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„Sich aus Angst vor einem nicht auszuschließenden Impfdurchbruch nicht impfen zu lassen ist ein bisschen wie Selbstmord aus Angs

Trotz doppelter Impfung fünf Corona-Fälle im Landkreis Ravensburg

Es gibt sie, die Menschen, die sich trotz doppelter Corona-Impfung noch mit dem Virus infizieren. Experten sprechen hierbei von einem Impfdurchbruch.

In Bad Waldsee ist dem Vernehmen nach ein derartiger Fall aufgetreten. Schnell haben sorgenvolle Gedanken die Runde gemacht.

Diesen Ängsten tritt Michael Föll, Leiter des Gesundheitsamts am Ravensburger Landratsamt, mit äußerst klaren Worten entgegen: „Sich aus Angst vor einem nicht auszuschließenden Impfdurchbruch nicht impfen zu lassen, ist ein bisschen wie Selbstmord ...

Im Landkreis Ravensburg gibt es sechs Menschen, die zum zweiten Mal an Corona erkrankten.

So hoch ist das Risiko, sich zweimal mit Corona anzustecken

Der Fall einer Wangenerin zeigt: Eine durchgemachte Corona-Erkrankung muss nicht zwingend ein absoluter Schutz gegen eine erneute Erkrankung sein. Dr. Michael Föll, Leiter des Gesundheitsamtes, stand Susi Weber Rede und Antwort.

Wie viele Fälle einer zweiten Infektion im Landkreis Ravensburg sind Ihnen bekannt?

Unter den rund 9000 uns gemeldeten Erkrankungen konnten wir sechs Fälle identifizieren, bei denen wir den Verdacht auf eine Zweiterkrankung haben.

 In Leutkirch steigt die Inzidenzzahl bei Kindern und Jugendlichen.

Wie sich die Corona-Infektionen bei Kindern in Leutkirch, Isny und Bad Wurzach entwickeln

Die sogenannte Bundesnotbremse besagt, dass Schulen und Kindergärten schließen müssen, wenn der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei 165 oder mehr liegt. Ausnahmen sind unter anderem für Abschlussklassen möglich. In diesem Zusammenhang sind die Corona-Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen besonders in den Blick geraten. Denn nach Erhebungen des Robert-Koch-Instituts lag die Inzidenz im Landkreis Ravensburg für die Altersgruppe der Fünf- bis 14-Jährigen Ende vergangener Woche bei 227 – und damit deutlich über dem ...

Auch wenn immer mehr Menschen im Kreis Ravensburg eine Corona-Impfung erhalten, bleibt die Lage in den Krankenhäusern angespannt

Inzwischen sind mehr als 50.000 Menschen im Kreis Ravensburg gegen Corona geimpft

Die Corona-Impfkampagne nimmt im Landkreis Ravensburg endlich Fahrt auf. Wie Landrat Harald Sievers am Montag berichtete, wurden bis Sonntagabend im Kreisgebiet 52.237 Menschen gegen Covid 19 geimpft.

Besonders die Beteiligung der niedergelassenen Ärzte gibt der Aktion einen Schub.

Wie sind die aktuellen Impfzahlen zu bewerten? Im Landkreis Ravensburg leben rund 285.000 Menschen. Dennoch bedeuten die aktuellen Zahlen nicht, dass jetzt fast jeder fünfte Kreisbewohner geimpft ist.

 Kinder und Jugendliche weisen derzeit vergleichsweise viele Corona-Positivbefunde auf. In Wangen ist das anders, hier sind die

In Wangen sind überraschend wenige Kinder und Jugendliche mit Corona infiziert

Wegen des umstrittenen Inzidenzwerts von 165 für Schulschließungen bei der in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Notbremse, sind die Corona-Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen besonders in den Blick geraten.

Dahinter steckt die Frage: Ist die jüngere beziehungsweise jüngste Generation vom Virus aktuell besonders betroffen? Bundesweit und auch im Landkreis Ravensburg lautet die Antwort: ja. Überraschenderweise anders sieht die Lage im Wangener Stadtgebiet aus.

 Das Gesundheitsamt des Landkreises Ravensburg nennt drei Hauptansteckungsbereiche, die derzeit im Fokus sind: Schulen plus Kita

Corona-Infektionen: Im Fokus sind Familien, Arbeit, Schulen und Kitas

Die Corona-Infektionszahlen klettern weiter nach oben, besonders die Stadt Bad Waldsee hat in jüngster Zeit bei den positiv getesteten Fällen wieder häufiger den unrühmlichen Platz des Spitzenreiters im Landkreis Ravensburg eingenommen. Allein übers vergangene Wochenende kamen 29 bekannte Fälle hinzu, am Mittwoch erneut 20.

Zunehmend fragen sich die Menschen, wo die Ansteckungen passieren, zumal im Landkreis zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen die sogenannte Notbremse gilt.

Schulöffnungen

Schulöffnung ade: Stuttgart und Ulm ziehen Notbremse

Die für Montag geplante Rückkehr aller Kinder und Jugendlichen in die Schulen nach vier Monaten im Lockdown wird nur in Teilen Baden-Württembergs klappen. Die Großstädte Stuttgart und Ulm zogen am Freitag angesichts hoher Infektionszahlen in letzter Minute die Notbremse und verschoben den Start des Präsenz- und Wechselunterrichts vorerst.

Beide Städte sind Corona-Hotspots. Ulm rangierte am Freitag bei 183,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche und damit noch unter dem Grenzwert 200, ab dem es nur Fernunterricht geben ...

 Umsonst gehofft: Die Schulen im Ostalbkreis bleiben am Montag zu, statt in den Wechselunterricht zu gehen, müssen die Schüler w

Inzidenz von 200 erreicht: Kein Wechselunterricht ab Montag im Ostalbkreis

Es war abzusehen: Die Schulen im Ostalbkreis werden am Montag nicht mit dem angekündigten Wechselunterricht starten können. Das hat Landrat Joachim Bläse am Donnerstag den Schulträgern empfohlen. Der Grund: Der Ostalbkreis hat die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 erreicht.

Das Kultusministerium schreibt vor, dass in diesem Fall die Schulen auf Fernunterricht umstellen müssen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das Ministerialdirektor Michael Föll bereits am Mittwoch an alle Schulleitungen der allgemeinbildenden und beruflichen ...

Nur wer sich auf das Coronavirus testet darf in Baden-Württemberg ab Montag im Klassenraum lernen.

Testpflicht an Südwest-Schulen gilt unabhängig von Infektionszahlen

Ab Montag können die Schüler aller Jahrgangsstufen in Baden-Württemberg zurück ins Klassenzimmer – mit einigen Ausnahmen. Welche das sind, hat das Kultusministerium am Mittwoch in einem Brief an die Schulen erklärt.

In dem Schreiben erklärt Ministerialdirektor Michael Föll, dass Wechsel- und Präsenzunterricht für alle angeboten werden kann, sofern Abstandsgebote eingehalten werden und genügend Schnelltest zur Verfügung stehen. Das Land hat die Schulen mit Selbsttests versorgt.

 Auch in Wangens Innenstadt soll es ab 2022 große gelbe Tonnen geben – so wie die hier abgebildeten.

Warum es auch in Wangens Innenstadt große gelbe Tonnen geben soll

Die Würfel sind gefallen: Der Landkreis Ravensburg stellt mit Beginn des kommenden Jahres die Wertstoffentsorgung vom Bring- auf das Holsystem um. Heißt für die Bürgerinnen und Bürger: Um Leichtverpackungen loszuwerden, entfallen Fahrten zu Wertstoffhöfen oder Entsorgungszentren, der Plastikmüll wird künftig abgeholt. Trotz der Kreistagsentscheidung vom Dienstag sind aber noch einige Fragen offen: Kommt auch in den Innenstädten die Tonne, falls ja in welcher Größe – oder bleibt es dort beim Gelben Sack?