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Schulkinder sitzen mit ihren Schulranzen nebeneinander

Schulstart nach Corona ist Neuland für alle

Seit Montag sind die Schulen in Baden-Württemberg für alle Schüler wieder geöffnet - allerdings nur im Schichtbetrieb und nicht bei vollem Stundenplan. Wegen des Coronavirus gehen die Schüler lediglich zeitweise in die Schulen. Den Rest der Zeit wird weiterhin per Fernunterricht gepaukt. Bei diesem „rollierenden System“ sind also nicht alle Schüler gleichzeitig da, sondern die Jahrgangsstufen wechseln sich ab, um Abstandsgebote einhalten und das Infektionsrisiko senken zu können.

Franziska Giffey spricht im Bundestag

Corona: Bessere Konzepte für Kinderschutz gefordert

Corona wird das Land noch monatelang im Griff behalten - ohne auf die Krise zugeschnittene Angebote etwa von Jugendämtern oder sozialen Einrichtungen könnte der Schutz von Kindern und Jugendlichen aus Sicht von Experten Schaden nehmen. „Ich sehe großen Entwicklungsbedarf“, sagte Jürgen Strohmaier, Leiter des Referates Hilfe zur Erziehung beim Landesjugendamt Stuttgart. „Die Krise wird zur Normalität werden. Dafür haben wir kein umfassendes Konzept“, warnte er.

Jugendamt

Corona: Bessere Konzepte für Kinderschutz gefordert

Corona wird das Land noch monatelang im Griff behalten - ohne auf die Krise zugeschnittene Angebote etwa von Jugendämtern oder sozialen Einrichtungen könnte der Schutz von Kindern und Jugendlichen aus Sicht von Experten Schaden nehmen. „Ich sehe großen Entwicklungsbedarf“, sagte Jürgen Strohmaier, Leiter des Referates Hilfe zur Erziehung beim Landesjugendamt Stuttgart. „Die Krise wird zur Normalität werden. Dafür haben wir kein umfassendes Konzept“, warnte er.

Die Schulen in Aalen bleiben ab Dienstag, 17. März, geschlossen.

Landesregierung datiert frühesten Termin für Schulöffnung in BaWü auf 27. April

+++ Die aktuellen Entwicklungen zum Thema Schulstart finden Sie hier +++ 

Die baden-württembergische Landesregierung hat sich dafür ausgesprochen, die Schulen im Land frühestens am 27. April wieder zu öffnen.

Das geht aus einem Papier des Staatsministeriums für die Telefonschaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch zum weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Winfried Kretschmann spricht im Landtag

Landesregierung will Schulen frühestens am 27. April öffnen

Die baden-württembergische Landesregierung will die Schulen im Land frühestens am 27. April wieder öffnen. Das geht aus einem Papier des Staatsministeriums für die Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet. In der Schaltkonferenz will Merkel an diesem Mittwoch mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten.

Masernimpfung

Masern-Impfpflicht stellt Schulen vor neue Herausforderungen

Auf die Schulen im Südwesten kommen wegen der Masern-Impfpflicht neue Anforderungen zu. Ab 1. März müssen Neuankömmlinge an Schulen und Kitas - Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter - nachweisen, dass sie gegen Masern geimpft sind. Für alle, die schon in diesen Einrichtungen arbeiten oder unterrichtet und betreut werden, läuft die Frist bis 31. Juli kommendes Jahres. Wer die Nachweise nicht beibringt, wird dem Gesundheitsamt gemeldet.

„Dieses Bundesgesetz bedeutet eine Menge zusätzliche Arbeit“, befürchtet die Landesvorsitzende der ...

Amok-Schutz an Schulen: Eine Medaille mit zwei Seiten

Es ist der Alptraum aller Eltern: An der Schule des eigenen Kindes herrscht Amok-Alarm. Das gesamte Gelände ist abgeriegelt. Die Polizei gibt noch keine Informationen heraus und das Bangen um die Kinder und Lehrkräfte beginnt.

Glücklicherweise war der jüngste Amok-Alarm an der Reutiner Schule in Lindau nur ein Fehlalarm. Doch die Angst der Kinder und Eltern war echt.

„Ein Fehlalarm ist für den Körper purer Stress, vor allem bei Kindern“, sagt Christine Sattler vom Landesministerium für Kultus, Jugend und Sport.

Hitzefrei oder nicht? Gerade an Ganztagsschulen ist das eine heikle Frage.

Zu heiß: Schüler wollen an Hitzetagen keine Klausuren schreiben

Die Temperatur steigt, die Konzentration sinkt entsprechend. Bei der aktuellen Hitzewelle stellt sich an jeder der rund 4500 Schulen im Land dieselbe Frage: Soll es Hitzefrei geben? Einheitliche, landesweite Vorgaben vom Kultusministerium gibt es nämlich nicht, lediglich einige Richtlinien. Gegen manche davon wehren sich nun die Schüler – und fordern neue.

Der Landesschülerbeirat verlangt ein Ende der Ungleichbehandlung von Schülern. Seit 1975 gilt nämlich: Kein Hitzefrei an beruflichen Schulen und in der Oberstufe.

Hitzefrei

Bullenhitze bringt Schulleiter in Zwickmühle

Rekordverdächtige Temperaturen bringen Schulleiter nach Meinung des Lehrerverbandes Bildung und Erziehung (VBE) in ein Dilemma. „Es ist keine beneidenswerte Situation, in der sich Schulleiter an heißen Sommertagen befinden“, sagte der VBE-Sprecher Michael Gomolzig am Mittwoch in Stuttgart. Während in anderen Bundesländern bereits die Sommerferien angefangen haben, sollten die Rektoren im Südwesten bei Freibad-Temperaturen entscheiden, ob die Schüler weiter im Klassenzimmer schmoren oder wegen hitzefrei früher heimgeschickt werden.

Schäden an der Decke eines Unterrichtsraums

„Mammut-Aufgabe“ Schulsanierung: Kommunen fordern Mittel

Baden-Württemberg muss nach Überzeugung des Städtetags den Milliarden-Sanierungsstau an Schulen weiter abbauen. „Das Sanierungsprogramm hat bislang Investitionen von zwei Milliarden Euro ausgelöst. Das ist ein sehr guter Start“, sagte der Bildungsdezernent des Kommunalverbandes, Norbert Brugger, der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Aber notwendig sei eine dauerhafte Förderung, um weiteren Bedarf in dieser Größenordnung abzudecken. Die „Mammut-Aufgabe“ umfasse die Sanierung undichter Fenster und Dächer sowie veralteter Elektrik und ...