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Big Ben in London

Weiter kein Kompromiss im Streit um Brexit-Handelspakt

Im heftigen Streit um den geplanten Brexit-Handelspakt pochen Großbritannien und die Europäische Union auf Bewegung der jeweils anderen Seite.

Der britische Staatsminister Michael Gove forderte die EU nochmals auf, ihre Haltung beim Abkommen „fundamental“ zu ändern. So wie die Dinge derzeit stünden, sei aber nicht mehr mit einem solchen Abkommen vor Ende der Brexit-Übergangsphase zu rechnen. Brüssel habe sich geweigert, die Verhandlungen zu beschleunigen, und Kompromisse von britischer Seite gefordert.

Johnson

Anglikanische Erzbischöfe kritisieren Johnsons Brexit-Kurs

Mehrere Erzbischöfe der Anglikanischen Kirche werfen der britischen Regierung einen Rechtsbruch beim Brexit vor. Das Binnenmarktgesetz, mit dem Teile des bereits gültigen Austrittsabkommens zwischen London und der EU ausgehebelt werden können, sei ein „verheerender Präzedenzfall“.

Das Gesetz habe „enorme moralische sowie politische und rechtliche Konsequenzen“, schrieben die Geistlichen um den Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, in einem Offenen Brief, den die „Financial Times“ am Montag veröffentlicht.

Michael Gove

Heftiger Streit um Brexit-Handelspakt

Die britische Regierung hat massiv mit einem Scheitern der Verhandlungen über den Brexit-Handelspakt gedroht. Die Chancen auf einen Deal seien gesunken.

Brüssel sei nicht kompromissbereit, sagte Staatsminister Michael Gove am Sonntag dem Sender Sky News. Er hatte die Chancen auf ein Abkommen nach der Brexit-Übergangsphase Ende des Jahres zuletzt auf 66 Prozent eingeschätzt. Jetzt sagte Gove: „Es ist weniger.“

Nun liege es am EU-Unterhändler Michel Barnier, ob ein Deal doch noch zustande komme.

 Die 8000 Berufsfischer in Großbritannien sind stark vom Handel mit der EU abhängig. Für sie ist ein Brexit-Deal mit der EU exis

EU und Großbritannien streiten um Fisch

Im langwierigen BrexitProzess sind schon viele vermeintlich endgültige Termine gekommen und gegangen. So dürfte es auch jener Parole gehen, die der britische Premierminister Boris Johnson Anfang September ausgab: Sollte bis zu dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel der Vertrag über die künftige Wirtschaftszusammenarbeit nicht unterschriftsreif vorliegen, müsse man eben ohne Deal auseinandergehen. „Unser Land wird in jedem Fall prosperieren“, tönte der konservative Politiker.

Angesichts ausbleibender Fortschritte in den Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach der Brexit-Übergangsphase schlägt die e

Nur kleine Bewegungen im Brexit-Streit

Drei Monate vor Ablauf der Übergangsphase besteht zwischen London und Brüssel wenig Einigkeit. Fest steht immerhin: Im Oktober muss der Durchbruch gelingen, wenn der größte Binnenmarkt und die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt die künftige Wirtschaftszusammenarbeit vertraglich regeln wollen. Für die am Dienstag beginnende neunte Verhandlungsrunde drückt die konservative Regierung von Premierminister Boris Johnson mit Blick auf den EU-Gipfel Mitte Oktober aufs Tempo.

Zitterpartie mit London

Deal oder No-Deal? Brexit-Zitterpartie geht in nächste Runde

Wichtige Woche für den Brexit - wieder einmal. In den nächsten Tagen dürfte klarer werden, ob die seit mehr als vier Jahren währende Saga um den britischen EU-Austritt noch ein glimpfliches Ende findet.

An diesem Montag wird die EU-Kommission Großbritannien abermals drängen, das gültige Austrittsabkommen einzuhalten. Am Dienstag dann beginnt die vorerst letzte Verhandlungsrunde über den Folgevertrag, der die Handelsbeziehungen künftig regeln soll.

Brexit

Staatsminister Gove warnt vor Post-Brexit-Staus

Der britische Staatsminister Michael Gove hat vor langen LKW-Staus an der britischen Grenze nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase gewarnt. Schon im Januar könne es Staus mit 7000 Lastwagen an der Grenze nach Frankreich geben, erklärte Gove am Mittwoch in London.

Die Regierung beschreibt die Berechnung als „Worst-Case-Szenario“, nicht als Prognose. Um ein solches Szenario zu verhindern, bereite man entsprechende Kontrollmaßnahmen vor.

Großbritannien ist zwar schon Ende Januar aus der EU ausgetreten, bis zum Ende des ...

Boris Johnson

Johnson schwört Abgeordnete auf harten Kurs ein

Mit einem eindringlichen Appell will der britische Premierminister Boris Johnson die Kritiker in den eigenen Reihen von seinem umstrittenen Brexit-Kurs überzeugen.

„Lasst uns die EU dazu bringen, ihre Drohungen vom Tisch zu nehmen. Lasst uns dieses Gesetz durchbringen, unsere Verhandler unterstützen und unser Land schützen“, schrieb Johnson in einem Gastbeitrag für den britischen „Telegraph“ (Samstag).

Mit dem sogenannten Binnenmarktgesetz will Johnson den bereits gültigen Brexit-Deal aufbohren.

«Spitting Image»

Prinz Charles und Camilla im Comeback von „Spitting Image“

Wenige Wochen vor dem TV-Comeback der Kultserie „Spitting Image“ haben die Macher neue Figuren vorgestellt.

Der britische Thronfolger Prinz Charles und seine Ehefrau, Herzogin Camilla, werden als groteske Puppen in der Polit- und Promi-Satire zu sehen sein - er mit riesigen Segelohren und sie mit Überbiss. Auch Bilder von „Spitting Image“-Figuren der britischen Minister Michael Gove und Dominic Raab wurden jetzt veröffentlicht.

Mit bissigen Karikaturen von Politikern, Prominenten und der Königsfamilie war die Satire mit ...

Brexit-Streit

Brexit: Bitterer Streit schmälert Chancen auf Handelspakt

Die EU-Kommission hat Großbritannien am Donnerstag ultimativ aufgefordert, Pläne zur Änderung des gültigen Austrittsabkommens bis spätestens Ende September zurückzuziehen. Vom britischen Staatsminister Michael Gove kam prompt eine Absage.

Die Verhandlungen über den für 2021 geplanten Handelspakt stecken ebenfalls fest. Es blieben „erhebliche Unterschiede“, erklärte EU-Unterhändler Michel Barnier am Abend. Die EU will nun die Vorbereitungen für einen „No Deal“ intensivieren.