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Militärischer Konflikt in Nordsyrien

Nordsyrien: Schuldzuweisungen nach Waffenruhe-Verstößen

Die Türkei und kurdische Kämpfer haben sich gegenseitig die Schuld für die Verletzung einer vorläufigen Waffenruhe zugewiesen.

Das türkische Verteidigungsministerium warf den Kurdenmilizen vor, für 14 Anschläge mit schweren Waffen in den Grenzstädten Tal Abiad und Ras al-Ain verantwortlich zu sein. Ankara halte sich an den mit den USA vereinbarten Deal, teilte das Ministerium weiter mit. Die vorläufige Waffenruhe war am Donnerstag in Kraft getreten.

McConnell und Trump

Republikaner-Rüge für Trumps Syrien-Kurs

US-Präsident Donald Trump stößt mit seinem Kurs im Syrien-Konflikt auf zunehmende Kritik in den eigenen Reihen. Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, stellte sich mit ungewohnt harschen Worten gegen Trumps Vorgehen.

„US-Truppen aus Syrien abzuziehen, ist ein schwerer strategischer Fehler“, schrieb McConnell in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“, der am Freitag veröffentlicht wurde. Dies mache Amerika unsicherer, stärke die Feinde der USA und schwäche wichtige Partner.

Trump im Kabinett

Rücktritte und Entlassungen unter US-Präsident Trump

Bei seinem Amtsantritt versprach US-Präsident Donald Trump, nur außergewöhnliche Mitarbeiter in seine Regierungsmannschaft zu berufen.

Außergewöhnlich ist auf jeden Fall die Frequenz, mit der es in den mehr als zweieinhalb Jahren unter seiner Führung schon zu Rausschmissen, Personalwechseln und Rücktritten kam. Es waren Dutzende. Eine Auswahl:

SALLY YATES, 30. Januar 2017: Trump entlässt die amtierende Justizministerin und Chefanklägerin, offiziell vor allem wegen ihres Widerstands gegen seine Einwanderungspolitik.

Erdogan und Pence

Waffenruhe und Rückzug der Kurden - Triumph für Erdogan?

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu war nach dem Treffen mit der US-Delegation schon fast in Plauderlaune. „Wir haben wirklich nicht gemerkt, wie so viele Stunden vergangen sind“, erzählte er am Donnerstagabend.

Stundenlang hatten Türken und Amerikaner im Präsidialpalast in Ankara verhandelt. US-Vizepräsident Mike Pence mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan - und dann noch mal die Delegationen unter sich.

Pence trat danach zuerst in Ankara vor die Presse und verkündete, woran eigentlich niemand mehr ...

USA verkünden Einigung auf Waffenruhe in Nordsyrien

Die USA und die Türkei haben sich überraschend auf eine Kampfpause in Nordsyrien geeinigt. Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen fünf Tage lang aussetzen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara. Ziel sei, dass die Kämpfer der YPG-Miliz abziehen können. Die kurdischen Kräfte im Nordosten Syriens ließen verlauten, sie seien bereit, die Feuerpause zu akzeptieren, aber nur zwischen den Städten Ras al-Ain und Tall Abjad. Das wäre nur ein kleiner Teil der Sicherheitszone, die die Türkei seit langem entlang der Grenze ...

USA verkünden Waffenruhe - Türkei will Kämpfe aussetzen

Die USA haben im Nordsyrien-Konflikt überraschend eine Waffenruhe verkündet. Die Türkei habe zugesagt, ihren Militäreinsatz gegen kurdische Milizen fünf Tage zu stoppen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence nach Gesprächen in Ankara. Die Türkei will die Aussetzung der Kämpfe nicht als „Waffenruhe“ verstanden wissen. Die Offensive werde nicht gestoppt, sondern „unterbrochen“, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Der türkische Einsatz war international auf Kritik gestoßen.

 US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara.

Waffenruhe in Syrien auf unsicherem Fundamet

Der „Deal“ ist äußerst wackelig. Nach mehr als fünfstündigen Verhandlungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara verkündete US-Vizepräsident Mike Pence am Donnerstagabend eine „Waffenruhe“ in Syrien. Die Türkei soll demnach ihre „Sicherheitszone“ in Nordsyrien bekommen, die Kurdenmiliz YPG soll sich zurückziehen. Dafür soll Ankara fünf Tage lang die Waffen schweigen lassen. Doch kaum war Pence abgereist, meldete die Türkei Widerspruch an.

Nordsyrien: USA und Türkei einigen sich auf Waffenruhe

Die USA und die Türkei haben sich auf eine Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt. Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen 120 Stunden lang stoppen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence in Ankara am Abend. Ziel sei, dass die Kämpfer der YPG-Miliz abziehen können. Diese Phase habe bereits begonnen. Nach dem vollständigen Abzug der Kurdenmilizen solle die Offensive ganz beendet werden. Bei einer dauerhaften Waffenruhe in Nordsyrien wollen die USA ihre Sanktionen gegen die Türkei wieder aufheben.

Konflikt in Nordsyrien

Waffenruhe in Nordsyrien hält nicht überall

Wenige Stunden nach Verkündung einer vorläufigen Waffenruhe im Nordsyrienkonflikt sollen bei Angriffen auf eine Grenzstadt zwei Dutzend Menschen ums Leben gekommen sein.

Rund um Ras al-Ain habe es weiterhin Granatenbeschuss und Maschinengewehrfeuer gegeben, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag. Dabei seien mindestens 14 Zivilisten und acht syrische Kämpfer getötet worden. Ansonsten sei es in vielen zuvor umkämpften Gegenden ruhig geblieben, hieß es aus Kurdenkreisen.

USA wollen Türkei-Sanktionen bei Dauer-Waffenruhe aufheben

Die USA wollen ihre Sanktionen gegen die Türkei bei einer dauerhaften Waffenruhe in Nordsyrien wieder aufheben. Das sagte US-Vizepräsident Mike Pence am Donnerstag in Ankara und betonte, vorerst würden keine weiteren Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt.