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Macron empfängt Putin in Paris

Putin zufrieden mit erstem Selenskyj-Treffen

Nach seinem flotten Gang in den Élyséepalast zeigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schon zum Start des Gipfels das Victory-Zeichen. Wenig später ist er am Ziel. Zum ersten Mal überhaupt trifft er Kremlchef Wladimir Putin, schüttelt ihm die Hand.

An einem minimalistischen Holztisch nehmen die beiden Staatschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Gastgeber Emmanuel Macron Platz. Putin nickt Selenskyj freundlich zu, bedeutet ihm, sich mal umzudrehen zu den Fotografen für ein Bild.

Truppenabzug

Paris-Gipfel: Friedensprozess für Ostukraine wiederbelebt

Im Ukraine-Konflikt haben Kiew und Moskau mit ihrem Gipfel in Paris eine Wiederbelebung des Friedensprozesses für die umkämpften Gebiete im Osten das Landes angestoßen.

Nach jahrelangem Stillstand im Ringen um eine Lösung des Konflikts in der Ostukraine bekannte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor den Augen der Weltöffentlichkeit zum Friedensplan von 2015.

Für Russland, das die Separatisten in den Regionen Luhansk und Donezk unterstützt, galt dies als wichtigstes Ergebnis des Gipfels.

Wladimir Putin (re.) und Wolodimir Selenski (li.) kamen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zusammen.

Putin und Selenski erstmals bei Krisentreffen

Nach dreijähriger Pause sind die Gespräche über eine Beendigung des Konflikts in der Ostukraine am Montag wieder aufgenommen worden. Russlands Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Kollege Wolodimir Selenski kamen unter deutscher und französischer Vermittlung in Paris zusammen. Die Vierergespräche begannen mit knapp einer Stunde Verspätung, nachdem Putin und Selenski zuvor einzeln mit Gastgeber Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetroffen waren.

Kreml: Ukraine-Gipfel diskutiert Dokument zur Ostukraine

Russland und die Ukraine arbeiten beim Gipfel in Paris unter deutsch-französischer Vermittlung gemeinsam an einem Dokument für die Lösung des Konflikts in der Ostukraine. Das teilte ein Kremlsprecherin Paris mit. Dort dauerte das Treffen im Élyséepalast unter Vermittlung von Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an. Russland war mit der Vorgabe in die Verhandlungen gegangen, dass sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Friedensplan von Minsk bekennen müsse.

Ukraine-Gipfel in Paris: Putin und Selenskyj an einem Tisch

Der Ukraine-Gipfel in Paris mit Kanzlerin Angela Merkel, dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj, hat begonnen. Macron empfing die drei im Élysée, daraufhin gab es zwischen den Teilnehmern jeweils Einzelgespräche. Es ist das erste Mal, dass sich Putin und Selenskyj persönlich treffen. Bislang hatten beide Staatschefs lediglich mehrfach miteinander telefoniert.

Femen protestiert gegen Putin vor Ukraine-Gipfel in Paris

Zwei halbnackte Femen-Aktivistinnen haben vor Beginn des Ukraine-Gipfels in Paris vor dem Präsidentenpalast demonstriert. Eine Aktivistin wurde von Polizisten umringt und direkt vor der Einfahrt des Élyséepalasts abgeführt. „Stoppt Putins Krieg. Putin ist kein Vermittler für den Frieden, er ist ein Kriegspropagandist!“, hieß es auf der Facebook-Seite der Organisation über den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auf Videos war zu sehen, wie eine der beiden Aktivistinnen von einem Sicherheitsmann auf den Boden gedrückt wurde, bevor mehrere ...

Gipfel in Paris

Zeichen für Fortschritte bei Pariser Ukraine-Gipfel

Im Ringen um einem Frieden in der Ostukraine gibt es Zeichen für ernsthafte Fortschritte.

Der Ukraine-Gipfel zur Entschärfung des gefährlichen Konflikts im Osten des Kontinents debattierte am Abend in Paris überraschend eine gemeinsame Erklärung, wie in Kreisen der französischen Präsidentschaft bestätigt wurde. Am Tisch saßen Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der russische Präsident Wladimir Putin und dessen ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj.

 Wladimir Putin

Die Erwartungen sind gedämpft

Die russische Regierung nimmt den Gipfel in Paris zum Ukraine-Konflikt sehr ernst. Das ließ Russlands Präsident Wladimir Putin über seinen Pressesprecher Dmitri Peskow verkünden. Allerdings könnten die Teilnehmer laut Peskow nur ein unverbindliches Dokument unterzeichnen – und kein völlig neues Abkommen. Moskau erwartet, dass das Treffen eine mögliche Lösung für den Konflikt im Südosten der Ukraine befördern werde und dass die Teilnehmer nochmal bestätigen werden, dass es keine Alternative zu dem Minsk-Abkommen, dem Waffenstillstandsvertrag ...

Viele Gräber auf einem Feld

Neuer Anlauf für den Frieden

Die Diplomaten reden gerne vom „Normandie-Format“. Dabei weiß kaum einer, dass damit die russisch-ukrainischen Spitzentreffen unter deutsch-französischer Vermittlung gemeint sind, die seit 2014 in unregelmäßigen Abständen stattfinden. Die erste Begegnung dieser Art organisierte Präsident François Hollande im Schloss Bénouville am Rande der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie. Anfangs sah es so aus, als ob der russisch-ukrainische Dialog Früchte tragen würde.

Mann im Anzug steht vor einer roten Wand

Russland und Weißrussland: Ein Staatenbund aus zwei ungleichen Partnern

Der Zerfall der Sowjetunion war genau acht Jahre her. Da unterzeichneten die Präsidenten von Russland und Weißrussland am 8.Dezember 1999 – einen Unionsvertrag. Es ging um die vollständige Integration beider Staaten: gemeinsame Wirtschaft, Verteidigung, Außenpolitik und schließlich eine politische Vereinigung Russlands und Weißrusslands.

Alexander Lukaschenko, damals wie heute Staatschef des kleineren Partners Weißrussland, hoffte bei der Vertragsunterzeichnung, an die Spitze dieses neuen Staats rücken zu können.