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 Auch die Muckenspritzer begeisterten das Publikum, das dem Wetter trotze. SZ-Foto: kö

Echte Narren trotzen in Ehingen Wind und Regen

Ideales Umzugswetter sah anders aus, als der Nieselregen, und wenn der mal Pause machte, der heftige Wind. Und dennoch säumten Fasnetsfreunde in Scharen die Straßen, um den Ehinger Umzug zu sehen.

Mit aufmunternden Kügele-hoi-Rufen hielt Moderator Peter Groß sie in der Bahnhofstraße warm, bis endlich die Büttel zu sehen waren. Begleitet von zwei Narrenräten – „immer den schönsten“, sagte Groß – und einigen Kügele führten sie den Umzug an.

 Unbekannte montieren Teile von zwei Lastwagen ab.

Unbekannte stehlen Lastwagenteile

Unbekannte Täter haben im Laufe des Wochenendes verschiedene Fahrzeugteile zweier Lastwagen, die auf einem Firmengelände in der Meßkircher Straße in Mengen abgestellt waren, abmontiert und entwendet. Der entstandene Schaden beträgt laut Polizeibericht rund 1200 Euro. Die Täter machten sich zwischen 15 Uhr Freitagnachmittag und 7 Uhr am Montag an den beiden Lastwagen zu schaffen und montierten auf fachmännische Art und Weise Fahrzeugteile ab. An einem MAN-Lastwagen wurden beide elektrische Außenspiegel, die Wischblätter der Scheibenwischer ...

 Ein Hingucker waren die Kostüme der jungen Narrengruppe Filder Schimären.

So war der Rosenmontagsumzug der Burgnarren in Bopfingen

Schon lange hat sich das Konzept des Rosenmontagsumzugs der Burgnarren Schloßberg bei den Faschingszünften der schwäbisch-alemannischen Fasnacht etabliert: Ein kleiner, feiner Umzug ohne große Motivwagen und dröhnende Bässe. Stattdessen gibt es klassische Fußgruppen, die man nicht auf jedem Umzug sieht und die eine Rückbesinnung auf die Ursprünge der Fasnacht darstellen.

Und so säumten auch dieses Jahr trotz schlechten Wetters schon lange vor dem Umzugsbeginn Hunderte Zuschauer dichtgedrängt Schloßbergs Straßen, um sich einen guten ...

 Moderatorin Ina Raichle beim Interview mit Narrenräten.

Reeperbahn in Dürmentingen

Am Rosenmontag wurde bei der Dorffasnet zum ersten Mal die Dürmentinger Reeperbahn eröffnet. Natürlich darf da kein Highlight fehlen. Eine Rockergang machte die Straßen unsicher, als sie mit ihren Mofas durch die Menge düsten. An einer Ecke tobte ein Boxkampf, den die Zuschauer aufmerksam verfolgten. Im rosa Röckchen huschte die Landjugend vorbei. Als man die Person im weißen Rock sah, war alles klar – ein Junggesellenabschied!

Seemannschor und TürsteherFür Musik und Tanz wurde von allen Seiten gesorgt.

 Annen, May und Kantereit – drei Männer sind Teil dieser Band. Trotzdem: Henning May ist das große Marken-Gesicht dieser deutsch

So war das Konzert von „AnnenMayKantereit“ in der Ratiopharm Arena

Wie ein schlanker, junger Elvis tanzt Henning May. Er wackelt mit den Hüften, er greift das Mikrofon mit beiden Händen, als bräuchte er Halt, damit ihn seine eigene Stimme nicht von der Bühne bläst. Die Fans singen mit – „Es tut mir leid, Pocahontas“ brüllen tausende Stimmen auf Kommando.

Und doch hört man aus der Masse diese eine Stimme heraus, die so kräftig kratzt und vibriert. Diese tiefe, brummende Klangwelle dringt aus Henning Mays Kehle.

Isolierstation

Immer mehr Covid-19-Fälle: Welches Risiko hat Deutschland?

Mit dem überraschend großen Covid-19-Ausbruch in Italien steigt die Sorge vor neuen Fällen in Deutschland. Zunächst unbemerkt bleibende Infektionsketten sind nach Experteneinschätzung auch hierzulande möglich. Das ist zum Virus Sars-CoV-2 und der von ihm verursachten Erkrankung Covid-19 bekannt:

Wie ansteckend ist das neue Coronavirus?

Ein Wert, wie viele andere Menschen ein Infizierter im Mittel ansteckt, lässt sich noch immer nicht gesichert angeben.

 Die Polizei hatte in Spaichingen hatte am Schmotzigen Donnerstag einige Einsätze in Spaichingen.

Spaichingen sticht mit Meldungen im Umrkeis heraus

Am schmotzigen Donnerstag musste die Polizei in Spaichingen gleich mehrmals ausrücken. In Tuttlingen und den umliegenden Gemeinden ist die Polizei zufrieden: Hier hat sich nichts Besonderes ereignet. Warum gerade die Feierei auf dem Marktplatz in Spaichingen der Grund für die Reibereien sein könnte, erläutert die Polizei.

Auf dem Marktplatz gab es laut Polizei die meisten Auseinandersetzungen. Zwei Prügeleien mit mehreren Beteiligten hat die Polizei dort aufgenommen.

 Die Altdorfer Tratschbasen.

Tausende kommen zum großen Fasnetsumzug nach Weingarten

Die Weingartener Innenstadt ist am Sonntagnachmittag wieder einmal Kopf gestanden, als die Plätzlerzunft Altdorf Weingarten 1348 e.V. ihren traditionellen Fasnetsumzug veranstaltet hat. Stundenlang erschallte es in der ganze Stadt immer und immer wieder „Breisgau – Ofaloch!“ Zuschauer und Narren erlebten einen rundum gelungenen Fasnetssonntag. Tausende Narren und Fasnetsbegeisterte sind zu dem Spektakel gekommen.

Schon um 10.30 Uhr hatte das närrische Tagesprogramm in Weingarten mit der Narrenmesse in der Heilig-Geist-Kirche ...

 Schlägereien beim Ochsenhauser Nachtumzug.

Sieben Männer treten auf 21-Jährigen ein

Zu einem für die Polizei und auch den Rettungsdienst arbeitsintensiven Dienst hat sich der Ochsenhausener Nachtumzug in der Nacht von Freitag auf Samstag entwickelt. Gegen 23.10 Uhr am Freitagabend kam es in der Schloßstraße zu einem Streit zwischen einem 21-jährigen und einem 18-jährien Besucher. Der zunächst verbale Streit ging in eine körperliche Auseinandersetzung über, bei der der 21-Jährige zu Boden ging. Sechs weitere Begleiter des 18-jährigen Angreifers mischten sich ein und traten auf den am Boden liegenden ein.

Mike Traub verkauft die diesjährigen Umzugs-Buttons mit den Masken der Ursendorfer Narren am Ortseingang von Hohentengen.

„Das sind unsere heimlichen Helden“

Ihre Ausrüstung sind ausreichend Wechselgeld, eine Tasche voller Buttons und Flyer mit der Umzugsaufstellung, gute Laune und manchmal auch ein dickes Fell. 30 Helfer haben am Sonntag in Hohentengen Umzugsbändel an die Zuschauer verkauft und so dafür gesorgt, dass die Großveranstaltung auch im kommenden Jahr wieder finanziert werden kann. „Das sind unsere heimlichen Helden, die im Hintergrund schaffen und ganz wichtig für die Narren sind“, sagt Hans-Peter Rothe.