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Katastrophenregion hofft auf Urlauber

Trotz der Hochwasser-Katastrophe im Berchtesgadener Land wirbt die weltberühmte Urlaubsregion um Touristen. «Sie können anreisen!», schreibt der Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden auf seiner Internetseite. Und: «Nach dem Regen kommt die Sonne.» Für die Gäste seien die Auswirkungen kaum spürbar, sagt der Geschäftsleiter Michael Wendl. «Man kann schon einen schönen Urlaub bei uns verbringen.»

In der Gegend gibt es beliebte Ausflugsziele wie den Watzmann oder den Königssee, auf dem am Dienstag die Schifffahrt wieder starten soll.

Unwetter in Bayern

Söder: 50 Millionen Euro für Bayerns Hochwasser-Opfer an

Nach den Unwettern im Berchtesgadener Land stellt der Freistaat Bayern den Hochwasseropfern 50 Millionen Euro Soforthilfen bereit. «Der Bund hat ja schon angekündigt, 300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wir werden heute erstmal 50 Millionen Euro bereitstellen für die Soforthilfen», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. «Wir lassen niemand allein», schrieb er zudem zu den Hilfen bei Twitter.

Kehlsteinhaus

Obersalzberg: Kehlsteinhaus öffnet wieder für Besucher

Nach einjähriger Pause können Besucher voraussichtlich vom nächsten Freitag (28. Mai) an wieder das Kehlsteinhaus am Obersalzberg besuchen. Bis zu 400.000 Gäste besuchen jedes Jahr den Kehlstein. Durch einen Tunnel geht es mit einem Aufzug in das heute als Gaststätte geführte Ausflugsziel mit weitem Blick auf die Berchtesgadener Bergwelt.

Das Haus knapp unter dem Gipfel gehörte zum ehemaligen Führersperrgebiet Obersalzberg. Es ist von einer Anhöhe an Hitlers «Berghof» an der heutigen «Dokumentation Obersalzberg» aus zu sehen.

Jan Ullrich

Wie Sportstars ihr Karriereende meistern

Mit seiner Festnahme erst auf Mallorca und wenig später in Frankfurt erregt Ex-Radprofi Jan Ullrich (44) seit Tagen viel Aufsehen. Am Freitagabend war der Tour-de-France-Sieger von 1997 vorläufig in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen worden.

Sportstars nach dem Karriereende: Wie meistern andere Individualsportler den Umbruch in ihrem Leben? Während sich einige ganz aus der Öffentlichkeit zurückziehen, können andere anscheinend nicht ohne Rampenlicht.

Ex-Sportstar

Ex-Sportstars und das Leben nach der Karriere

Der Absturz des einstigen Tour-de-France-Siegers Jan Ullrich hat viele schockiert. Andere Sportstars haben ihr Karriereende besser verkraftet. Einige leben zurückgezogen, andere suchen weiter das Rampenlicht.

Ullrich hat mit seinen privaten Problemen und einer vorübergehenden Festnahme auf Mallorca für Aufsehen gesorgt. Der Tour-de-France-Sieger von 1997 begibt sich nun in Therapie. Sportstars verhalten sich nach ihrem Karriereende ganz unterschiedlich.

Zwei Puppen der ersten Serie von Käthe Kruse. Für historische Kruse-Puppen werden inzwischen hohe Preise gezahlt.

Käthe-Kruse-Puppen bei Sammlern begehrt

Der Name Käthe Kruse stand über viele Generationen hinweg für einen Kindheitstraum. Doch ihre Puppen waren auch schon immer eine kostspielige Angelegenheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Donauwörth eine neue Puppenfabrikation aufgebaut, das bisherige Stammwerk Bad Kösen (Sachsen-Anhalt) lag in der sowjetischen Besatzungszone. Während in Nordschwaben die Produktion später weiterging, wurden die Puppen weltweit zu begehrten Sammlerobjekten. Die ehemaligen Spielzeuge faszinieren bis heute viele Menschen, bei Auktionen erzielt eine „Käthe ...

Kurztrip: Gold-Rodler ins Sportstudio zum Torwandschießen

Sotschi (dpa) - Von Sotschi auf den Lerchenberg und wieder zurück: Nach ihren Olympia-Erfolgen sind die deutschen Rodler so gefragt wie nie.

Das dachte sich auch das ZDF und ließ die Gold-Fahrer Felix Loch, Natalie Geisenberger, Tobias Arlt und Tobias Wendl samt Bundestrainer Norbert Loch auf Senderkosten vom Olympia-Ort nach Mainz ins „Sportstudio“ einfliegen.

Dabei hat die öffentlich-rechtliche Anstalt im Olympia-Park in Sotschi ein mehrere hunderttausend Euro teures Studio, das sie sich mit der ARD teilt.

Kaum deutsche Medaillenchancen - Biathletinnen hoffen

Sotschi (dpa) - Nach den vergangenen glanzvollen Tagen sind am Freitag die Chancen für das deutsche Team auf weitere Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gering.

Die Biathletinnen hoffen, es im 15-Kilometer-Einzelrennen Silbermedaillen-Gewinner Erik Lesser gleichzutun und endlich um Edelmetall mitzulaufen. Allerdings fehlt die derzeit beste Deutsche Andrea Henkel wegen einer Erkältung. Auch die deutschen Langläufer um Routinier Axel Teichmann haben über 15 Kilometer im klassischen Stil höchstens Außenseiterchancen.