Suchergebnis


Hedi Wunderlich

Grünen-Gemeinderätin Wunderlich: Die Revoluzzerin

Heiraten wollte sie nie. Liebe funktioniere auch ohne diese starre Bindung, hat Hedi Wunderlich immer gesagt. Starre Strukturen waren noch eben nie ihr Ding, sagt die 53-Jährige, die für die Grünen im Aalener Gemeinderat sitzt. Auch den Mitgliedsantrag für ihre Partei hat sie erst vor ein paar Monaten ausgefüllt.

Seit mittlerweile neun Jahren ist sie in der Kommunalpolitik unterwegs. Politisch gedacht hat sie schon immer. Mit 15 Jahren war sie im Bund katholischer Jugend aktiv, hat Gottesdienste mitgestaltet.

50. Jahrestag des Prager Frühlings

Babis beim Gedenken an Sowjeteinmarsch 1968 ausgepfiffen

Mit Kranzniederlegungen und Reden ist in Tschechien und der Slowakei der Todesopfer des Warschauer-Pakt-Einmarschs in die CSSR vor 50 Jahren gedacht worden. Dabei kam es in Prag zu einem Eklat, als der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis lautstark ausgepfiffen wurde.

Demonstranten übertönten die Rede des Gründers der populistischen ANO-Partei mit Pfiffen und „Schande“-Rufen. Sie kritisierten, dass Babis seine Regierung auf die Tolerierung durch die Kommunisten stütze und vor der Wende von 1989 selbst Mitglied der ...


Die Prager Bevölkerung umringt am ersten Tag der Besetzung die einrollenden sowjetischen Militärfahrzeuge. In der Nacht auf den

So erlebte der stadtbekannte Puppenspieler Ottokar Seifert den Prager Frühling

Ottokar Seifert ist heute vor 50 Jahren, am 21. August 1968, in seiner Heimatstadt Prag durch Motorengeräusche aufgewacht. „Ich habe das Fenster aufgemacht und sah über Prag eine Kette von Flugzeugen“, erinnert sich der 73-Jährige, der heute in Ravensburg als Puppenspieler bekannt ist. Was er an diesem Augustmorgen nicht ahnte: Die Maschinen waren Vorboten der Russen. Sie kamen, um den sogenannte Prager Frühling, eine Demokratie- und Reformbewegung in der Tschechoslowakei, niederzuringen und damit auch Seiferts Hoffnung auf eine bessere ...

Mit bloßen Fäusten kämpften die Tschechen gegen die Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten.

Prager Frühling als Generalprobe für die demokratische Revolution

Am 21. August 1968 marschierten auf Befehl der Sowjetunion Armeen von Warschauer-Pakt-Staaten in die Tschechoslowakei ein, um eine „Konterrevolution“ zu beenden. Gemeint ist der Prager Frühling, der Versuch, Kommunismus und Freiheit in Einklang zu bringen. Die demokratische Revolution glückte erst 20 Jahre danach.

Dem tschechischen Grenzstädtchen Nové Hrady, das damals im militärischen Sperrgebiet lag, sieht man die Rückständigkeit noch heute an.

Neonazi-Demonstration

Über 40 Ermittlungsverfahren nach Berliner Neonazi-Aufmarsch

Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin gegen einen Neonazi-Aufmarsch protestiert - ohne ihn allerdings stoppen zu können.

Begleitet von lauten Protestrufen sowie einigen Stein- und Flaschenwürfen marschierten weit mehr als 600 Rechtsextremisten einen Tag nach dem 31. Todestag von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß durch die Stadtteile Friedrichshain und Lichtenberg.

Zuvor hatten sie ihren ursprünglich geplanten Aufmarsch in Spandau in der Nähe des früheren Kriegsverbrechergefängnisses abgesagt.

„Die Vision eines Lebensmittelmarkts in der Innenstadt will und werde ich nicht aus dem Auge lassen“, sagt Bürgermeister Bruno W

Bürgermeister Bruno Walter: „Die Stadt der kurzen Wege muss Realität sein“

Wohnungsnot, fehlende Gesamtkonzepte für die Innenstadt und warum er eine höhere Verschuldung kommen sieht: Die SZ-Redakteure Mark Hildebrandt und Thilo Bergmann haben sich mit Tettnangs Bürgermeister Bruno Walter über Zukunftsthemen der Stadt unterhalten. Walter sagt auch, ob er eine dritte Amtszeit anstreben wird oder nicht.

Herr Walter, Wachstum ist auch weiterhin das prägende Thema in Tettnang, das mit Investitionen verbunden sein wird.

Neonazi-Demonstration

Stein- und Flaschenwürfe bei Protest gegen Neonazi-Aufmarsch

Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin gegen einen Aufmarsch von Neonazis anlässlich des Todestags des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß protestiert - stoppen konnten sie ihn aber nicht.

Im vergangenen Jahr - zum 30. Todestag - war dies mit Sitzblockaden gelungen. Auch am Samstag kam es zu solchen Protestaktionen. Polizisten lösten diese jedoch auf, indem sie die Menschen wegtrugen. Begleitet von lauten Protestrufen sowie einigen Stein- und Flaschenwürfen marschierten mehr als 600 Rechtsextremisten schließlich durch den östlichen ...

Grünenchef in Kandel

Grünenchef Habeck: Müssen erkennbare Machtoption schaffen

Knapp ein Jahr nach der Bundestagswahl stehen die Grünen nach Ansicht ihres Bundesvorsitzenden Robert Habeck vor einer strategischen Herausforderung: „Wir müssen das politische Spektrum in die liberale, demokratische Mitte zurückkämpfen.“

„Wir müssen eine erkennbare Machtoption schaffen, die nicht national oder antieuropäisch ist“, sagte der scheidende schleswig-holsteinische Umweltminister der Deutschen Presse-Agentur in Kiel.

Für ein Jamaika-Bündnis mit Union und FDP sieht er derzeit keine Chance, da die CSU in ihrem ...

Alexis Tsipras

Happy End nach Drama-Jahren? Athen verlässt Rettungsschirm

Griechenlands Ex-Regierungschef Giorgos Papandreou hatte es geahnt: „Uns steht eine neue Odyssee bevor“, sagte der Sozialist, als er am 23. April 2010 von der malerischen Insel Kastellorizo einen Hilferuf an die EU und den Internationalen Währungsfonds (IWF) richtete.

Sein Land stand damals kurz vor dem finanziellen Kollaps. Es folgte ein in der Geschichte der EU und des Euro beispielloses Drama. Am kommenden Montag läuft nun das dritte Hilfspaket aus, danach muss Athen sich nach Jahren der Sparprogramme und internationalen ...

Google in Mountain View

Protestbrief: Google-Mitarbeiter hinterfragen China-Pläne

Mehr als 1000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet.

Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen „Dragonfly“ (Libelle) werfe „dringende moralische und ethische Fragen auf“, zitierte das US-Portal „The Intercept“ am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden. Nur wenige Mitarbeiter seien eingeweiht.