Menge Süßigkeiten und Äpfel flogen zur Freude nicht nur der kleinen Zaungäste in die begeisterte Menge. Sogar Butterbrot gab’s von Robin Hood in Gestalt der Kobeleshofnarren.


Viva Colonia.

Narri narro, es ist Gumpendonnerstag in Ellwangen

Man muss dabei gewesen sein am Gumpendonnerstag in der Faschingshochburg Ellwangen, wenn (überwiegend junge) Närrinnen und Narren sich die Straßen, Plätze und Kneipen erobern. Auch wenn gefühlt ein paar weniger unterwegs sind als sonst, die Stimmung kocht, das Faschingsfieber steigt, der Alkoholpegel bei einigen auch. Vom Marktplatz dröhnt Guggenmusik, die Jagsttal-Gullys hauen wieder auf die Pauke.

Am Fuchseck schiebt sich ein hochgewachsenes Zebra, das schon am Nachmittag in der City gesichtet wurde, durch die tanzende Menge ...

Wenig „Wirbel“ bei Pegasus

Der Verwaltungsausschuss des Ellwanger Gemeinderats hat den Beteiligungsbericht der Stadt zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bericht fasst die Wirtschaftsdaten der Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist, zusammen. Darüber hinaus hat der Ausschuss über die EATA und den Gründerfonds Pegasus diskutiert.

Gunter Frick, Fraktionschef der Freien Wähler, monierte die Beteiligung der Stadt an dem Gründerfonds Pegasus. Diese bezeichnete er als „sinn- und wertfrei“.