Suchergebnis

 Die Arbeiten auf der Kalkmagerwiese finden unter schweren Bedingungen statt – das Gelände ist äußerst steil.

Warum hier Bäume für den Naturschutz gefällt werden

Meterhohe Bäume weichen derzeit im Oberen Schmiechtal einem Zentimeter kleinen Insekt: Die Pflege der Wacholderheide entlang der Kreisstraße zwischen Hütten und Gundershofen erreicht aktuell ihren Höhepunkt.

Wo sonst Motorräder den Ton angeben, sind bis zur nächste Woche Motorsägen zu hören. Sind diese still, ist das charakteristische Flattern der rotflügeligen Schnarrschrecke wahrnehmbar. „Wenn es der Schnarrschrecke, die eine Leitart ist, gut geht, dann geht es auch vielen anderen Insekten gut“, erklärt Dorothea Kampmann vom ...

Professor Peter Detzel (2. v. r.) mit Exkursionsteilnehmenden am Schmiechener See.

Den Heuschrecken auf der Spur

Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Alb-Donau-Kreis hat mit Peter Detzel die Heuschrecken-Fauna am Schmiechener See und in Hütten erkundet. Der Experte hat die Teilnehmer in einer spannenden Exkursion in die fachlichen Grundlagen der Heuschrecken-Faunistik eingeführt.

Eine wichtige Art, die Große Goldschrecke, fehlt noch. Peter Detzel, eine Koryphäe unter den Heuschrecken-Experten in Baden-Württemberg, motiviert die Mitarbeiter des Landschaftserhaltungsverbands Alb-Donau-Kreis erneut „auszuschwärmen“ und in den Feuchtwiesen des ...


 Bei der Landschaftspflege am Eichberg in Laichingen wurde auch der Schwarzwälder Hengst Finn von Christel Erz eingesetzt.

Lanschaftspflege: Mit Astschere und Säge ran an unerwünschte Gehölze

Das Laichinger Naturschutzgebiet Eichberg beim Schützenhaus ist am Samstag ungewöhnlich bevölkert gewesen. An die 30 Erwachsenen und Kinder machten sich mit Ast- und Heckenscheren sowie der Säge über die unerwünschten Gehölze her, die sich auf der Wacholderheide ausbreiten wollen. Erstmals hat der Landschaftserhaltungsverband Alb-Donau-Kreis (LEV), bei dem die Stadt Laichingen Mitglied ist, eine solche Pflegeaktion mit Freiwilligen in Laichingen veranstaltet.

Spuren des Dachses finden sich auch an verschiedenen Stellen im Landkreis Lindau.

Meister Grimbart streift auch im Winter durch den Wald

Wer kennt es nicht, unser Tier des Monats, den europäischen Dachs (Meles meles). Durch seine auffällige schwarz-weiße Gesichtsmaske ist er leicht zu erkennen. Doch bekommt man den dämmerungs- und nachtaktiven Räuber nur selten zu sehen.

Seine Trittspuren kann man jetzt in der Winterzeit in Matsch oder Schnee finden. Sie sind an den fünf Abdrücken seiner Zehen mit den langen Krallen gut von anderen Tierspuren zu unterscheiden.

Der Dachs wird bis zu 90 Zentimeter lang und bringt dabei 10 bis 20 Kilogramm auf die Waage.


Sprossender Bärlap wächst auf einer Lichtung.

Der Urenkel ist ein Zwerg

Jetzt im späten Herbst können dem aufmerksamen Beobachter der durch Wald und Flur wandert, auch eher unscheinbare Pflanzen ins Auge fallen. So auch unsere Art des Monats November, der Sprossende Bärlapp (Lycopodium annotinum).

Zu finden ist diese Bärlappart in feuchten Nadelwäldern und am Rande von Hochmooren. Er wächst nur auf sauren nährstoff- und kalkarmen Böden und ist unsere häufigste heimische Bärlapp-Art. Er mag es gern schattig und ist zumeist in Höhenlagen von 500 bis 1800 Metern verbreitet.