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Streit mit Hundehaltern am Tuttlinger Kneipp-Becken eskaliert

Unbekannte haben die Beschilderung am neuen Kneipp-Beck am Riedgraben mitsamt dem Mast entfernt. Es ist nicht das erste Mal, dass es dort zu Sachbeschädigungen kommt – vor allem vor dem Hintergrund mehrfacher Konflikte mit uneinsichtigen Hundehaltern. Die Stadt hat laut Pressemitteilung jetzt Anzeige erstattet.

Im Juli war die Welt noch in Ordnung. Bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen wurde die neu angelegte Kneipp-Anlage eingeweiht – Gemeinderäte, Vertreter von Baufirmen und andere Gäste genossen mit OB ...

 Bei sommerlichen Temperaturen wurde das Kneipp-Becken eingeweiht.

Neue Kneipp-Anlage für Tuttlingen

Tuttlingen hat eine neue Kneipp-Anlage. Das Tretbecken am Riedgraben wurde am Donnerstag eingeweiht. Dabei blickte Oberbürgermeister Michael Beck auf die Vorgeschichte zurück. Nachdem es schon länger ein Arm-Kneippbecken im Donaupark gab, kam beim Jubiläum des Tuttlinger Kneipp-Vereins im Jahr 2015 die Idee auf, auch noch ein Tretbecken einzurichten.

Das naturnah gestaltete Becken liegt nur 150 Meter bachabwärts von der Quelle des Riedgrabens, die Wassermenge ist ebenso nahezu konstant wie die Temperatur von 13 bis 15 Grad.

Das ist sie, die Tuttlinger Kneipp-Anlage. Ab Ende Juni dürfte sie zur Nutzung freigegeben werden.

Tuttlingens erste Kneipp-Anlage öffnet pünktlich zur heißen Jahreszeit

Kneippen soll gesund sein. Das Wassertreten aktiviert den Stoffwechsel, stabilisiert den Kreislauf und regt das Immunsystem an. Tuttlingen hat seit Neuestem seine eigene Kneippanlage am Gollbächle bei den Gollhöfen. Doch die Anlage ist immer noch mit einem Bauzaun abgesperrt. Abhängig von der Witterung kann das Kneipp-Becken voraussichtlich bis Ende Juni freigegeben werden, teilt die Stadt mit.

Warum dauert das so lange? Doris Jakobi ist die Vorsitzende des Kneipp-Vereins Tuttlingen.

Wilder Bewuchs vor den Steinstufen, die ans Donauufer führen. Durch eine Veränderung des Strömungsflusses mittels Buhnen könnte

Aussichtskanzel, Donau-Querung, neue Spazierwege: Viele Ideen für die Donau

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) will die Donau zwischen dem Scala-Wehr und der Ludwigstaler Wehr umgestalten, und zwar naturnaher. Stichwort Gewässerökologie. Die Stadt Tuttlingen wittert darin die Chance, ein paar Impulse umzusetzen, wie sie auch in der Bewerbung für die Landesgartenschau vorgesehen waren: eine naturnahe Auenlandschaft zur Naherholung mit Furt, Brücken und neuen Wegen entlang und zur Donau.

Nur: Bis wann das angegangen wird und was genau umgesetzt wird, steht noch nicht fest.

Zur Einweihung des naturschutzgebiets Bächetal trat die erste Klasse der Anton-Braun-Schule aus Möhringen auf (links im Bild), d

Tuttlingens erstes Naturschutzgebiet wird eingeweiht

Das Bächetal zwischen Möhringen und Eßlingen ist nun Naturschutzgebiet – und ist in dieser Funktion feierlich eingeweiht worden. Bis zur Entwicklung von Tuttlingens erstem Naturschutzgebiet dauerte es allerdings Jahrzehnte.

„Es ist das erste und einzige Naturschutzgebiet auf der Gemarkung Tuttlingen und wir können stolz darauf sein“, betont Oberbürgermeister Michael Beck in seiner einführenden Rede. In einem Satz zieht Beck das Fazit zur Erschließung des Naturschutzgebietes: „Die so wichtige Nachhaltigkeit für die Natur ist hier ...

Eine Blühwiese für die Schrotenschule. Christiane Denzel (links) betreut das Projekt, OB Michael Beck half beim Ansäen.

Kinder säen Blühflächen ein

Auch an der Schrotenschule gibt es jetzt ein „Grünes Klassenzimmer“. Bei der Einrichtung halfen die Schülerinnen und Schüler aktiv mit – unter anderem beim Einsäen der Blühwiesen.

Fast 50 Jahre lang war das Eck im südlichen Bereich des Schulgeländes kaum genutzt. „Das lag weitgehend brach“, berichtet Schulleiter Steffen Müller. Bis vor kurzem: Jetzt ist dieser Teil des Schulhofs das „Grüne Klassenzimmer“ der Schrotenschule. Unter freiem Himmel erfahren die Kinder dort Wissenswertes über Artenschutz und Nachhaltigkeit.

 Unsachgemäß beschnitten: Mehrere Bäume in Nendingen wurden von Unbekannten beschädigt – ein Teil muss gefällt und durch Neupfla

Unbekannte verunstalten Bäume - jetzt müssen einige gefällt werden

Für den Laien mag es gar nicht so dramatisch aussehen, die städtische Grünplanung aber ist erzürnt: Mehrere Bäume im öffentlichen Straßenraum in Nendingen seien zurückgeschnitten worden, und zwar so amateurhaft, dass einige nun gefällt werden müssen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stehen die betroffenen Bäume in der Reute- und der Berchenstraße in Nendingen. Einen ähnlichen Fall gab es vor Jahren schon einmal im Wohngebiet „Auf Lett“, und gut in Erinnerung sind die Ereignisse vom vergangenen Sommer, als mehrere große Bäume ...

Der Stadtgarten ist zum Teil in die Jahre gekommen.

Tuttlinger Stadtgarten: Sanierung könnte 2024 kommen

Der Stadtgarten ist ein historisches Juwel – Tuttlingens einziges Garten-Denkmal und unter Schutz stehend. Aber er ist auch in die Jahre gekommen und soll saniert werden. Im Mittelpunkt steht dabei der Neubau der beiden Brunnen. Die sind so marode, dass eine Restaurierung nicht mehr lohnt; sie müssen durch moderne Nachfolger ersetzt werden. Im Technischen Ausschuss stellte der Umweltbeauftragte des Rathauses, Michael Hensch, erste Ideen zur Planung vor.

Offen ist, wie es mit dem Ludwigstaler Wehr weitergeht.

Das zweite Donauwehr in Tuttlingen könnte bald ganz abgebaut werden

Wenn es um die Donau in Tuttlingen geht, ist aktuell das Wehr an der Scala-Brücke im Fokus. Nur 2,5 Kilometer flussabwärts, im Ludwigstal, findet sich aber schon das nächste Wehr. Es wurde 2018 zum Teil zurückgebaut, ein kompletter Rückbau steht zur Diskussion. Die Entscheidung darüber wird aber noch etwas dauern – aus mehreren Gründen.

Genau wie beim Scala-Wehr greift beim Ludwigstaler Wehr die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Deren Ziel ist die Verbesserung der Gewässerqualität durch eine ökologisch sinnvolle Durchgängigkeit ...

 Das Donauwehr in Tuttlingen: Ein Aufstau wie bisher soll nicht mehr möglich sein – außer die Stadt Tuttlingen kann sich vor Ger

Verwaltungsgericht schmettert Klage der Stadt gegen Donau-Abstau ab

Das Verwaltungsgericht (VG) Freiburg hat die Klage der Stadt Tuttlingen gegen den Abstau der Donau abgewiesen. Das hat die 3. Kammer des VG am Mittwoch bekannt gegeben (AZ: 3K 5482/18). Eine Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat die Kammer nicht zugelassen. Die Stadt könnte jetzt nur noch die Nicht-Zulassung zur nächsten Instanz juristisch angreifen.

Die Kammer gab nach der Verhandlung lediglich den Urteilstenor bekannt; inhaltliche Gründe wird es erst mit dem vollen Urteil geben, das laut einer Gerichtssprecherin nicht ...