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Kretschmann hält Özdemir für kanzlerfähig

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält neben den Grünen-Chefs Habeck und Baerbock auch Cem Özdemir für kanzlerfähig. „Was soll an Robert Habeck, Annalena Baerbock und Cem Özdemir schlechter sein als an den Kandidaten, die sonst noch gehandelt werden?“, sagte Kretschmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Özdemir sei ein sehr talentierter Politiker mit einer bemerkenswerten Biografie, ein großartiger Redner und sachkundig. Die Parteispitze ist irritiert.

Grünen-Politiker Cem Özdemir

Kretschmann hält Özdemir für kanzlerfähig

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält neben den amtierenden Grünen-Vorsitzenden Habeck und Baerbock auch den früheren Parteichef Özdemir für kanzlerfähig. „Was soll an Robert Habeck, Annalena Baerbock und Cem Özdemir schlechter sein als an den Kandidaten, die sonst noch gehandelt werden?“, sagte Kretschmann (Grüne) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Özdemir sei ein sehr talentierter Politiker mit einer bemerkenswerten Biografie.

Habeck und Baerbock

Grüne wollen an die Macht

Mit unerwartet starker Rückendeckung ihrer Partei nehmen die Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock Kurs auf eine Regierungsbeteiligung.

Die beiden wurden am Wochenende auf dem Parteitag in Bielefeld mit jeweils mehr als 90 Prozent der Stimmen für weitere zwei Jahre als Grünen-Vorsitzende gewählt - Baerbock sogar mit dem Rekordergebnis von 97,1 Prozent. Damit führt das Duo die Partei in die nächste Bundestagswahl, die spätestens im Herbst 2021 stattfindet.

Grünen-Kompromissvorschlag zu CO2-Preis: 60 Euro schon 2020

Im parteiinternen Streit um die Höhe des CO2-Preises haben die Grünen auf ihrem Bundesparteitag in Bielefeld einen Kompromissvorschlag erarbeitet. Darin wurde ein Einstiegspreis für die Bereiche Verkehr und Wärme als Steueraufschlag von 60 Euro pro Tonne CO2 für 2020 angestrebt. Er soll jährlich „analog“ ansteigen, also um 20 Euro - aber begleitet von einem Gremium, das eine „Preissteigerung fortführt und die sozialen Auswirkungen kontrolliert und den Preis wenn notwendig anpasst“, erläuterte der Politische Bundesgeschäftsführer Michael ...

 Grünen-Chef Robert Habeck bei seiner Rede auf dem Bundesparteitag.

Habeck betont auf Parteitag Machtanspruch – und kritisiert grüne Intoleranz

Leidenschaftlich stimmt Grünen-Chef Robert Habeck die rund 800 Delegierten in Bielefeld auf den Parteitag ein. „Wir wollen die neue Zeit mitgestalten“, sagt er und macht so den Machtanspruch der Grünen klar.

Die Ära Merkel gehe „erkennbar zu Ende.“ Jetzt sei es Zeit, „aus der Hoffnung Wirklichkeit zu machen“, fordert er den Parteitag unter großem Jubel auf.

Zuvor hatte der Bundestag das Klimaschutzpaket beraten. Es sei ein „bitterer Tag“, sagt Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner.

Wiederwahl bei den Grünen „nicht relevant“ für K-Frage

Die erwartete Wiederwahl von Robert Habeck und Annalena Baerbock an die Grünen-Spitze soll aus Sicht der Parteiführung nicht als Vorentscheid für die Kanzlerkandidatur gewertet werden. Das sei „nicht relevant für die Frage“, und die Delegierten würden die Prozent-Ergebnisse nach zwei Wochen wieder vergessen, sagte der Politische Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, in Bielefeld. Dort wollten Baerbock und Habeck für weitere zwei Jahre gewählt werden.

Chefs

Baerbock und Habeck erneut an die Spitze der Grünen gewählt

Mit überraschend starker Rückendeckung ihrer Partei können die Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck und Annalena Barbock das Projekt Regieren in Angriff nehmen.

Die beiden wurden am Samstag auf dem Parteitag in Bielefeld mit jeweils mehr als 90 Prozent der Stimmen für weitere zwei Jahre als Grünen-Vorsitzende wiedergewählt - Baerbock sogar mit dem Rekordergebnis von 97,1 Prozent. Beide betonten vor ihrer Wahl den Anspruch der Grünen, Regierungsverantwortung zu übernehmen.

Ein Mann und eine Frau stehen vor einer Weltkugel und schauen nach oben

So wollen die Grünen ihren Höhenflug fortsetzen

Klima, Wohnen, Wirtschaft und Finanzen: Diese vier Themen sollen im Mittelpunkt des Grünen-Parteitags stehen, der am Freitag in Bielefeld eröffnet wird. Das Spitzenduo Robert Habeck und Annalena Baerbock stellt sich dort erstmals zur Wiederwahl. Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner schwärmt, dass die beiden vergangenen Jahre die bisher erfolgreichsten der Grünen waren.

Die Mitgliederzahl ist von 75.000 im Jahr 2017 auf heute 94.000 gewachsen, große Wahlerfolge seien in Bayern und Hessen erzielt worden, aber auch in Brandenburg ...

Grünen-Spitze fordert zwölf Euro Mindestlohn

Die Grünen-Spitze strebt eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro an. Die Forderung ist Teil eines Wirtschaftsantrags für den Bielefelder Parteitag Mitte November. Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Unser Ziel ist es, den ökologischen Wandel sozial gerecht zu gestalten.“ Die Grünen wollten deshalb einen armutsfesten Mindestlohn. Voraussetzung dafür sei eine Anhebung auf zwölf Euro. Zudem solle die Vergabe öffentlicher Aufträge an die Tarifbindung gekoppelt werden.

Über eine Kanzlerkandidatur von Grünen-Chef Robert Habeck wird spekuliert.

Kretschmann tritt mit Habeck-Lob Debatte um K-Frage los

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Grünen-Chef Robert Habeck als geeigneten Kanzlerkandidaten genannt – und damit die Grünen-Spitze aufgeschreckt. Bundesgeschäftsführer Michael Kellner bemühte sich am Freitag, die Personaldiskussion im Keim zu ersticken. „Das ist gerade nicht unsere Debatte“, sagte der Parteimanager der Deutschen Presse-Agentur.

Habeck führt die Grünen seit Januar 2018, und zwar gemeinsam mit Annalena Baerbock – die Kretschmann zunächst mit keinem Wort erwähnt hatte.