Suchergebnis

«Querdenken»-Protest-Teilnehmerin

Initiative Querdenken verschiebt Konstanzer Demo auf 4. Oktober

Die Querdenken-Demonstration in Konstanz am Bodensee gegen die Corona-Politik soll doch nicht am Tag der Deutschen Einheit stattfinden. Der lokale Ableger der Stuttgarter Initiative hat seine Kundgebung am Hafen auf den 4. Oktober verschoben.

Grund für die Verschiebung sei die Vielzahl der für den 3. Oktober vorgesehenen Veranstaltungen, sagte Organisator Gerry Mayr am Mittwoch. Nach Angaben der Stadt sind für den Tag bisher 16 Kundgebungen angemeldet.

Stadt Konstanz

Menschenkette rund um den Bodensee - „Querdenken“-Initiator will 250.000 Menschen zusammenbringen

Es ist ein mehr als ambitioniertes Ziel: Bis zu 250.000 Menschen will der Konstanzer Gerry Mayr am 3. Oktober rund um den Bodensee versammeln. Eine Menschenkette soll daraus werden, wie er sagt für Frieden, Freiheit und gegen die gegenseitige Entfremdung. Der Bezug zu den Corona-Protesten der sogenannten "Querdenken"-Bewegung ist aber nicht zu übersehen.

Von Vaduz in Liechtenstein, über Bregenz, Kreuzlingen und Konstanz - entlang des Bodenseeufers soll sich die Kette aus Menschen spannen, verbunden durch eigens angefertigte Schals.

Demonstration in Budapest

Ungarns Theaterstudenten zeigen viel Kreativität

Seit anderthalb Wochen besetzen Studenten das Gebäude der Budapester Theater- und Filmuniversität (SZFE) im Zentrum der ungarischen Hauptstadt. Sie wehren sich dagegen, dass ihnen die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban die Autonomie entzogen hat, um dort ihre ideologischen Ziele durchzusetzen.

In ihrer Dynamik schuf die Uni-Besetzung ein neues Symbol: ein Stück rot-weiß gestreiftes Plastikband, wie es etwa an Unfallorten oder Baustellen zur Absperrung verwendet wird.

Konstanz: Das Konzil-Gebäude liegt unmittelbar am Hafen von Konstanz am Bodensee. Die Querdenken-Demo ist allerdings für den Sta

Corona-Demos am 3. Oktober: So reagiert die Stadt auf „Querdenker“ und Gegenveranstaltungen

Die durch Proteste gegen die Corona-Maßnahmen besonders in Berlin bekannt gewordene "Querdenken"-Bewegung hat die Stadt Konstanz als neuen Demo-Standort auserkoren. Während die einen dort am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, gegen Corona-Maßnahmen protestieren wollen, gehen andere für Gegenveranstaltungen auf die Straße.

Insgesamt sind 14 Kundgebungen bei der Stadt Konstanz angemeldet. Darunter laut Auskunft von Gabriele Bossi, Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters, drei, die sich gegen die Corona-Maßnahmen richten.

Frauen in Belarus

Frauen in Belarus planen großen Protestmarsch

Trotz scharfer Demonstrationsverbote in Belarus (Weißrussland) haben Gegner des umstrittenen Staatschefs Alexander Lukaschenko zu einem breiten Protest von Frauen gegen „Europas letzten Diktator“ aufgerufen.

Ziel der Aktion am Samstagnachmittag sei es, die Freilassung von Gefangenen zu erreichen, die Polizeigewalt strafrechtlich verfolgen zu lassen und Neuwahlen zu erwirken, hieß es in dem Aufruf. Der Protest läuft unter dem Namen „Große Parade der weiblichen Friedenstruppen“.

Helikopter

Angespannte Lage in Belarus: Lukaschenko greift zur Waffe

Trotz der erneuten Massenproteste in der belarussischen Hauptstadt Minsk setzt Machthaber Alexander Lukaschenko weiter auf Härte und zeigt keinerlei Kompromissbereitschaft.

Er ließ sich am Abend bewaffnet und in schusssicherer Weste von einem Hubschrauber in seinen Präsidentenpalast bringen, wie Staatsmedien zeigten. Lukaschenko bezeichnete die Demonstranten als „Ratten“. Das Staatsfernsehen zeigte auch, wie Lukaschenko mit einer Kalaschnikow-Maschinenpistole in der Hand in schwarzer Montur den Hubschrauber verließ und zum Palast ...

Alexander Lukaschenko

Lukaschenko besucht Militär und warnt vor Revolution

Angesichts der Proteste der Demokratiebewegung in Belarus (Weißrussland) hat Staatschef Alexander Lukaschenko bei einem Militärbesuch vor einer Revolution im Land gewarnt. Er versetzte die Streitkräfte am Samstag der Staatsagentur Belta zufolge in volle Gefechtsbereitschaft.

„Wir sehen eine ernste Bewegung der Streitkräfte der Nato in unmittelbarer Nähe unserer Grenzen auf den Gebieten Polens und Litauens“, sagte er. Es werde vom Ausland versucht, Belarus eine Revolution aufzuzwingen.

Proteste in Belarus

Massenproteste in Belarus: Lukaschenko bleibt hart

Ungeachtet neuer Massenproteste in Belarus (Weißrussland) kämpft Staatschef Alexander Lukaschenko weiter um seine Macht. „Ich werde es nicht zulassen, dass unser Land aufgegeben wird, selbst wenn ich tot bin“, sagte er am Sonntag bei einer Rede in der Hauptstadt Minsk.

Erstmals seit Beginn der Demonstrationen gegen den Präsidenten versammelten sich seine Unterstützer. Dabei wurden aber deutlich weniger Menschen gezählt als bei den Aktionen der Opposition.

Proteste in Belarus

Friedlicher Protest in Belarus gegen Staatschef Lukaschenko

Menschenketten, Streiks, Trauerkundgebungen: Zehntausende Menschen haben in Belarus (Weißrussland) erneut gegen die mutmaßlich gefälschte Wiederwahl von Staatschef Alexander Lukaschenko protestiert.

Landesweit gingen die Demonstranten am Samstag in etlichen Städten auf die Straße. Die größte Menschenmenge versammelte sich in der Hauptstadt Minsk und gedachte eines Demonstranten, der bei einer Protestaktion getötet worden war.

Unterdessen ließ sich der Präsident des Rückhalts im Moskauer Kreml versichern.

„Mein Bruder ist kein Krimineller“ steht auf einem Plakat einer Demonstrantin in Minsk. Belarussische Frauen halten am Mittwoch

Proteste in Belarus: Mit Menschenketten gegen den Diktator

Es gibt belarussiche Polizisten, die sich für ihren Staat schämen. „Ich würde Ihre Beschwerde selbst unterschreiben“, sagte ein Minsker Beamter zu Anna Beresina, einer Wahlbeobachterin, die ihm eine Eingabe gegen die gefälschten Auszählungen bei den Präsidentschaftswahlen überreichte. „Aber ich habe einen Kredit über fünftausend Dollar am Hals, ich darf meine Arbeit jetzt nicht verlieren.“ Keineswegs alle Polizisten seien Bestien, Anna lächelt traurig.