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Militärischer Konflikt in Nordsyrien

Nordsyrien: Schuldzuweisungen nach Waffenruhe-Verstößen

Die Türkei und kurdische Kämpfer haben sich gegenseitig die Schuld für die Verletzung einer vorläufigen Waffenruhe zugewiesen.

Das türkische Verteidigungsministerium warf den Kurdenmilizen vor, für 14 Anschläge mit schweren Waffen in den Grenzstädten Tal Abiad und Ras al-Ain verantwortlich zu sein. Ankara halte sich an den mit den USA vereinbarten Deal, teilte das Ministerium weiter mit. Die vorläufige Waffenruhe war am Donnerstag in Kraft getreten.

Ankara-Besuch

Pence verhandelt mit Erdogan über Waffenruhe in Nordsyrien

US-Vizepräsident Mike Pence hat sich in der Türkei um eine Lösung im Nordsyrien-Konflikt bemüht. In der Hauptstadt Ankara traf er am Donnerstagnachmittag Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Zu Ergebnissen des Gesprächs gab es zunächst keine Informationen - mitreisende Reporter berichteten aber, das ursprünglich für zehn Minuten angesetzte Einzelgespräch habe letztlich fast eineinhalb Stunden gedauert. Am frühen Abend gab es in einem größeren Rahmen weitere Gespräche mit Erdogan.

Pence will in Ankara im Syrien-Konflikt vermitteln

US-Vizepräsident Mike Pence und US-Außenminister Mike Pompeo wollen heute in Ankara im Nordsyrien-Konflikt zwischen der Türkei und Kurdenmilizen vermitteln. Die USA hatten unter anderem eine sofortige Waffenruhe gefordert. Die Chancen, damit in Ankara weiterzukommen, dürften jedoch gering sein. Erdogan hat klargestellt, dass ein Waffenstillstand nicht in Frage komme, solange das Ziel nicht erreicht sei: Die Türkei will entlang der syrisch-türkischen Grenze eine sogenannte Sicherheitszone einrichten und die Kurdenmilizen, die dort ein großes ...

Erdogan

Erdogan schließt Waffenruhe in Syrien aus und verhöhnt Maas

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan schließt trotz massiven Drucks aus den USA und Europa eine Waffenruhe in Nordsyrien aus. Zugleich machte sich der Staatschef über den teilweisen Stopp der deutschen Rüstungsexporte lustig und griff Außenminister Heiko Maas (SPD) persönlich an.

Unmittelbar vor dem Besuch von US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara erklärte Erdogan, man werde nicht mit den Gegnern von der Kurdenmiliz YPG verhandeln.

Erdogan: Werden niemals Waffenruhe erklären

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan lehnt die Forderung der USA nach einer Waffenruhe in Nordsyrien ab. Die türkischen Truppen müssten erst ihr Ziel erreichen, und das sei die Einrichtung einer Schutzzone entlang der Grenze, sagte er nach einem Bericht von CNN-Türk im Gespräch mit Journalisten auf dem Rückflug von einem Besuch in Aserbaidschan. Heute brechen US-Vizepräsident Mike Pence und US-Außenminister Mike Pompeo zu einer Vermittlungsmission auf.

Pence und Pompeo brechen Mittwoch zu Syrien-Vermittlung auf

US-Vizepräsident Mike Pence soll am Mittwoch gemeinsam mit US-Außenminister Mike Pompeo zur Vermittlung im militärischen Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden nach Ankara aufbrechen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump in Washington an. „Sie werden morgen abreisen“, sagte er. Ziel sei es, einen Waffenstillstand in dem Konflikt zu erreichen. Für Donnerstag sei ein bilaterales Treffen zwischen Pence und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geplant.

US-Vize-Außenminister für Botschafter-Posten in Moskau

US-Präsident Donald Trump schickt den derzeitigen Vize-Außenminister John Sullivan als Botschafter nach Moskau. Außenminister Mike Pompeo zeigte sich überzeugt, dass Sullivan die Bemühungen der US-Regierung um eine konstruktive Beziehung zu Russland effektiv leiten werde, erklärte Pompeo auf Twitter. Sullivan ist seit Mai 2017 Vize-Außenminister und übernahm nach dem Rauswurf von Ex-Außenminister Rex Tillerson vorübergehend die Amtsgeschäfte. Sullivan folgt auf Jon M.

USS Mitscher

USA verlegen weitere Soldaten nach Saudi-Arabien

Im Konflikt mit dem Iran schicken die USA zahlreiche weitere Soldaten nach Saudi-Arabien. Außerdem würden unter anderem zwei Patriot-Raketenabwehrsysteme und zwei Kampfjet-Geschwader zur Verteidigung des Landes dorthin verlegt, teilte das Pentagon mit.

Zusammen mit anderen Verlegungen innerhalb des vergangenen Monats handele es sich um eine Truppenverstärkung von insgesamt 3000 Soldaten in der Region. Seit den Angriffen auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien Mitte September sind die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskaliert.

Donald Trump

Trump-Regierung blockiert Zeugenaussage in Ukraine-Affäre

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat die Aussage eines Top-Diplomaten in der Ukraine-Affäre blockiert. Der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, war für diesen Dienstag für eine Anhörung im Kongress vorgeladen worden.

Trump verteidigte die Entscheidung am Dienstag auf Twitter: Er würde Sondland gerne schicken, dieser würde aber vor einem „komplett korrupten Gericht“ aussagen, das den Republikanern ihre Rechte genommen hätte und wo wahre Tatsachen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich seien.

Trump

Trumps Ukraine-Affäre: Zweiter Tippgeber zur Aussage bereit

Der Druck auf US-Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre steigt: Die Demokraten im Repräsentantenhaus fordern das Weiße Haus unter Strafandrohung zur Herausgabe zahlreicher Dokumente auf.

Zudem gibt es einem Anwalt zufolge einen zweiten Tippgeber aus Geheimdienstkreisen, der aus erster Hand über einige der Vorgänge Bescheid weiß. Die Person habe bereits mit dem Chef der internen Kontrollbehörde der Geheimdienste gesprochen, sagte Anwalt Mark Zaid am Sonntag dem Fernsehsender ABC.