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Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rosa Endriß (rechts) bedankt sich bei Pfarrer Nikolaus Ostrowitzki.

Pfarrer Ostrowitzki hält den letzten Gottesdienst in St. Verena

Mit einem festlichen Gottesdienst in der St.-Verena-Kirche hat Pfarrer Nikolaus Ostrowitzki nach elf Jahren Abschied von den Gläubigen der katholischen Seelsorgeeinheit Straßberg-Veringen genommen. Er wechselt nun in die Gemeinde Schluchsee und übernimmt dort die Leitung der Seelsorgeeinheit östlicher Hochschwarzwald.

Zahlreiche Gläubige aus der Seelsorgeeinheit kamen und feierten gemeinsam mit dem scheidenden Pfarrer dessen letzten Gottesdienst in der Schmeientalgemeinde.

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz (vorne rechts) sieht sich die Pfarrkirche in Veringendorf an. Martina Goerlich (Dritte

Kirchensanierung kostet 1,2 Millionen Euro

Die Pfarrkirche St. Michael in Veringendorf ist eine der ältesten in ganz Baden-Württemberg – und, da sind sich viele Laien und Experten einig, eine der schönsten. Doch an zahlreichen Ecken und Enden des jahrhundertealten Gebäudes nagt der Zahn der Zeit, sodass eine 1,2 Millionen Euro teure Sanierung nötig wäre. Davon, warum sich eine solche Investition lohnen würde, überzeugte sich am Mittwochvormittag Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz anlässlich ihrer Denkmalreise durch das Land.

 Christoph Demian und Anika Neipp hatten Spaß auf der Bühne.

Magische Stunden im Kesselhaus

Hingerissen von vielen „Magic Moments“: Das Kesselhaus-Publikum hat am Sonntag im Rahmen des Kultursommers 2020 coronagerechtes, aber dennoch zauberhaftes Amüsement genossen.

Desinfizierte Spielkarten, knirschende Knorpel, Frottee-Suppenhuhn, schwebender Tisch, dazu Chansons aus der Tingeltangel-Branche und viel Wortwitz: Das Trio aus Christoph Demian (sanfter Magier), Anika Neipp (Sängerin und talentierter Zauberlehrling) sowie Frank Golischewski (verschmitzt plaudernder Pianist) bot über zwei Stunden lang ein abwechslungsreiches ...

Matthias Romir, Berhane Berhane, Lennart Schilgen und Florian Wagner (von links) treten am zweiten Wettbewerbsabend auf.

Wenn die Krähe zweimal krächzt

Die gute Nachricht vorweg: Die 20. Tuttlinger Krähe findet dieses Jahr statt, coronabedingt aber in anderer Form, als sie es in ihrer 20-jährigen Geschichte gewohnt war. Die drei Wettbewerbsabende mit den zwölf Finalisten sowie die Gala werden gesplittet und finden parallel in der Möhringer Angerhalle und der Stadthalle Tuttlingen statt. Die Preisverleihung wird aus der Angerhalle live in die Stadthalle übertragen.

Der WettbewerbDie drei Wettbewerbsabende (29.

 Iris Berben bei der diesjährigen Berlinale.

Iris Berben, die Furchtlose, wird 70

Sie sieht sich weder als Diva, noch als Grande Dame des Filmgeschäfts. Und als Urgestein des deutschen Fernsehens möchte sie auch nicht bezeichnet werden. Iris Berben, die am Mittwoch 70 Jahre alt wird, wurde vor diesem runden Geburtstag in zahllosen Interviews dazu befragt, wie sie sich selbst wahrnimmt. Eine Antwort gibt sie nicht. Aber es gibt diese Begriffe, die in fast jedem Gespräch mit Iris Berben fallen und die beschreiben, wie und was sie selbst sein möchte: frei und ohne Angst.

Iris Berben

Iris Berben: Ich bin furchtloser geworden

Iris Berben wird 70 Jahre alt. Zu ihrem Geburtstag am 12. August laufen gleich zwei neue TV-Filme zur besten Sendezeit mit ihr in der Hauptrolle: „Mein Altweibersommer“ (ARD), ein leiser Film über eine Ehe, die Sehnsucht und das Älterwerden, und der Thriller „Nicht tot zu kriegen“, in dem Berben eine in die Jahre gekommene Schauspiel-Diva spielt.

Beim dpa-Interview in Berlin geht es um die beiden Filme, das Dauerthema Alter, ihren Terrier Paul und wofür man heute auf die Straße gehen sollte.

Die GVD-Preisträger mit dem Vorsitzenden Ingo Hell (rechts)

ETS verabschiedet die Preisträger mit einem kleinen Festakt

In der letzten Schulwoche vor den Ferien hat die Erwin-Teufel-Schule einen kleinen Festakt veranstaltet, bei dem stellvertretend für alle Absolventen die Preisträger geehrt wurden. So konnte der geforderte Mindestabstand eingehalten werden. Trotzdem entstand noch ein kleiner Akt der Feierlichkeit, berichtet die Schule in ihrer Mitteilung.

Schulleiter Thomas Löffler und sein Stellvertreter Walter Blaudischek begrüßten die Gäste. Die Eltern waren vertreten durch die Elternbeiratsvorsitzende Kathrin Kaiser.

 Das Bild zeigt vorne (von links) Bürgermeister Matthias Henne, Michael Bucher, Shqipe Karagja und Rosa Eisele. Zwischen Matthia

Stadt zu Besuch beim Schreiner

Die Inhaber der Schreinerei Wirth-Bucher, Inge und Michael Bucher, haben Vertreter der Stadtverwaltung Bad Waldsee in ihrem Betrieb in Hittelkofen begrüßt. Bürgermeister Matthias Henne, die Haisterkircher Ortsvorsteherin Rosa Eisele, die städtische Wirtschaftsförderin Shqipe Karagja und Brigitte Göppel von der städtischen Öffentlichkeitsarbeit waren zu einem Betriebsbesuch gekommen. Die Delegation wollte einen Einblick erhalten, wie es den Unternehmen in der Corona-Krise ergehe.

KZ-Häftlinge auf einem der Todesmärsche im April 1945: Hunderte Gefangene kamen dabei ums Leben. Überlebende der Wüste-Lager auf

Wie zwei mutige Frauen aus der Region ihr Leben riskierten, um das Leben anderer zu retten

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus unserem Archiv und erschien bereits im Frühjahr 2018 auf Schwäbische.de. Am 8. Mai 2020 jährt sich die Befreiung Deutschlands von der NS-Diktatur durch die Alliierten zum 75. Mal. Aus diesem Grund haben wir den Text erneut veröffentlicht.____

Kein Laut darf nach unten dringen, sonst sind sie alle verloren. Kein Husten, keine Gespräche. Es wäre das Todesurteil der KZ-Häftlinge auf dem Dachboden und auch das der beiden Schwestern Berta und Elsa, die sie versteckt halten.

 Der hoch dekorierte Militär Ferdinand von Müller.

Bomben am 27., Franzosen am 28. April

Diesen Montag vor 75 Jahren, am 27. April 1945, fielen noch einmal Brandbomben auf Isny. Sie setzten rückwärtige Anbauten des „Gasthofs zum Lamm“ in der Hofstatt in Brand. Einen Tag später übergab Bürgermeister Ernst Münzing die Stadt an französische Truppen, die am 29. April, einem Sonntag, in die Stadt einrückten – der Zweite Weltkrieg war für Isny zu Ende.

Der „königlich-bayerische Generallieutenant“ Ferdinand von Müller hat seine Erinnerungen an diese Tage aufgeschrieben.