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Grenzübergang

Trump: Türkei verkündet dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien

Die Türkei hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump eine dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien verkündet.

Trump sagte im Weißen Haus, die türkische Regierung habe seine Regierung darüber informiert, dass sie den derzeit zeitlich begrenzten Waffenstillstand „dauerhaft“ machen werde. Die türkischen Streitkräfte würden ihre Offensive in Nordsyrien stoppen. Eine offizielle Reaktion der türkischen Regierung gab es zunächst nicht.

Trump hatte der am 9.

Drei Männer in Anzügen sitzen nebeneinander

Putin diktiert die Regeln für Syrien

Russlands Präsident Wladimir Putin ist die bestimmende Macht im Krieg in Syrien: Beim einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan stoppt er den Vormarsch von dessen Truppen in dem Kriegsland. Doch der Besucher aus Ankara bekommt seine „Sicherheitszone“ – und spricht von einer „historischen Vereinbarung“.

Putin begrüßte seinen Gast mit einem freundlichen Lächeln. „Kaum sind Sie hier, wird das Wetter schön“, sagte der russische Staatschef, als Erdogan kurz nach Mittag am Dienstag die Treppe zu Putins Residenz in ...

US-Regierung: YPG hat Sicherheitszone verlassen

Die Kurdenmiliz YPG hat sich nach US-Angaben aus einer von den USA und der Türkei vereinbarten Sicherheitszone in Nordsyrien zurückgezogen. Ein Verantwortlicher der von der YPG dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte habe US-Vizepräsident Mike Pence in einem Schreiben darüber informiert, teilte Pences Büro mit. Pence hatte am vergangenen Donnerstag in Ankara mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Waffenruhe für Nordsyrien ausgehandelt.

Treffen von Erdogan und Putin in Sotschi

Erdogan und Putin verkünden längere Waffenruhe in Nordsyrien

Russland und die Türkei haben für den Norden Syriens in mehr als sechsstündigen Verhandlungen eine längere Waffenruhe und einen weiteren Abzug der Kurdenmiliz YPG ausgehandelt.

Sie vereinbarten zudem gemeinsame Patrouillen in der Region, wie die Außenminister beider Länder am Dienstag in Sotschi mitteilten. Ob sich damit ein Vorschlag von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für eine international überwachte Pufferzone in Nordsyrien erübrigt, blieb zunächst unklar.

Annegret Kramp-Karrenbauer

SPD beklagt Kramp-Karrenbauers Alleingang bei Syrien-Vorstoß

Mit großer Skepsis und Verärgerung hat die SPD auf den überraschenden Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für eine international kontrollierte Sicherheitszone in Nordsyrien reagiert.

„Von SMS-Diplomatie halte ich wenig. Daraus wird schnell eine SOS-Diplomatie“, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag in Berlin. Kramp-Karrenbauer hatte ihn erst unmittelbar vor Verkündung ihres Vorschlags in einer kurzen SMS vorgewarnt, aber keine inhaltlichen Details genannt.

Konflikt in Nordsyrien

Kurdenmilizen beginnen Rückzug aus Nordsyrien

Drei Tage nach Verkündung einer Waffenruhe für Nordsyrien hat die Kurdenmiliz YPG mit dem Rückzug aus den umkämpften Gebieten begonnen. Die von der YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) teilten mit, die umkämpfte Grenzstadt Ras al-Ain verlassen zu haben.

„Wir haben keine Kämpfer mehr in der Stadt“, schrieb ein SDF-Sprecher bei Twitter. Das türkische Verteidigungsministerium teilte am Sonntag ebenfalls mit, es verfolge den Abzug der YPG.

Militärischer Konflikt in Nordsyrien

Nordsyrien: Schuldzuweisungen nach Waffenruhe-Verstößen

Die Türkei und kurdische Kämpfer haben sich gegenseitig die Schuld für die Verletzung einer vorläufigen Waffenruhe zugewiesen.

Das türkische Verteidigungsministerium warf den Kurdenmilizen vor, für 14 Anschläge mit schweren Waffen in den Grenzstädten Tal Abiad und Ras al-Ain verantwortlich zu sein. Ankara halte sich an den mit den USA vereinbarten Deal, teilte das Ministerium weiter mit. Die vorläufige Waffenruhe war am Donnerstag in Kraft getreten.

McConnell und Trump

Republikaner-Rüge für Trumps Syrien-Kurs

US-Präsident Donald Trump stößt mit seinem Kurs im Syrien-Konflikt auf zunehmende Kritik in den eigenen Reihen. Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, stellte sich mit ungewohnt harschen Worten gegen Trumps Vorgehen.

„US-Truppen aus Syrien abzuziehen, ist ein schwerer strategischer Fehler“, schrieb McConnell in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“, der am Freitag veröffentlicht wurde. Dies mache Amerika unsicherer, stärke die Feinde der USA und schwäche wichtige Partner.

Trump im Kabinett

Rücktritte und Entlassungen unter US-Präsident Trump

Bei seinem Amtsantritt versprach US-Präsident Donald Trump, nur außergewöhnliche Mitarbeiter in seine Regierungsmannschaft zu berufen.

Außergewöhnlich ist auf jeden Fall die Frequenz, mit der es in den mehr als zweieinhalb Jahren unter seiner Führung schon zu Rausschmissen, Personalwechseln und Rücktritten kam. Es waren Dutzende. Eine Auswahl:

SALLY YATES, 30. Januar 2017: Trump entlässt die amtierende Justizministerin und Chefanklägerin, offiziell vor allem wegen ihres Widerstands gegen seine Einwanderungspolitik.

Erdogan und Pence

Waffenruhe und Rückzug der Kurden - Triumph für Erdogan?

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu war nach dem Treffen mit der US-Delegation schon fast in Plauderlaune. „Wir haben wirklich nicht gemerkt, wie so viele Stunden vergangen sind“, erzählte er am Donnerstagabend.

Stundenlang hatten Türken und Amerikaner im Präsidialpalast in Ankara verhandelt. US-Vizepräsident Mike Pence mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan - und dann noch mal die Delegationen unter sich.

Pence trat danach zuerst in Ankara vor die Presse und verkündete, woran eigentlich niemand mehr ...