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 Zunftmeister Michael Boch gibt Ortsvorsteher Georg Schellinger den Rathausschlüssel zurück.

Narrenzunft beerdigt die Ailinger Fasnet

Schalmeien, Gehrenmännle und Waldhexen und viele Besucher haben sich am Fasnetsdienstag um 17 Uhr auf dem Ailinger Rathausplatz eingefunden, um mit dem Narrenbaumfällen und der Fasnetsbeerdigung die Jubiläumsfasnet 2020 zu beenden.

Bei tosendem Wind herrschte nochmals ordentlich Fasnetsstimmung. Die Schalmeienkapelle spielte zum letzten Mal in der Fasnet 2020 und allmählich machte sich Wehmut breit. In einem humorvollen Wortgefecht dankte Zunftmeister Michael Boch dem Ortsvorsteher Georg Schellinger für das gemeinsame Gelingen einer ...

 Eine Eisschicht umschließt im April 2017 die Blüten eines Kirschbaumes.

Bauern fürchten milden Winter und späten Frost

Auf Mallorca blühen schon die Mandelbäume, im Schussental werden die Zierkirschenbäume in Vorgärten schon grün, und von Schnee war im Kreis Ravensburg bisher so gut wie nichts zu sehen. Insbesondere für die Arbeit von Landwirten und Obstbauern bedeutet der milde Winter nicht unbedingt Gutes.

Ein so milder Januar ist aus Sicht des Vorsitzenden des Bauernverbandes Allgäu-Oberschwaben, Waldemar Westermayer, außergewöhnlich. Weil kein Schnee liegt, der auf einem Acker wie eine Zudecke für das schon acht bis zehn Zentimeter große ...

Matthieu Colas ist neuer Hexenreiter

Matthieu Colas ist neuer Hexenreiter

Am Dreikönigstag hat in der Zunftstube in Ailingen ein sehr seltenes Ereignis stattgefunden: eine Hexenreitertaufe. Die letzte Taufe dieser Art war im Jahre 2000, als Michael Winstel und Jürgen Hildebrand in das Amt der Hexenreiterei erhoben wurden und dieses seither innehaben. Seit dem 6. Januar 2020, 20 Jahre später, gibt es nun einen neuen Hexenreiter: Matthieu Colas.

Wie „Althexenreiter“ Ottnar Knapp berichtete, der als Vorgänger der jetzt amtierenden vor 50 Jahren zum Hexenreiten kam, ist alleine schon die Bewerbungsphase ein ...

Seelenvoll ist auch Acoustic Affair mit Wolfgang Müller am Piano, Martin Ibele am Schlagzeug, der Sängerin Caroline Müller (von

Ein packendes Weihnachtskonzert mit Seele

Berger, Ailinger und alle, die Karten für „Soulful Christmas“ mit F.I.T.A. und „Acoustic Affair“ in Berg erwischt haben, freut euch: Der Auftakt am Sonntagabend vor rund 300 Zuhörern in der großen Schreinerei-Halle der Firma Knoblauch in Markdorf war einfach großartig.

Vorstellen braucht man die beiden Ensembles hier nicht mehr, dauert es doch meist nicht lange und die Konzerte sind wie auch diesmal wieder ausverkauft. Seit 2008 feiern sie gemeinsam „Soulful Christmas“ und man kann nur wünschen, dass sie das noch lange fortsetzen.

 Vom Diplompsychologen „Bauer Done“ (Joachim Seliger) erhält Ortsvorsteher und Narren-Punker Georg Schellinger wertvolle Tipps,

„Oilinger Zunftball“ erfreut mit buntem Programm

Rund 450 närrische Gäste haben laut Veranstalter am Samstag in der Rotach-Halle den traditionellen Zunftball der Narrenzunft Ailingen besucht. Mit einem kurzweiligen und bunten Bühnenprogramm sorgten Gehrenmännle, Waldhexen und Schalmeienspieler samt Hexenreiter für ein unterhaltsames und buntes Treiben. Mit ein Höhepunkt des Abends waren neben dem spektakulären Auftritt der Showtanzgruppe Maskerade aus Neukirch, die Büttenrede vom „Bauer Done“, der Strandurlaub von Robert und Sandra sowie die Schwarzlicht-Show des Trommlerzugs Lindau-Aeschach.

Herrlich respektlos auch der Auftritt von Accoustic Affair im ausverkauften Berger Gemeindehaus. Bild: Geiselhart

„Soulful Christmas“ – „F.I.T.A.“ und „Accoustic Affair“ ziehen im ausverkauften Gemeindehaus Berg alle Register

Ailingen - „Frankie goes to Hollywood“ bei einem Adventskonzert? Das geht eigentlich nicht. Ein altehrwürdiges Kirchenlied im südamerikanischen Samba-Rhythmus? Schon gar nicht. Und aus dem lieben Josef womöglich eine Art Rapper machen? Unmöglich. Unmöglich? Eben nicht. Ganz im Gegenteil. Wenn „F.I.T.A“ und „Accoustic Affair“ zu „Soulful Christmas“ einladen, dann ist vieles anders, erfrischend anders. Vor allem auch der Mut, sich an Grenzüberschreitungen heranzuwagen.

Hexenreiter Michael Winstel reitet rasant als das letzte Einhorn über die Ailinger Rotachhallenbühne.

Oilinger Zunftball heißt „Leidenschaft zur Fasnet“

Die Ailinger Narren verstehen es auch ohne Motto ein ansprechendes, vielseitiges und lustiges Programm auf die Beine zu stellen. Das haben sie am Samstagabend mit ihrem Zunftball in der Rotach-halle einmal mehr deutlich und leidenschaftlich unter Beweis gestellt. Das närrische Publikum klatsche mit, sang mit und schwang zur Musik der „Kauboyz“ ausgelassen das Tanzbein.

Zunftmeister Michael Boch, sein Vize Randolf Waldhoff und der alt bewährte Zunftrat hatten wieder ein Programm auf die Beine gestellt, das mit Ausnahme der tollen ...

Stimmen, die begeistern: „F.I.T.A.“ in Aktion in der ausverkauften Halle.

F.I.T.A. feiern Riesenparty nach 20 Jahren

Was alles 1997 beim Ailinger Dorffest seinen Anfang genommen hatte und zu einer Erfolgsgeschichte werden sollte, ist am Samstagabend gebührend gefeiert worden: Die Ailinger A-capella-Band „F.I.T.A.“ hat da vor rund 800 Fans in der ausverkauften Rotachhalle an ihrem 20. Geburtstag gespielt.

Nach ihrer emotionalen musikalischen Reise mit „dem Besten aus 20 Jahren“ brachte die Band die Rotachhalle vollends zum Brodeln, erst recht beim gemeinsamen Auftritt mit ihren Freunden von „Acoustic Affair“ und „Disco Flash“ auf der Bühne.

Der Spaß steht bei den sechs Musikern im Vordergrund.

Sechs Charaktere, eine Leidenschaft

Sie sind sechs völlig unterschiedliche Charaktere, gemeinsam haben sie die Leidenschaft fürs Singen: F.I.T.A. Mit einem großen Konzert in der Rotachhalle feiert die A-capella-Band am Samstag ihr 20-jähriges Bestehen – und eine Erfolgsgeschichte, die so nie geplant gewesen war.

Im Prinzip begann alles mit einem Akt der puren Verzweiflung. „Wir hatten alle Standdienst für den Musikverein beim Dorffest in Ailingen. Weil’s geregnet hat, war keiner da – und deshalb haben wir einfach angefangen zu singen“, erinnert sich Michael Winstel.

Hendrik Wocher, Mathias Hager, Elmar Erhart, Martin Reinhart, Michael Winstel und Achim Hildebrand (von links) sind „FITA a-cape

„Zwölf Punkte für FITA“

Unter dem Motto „No instruments, just voices“ ist das A cappella-Sextett FITA seit 20 Jahren unterwegs. Mit einem Bass wie ein Metronom, drei Leadsängern, die Stimmfarben von Udo Lindenberg bis George Michael abdecken, und einer „Band“, die die Begleitharmonien liefert, sind die Sänger nach acht Jahren wieder im Gemeindezentrum Stetten zu Gast gewesen.

Einige Plätze waren am Samstag leergeblieben, doch FITA gab trotzdem alles und bescherte dem Publikum einen mitreißenden Abend.