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Forza-Italia-Parteichef Silvio Berlusconi

Berlusconi sieht sich als Opfer

ROM - Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi wendet sich erneut an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der soll Italien dazu bringen, ein Gerichtsurteil zu revidieren. In diesem wurde der Gründer und Präsident der Partei Forza Italia Ende 2013 wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Berlusconi musste daraufhin seine politische Tätigkeit für zwei Jahre aufgeben.

Damals war Berlusconi noch die politische Nummer 1 der italienischen Mitte-Rechts-Koalition.

ProSiebenSat.1 Media SE

Werbeeinnahmen bei ProSiebenSat.1 im Keller

Das Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 läuft in der Corona-Krise weiterhin schlecht. Vorstandssprecher Rainer Beaujean sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung: „Im April und Mai hatten wir bei den TV-Werbeeinnahmen ein Minus von rund 40 Prozent. Auch im Juni sehen wir noch keine Verbesserungen.“ Das Geschäft der Red Arrow Studios werde durch Produktionsverschiebungen ebenfalls beeinträchtigt.

„In der Krise tendieren Werbekunden leider dazu, Marketingbudgets zu kürzen oder zu verschieben“, erklärte Beaujean.

Mediaset attackiert ProSiebenSat.1-Führung

Kurz vor der Hauptversammlung von ProSiebenSat.1 hat der größte Aktionär, der italienische Mediaset-Konzern, die Führung des Münchner Fernsehkonzerns kritisiert. ProSiebenSat.1 habe „in den letzten Jahren versucht zu überleben, ohne eine Strategie für sein Mediengeschäft zu haben“, sagte Mediaset-Finanzchef Marco Giordani dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Weil ProSiebenSat1. auch Internet-Portale wie Verivox und Parship betreibe, hätten „die Sender gelitten und Marktanteile an RTL verloren“.

Konzern-Logo der ProSiebenSat.1 Media AG

US-Finanzinvestor KKR sichert sich Anteile an ProSiebenSat.1

Der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) baut seine Investments in der deutschen Medienbranche aus und hat sich Anteile an der TV-Sendergruppe ProSiebenSat.1 gesichert. KKR teilte am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit: „Wir haben uns dazu entschieden, im Rahmen eines finanziellen Investments wieder bei ProSiebenSat.1 einzusteigen. Wir sind davon überzeugt, dass das Unternehmen am Kapitalmarkt derzeit unterbewertet ist.“ Laut Sendergruppe hält KKR nun 5,21 Prozent der Aktien.

Blick auf das Logo der ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 spart und bangt

Die Menschen schauen in der Corona-Krise mehr Fernsehen, aber die Wirtschaft bucht weniger Werbung - das bekommt der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 nun deutlich zu spüren. Im April brachen die Einnahmen im Werbefernsehen um 40 Prozent ein, wie der neue Vorstandssprecher Rainer Beaujean am Donnerstag sagte. Bereits im ersten Quartal war der Gewinn um 75 Prozent auf 31 Millionen Euro gefallen. Eine Prognose für das laufende zweite Quartal oder das Gesamtjahr sei nicht möglich, sagte Beaujean.

Dax

Dax weiter auf Erholungskurs - Wirecard sacken ab

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind am Dienstag zuversichtlich geblieben. Der Leitindex Dax knüpfte an seinen starken Wochenauftakt an und legte weiter zu.

Allerdings bröckelte ein Teil der Gewinne am späteren Nachmittag ab, als in den USA der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial nach einem freundlichen Start moderat in die Verlustzone drehte.

Mit einem Plus von 1,27 Prozent auf 10.795,63 Punkte ging das deutsche Börsenbarometer aus dem Tag.

ProSiebenSat.1

Mediaset erhöht Anteil an ProSiebenSat.1 auf gut 20 Prozent

Der italienische Medienkonzern Mediaset hat seine Beteiligung am deutschen Medienunternehmen ProSiebenSat.1 aufgestockt. Die spanische Tochter Mediaset Espana habe 4,25 Prozent der Aktien erworben, damit steige der Anteil an den Münchenern insgesamt auf 20,1 Prozent, teilte Mediaset am Montag in einer Mitteilung an die italienische Börse mit. Das von Silvio Berlusconi kontrollierte Unternehmen hatte im November schon betont, auf 20 Prozent aufstocken zu können.

Der Schriftzug der ProSiebenSat.1 Media SE

Mediaset erhöht Anteil an ProSiebenSat.1 auf 15 Prozent

Die italienische Privatsendergruppe Mediaset hat ihren Anteil an ProSiebenSat.1 ausgebaut. Der von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi kontrollierte Medienkonzern hat über seine spanische Tochter weitere 5,5 Prozent an dem deutschen Konzern erworben, teilte das Unternehmen am Montag in Cologno Monzese mit. Damit steigt der Anteil auf 15,1 Prozent.

Mediaset hatte sich im Mai für 330 Millionen Euro 9,6 Prozent an ProSiebenSat.1 gesichert.

Das Logo und der Schriftzug der ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 nimmt Gewinneinbruch in Kauf

Die deutsche Wirtschaft ist im Abschwung und spart bei der TV-Werbung - das bekommt auch der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 zu spüren. Die Erlöse im Kerngeschäft sanken im dritten Quartal um sechs Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Vorstandschef Max Conze treibt den Umbau des Konzerns jedoch weiter voran, investiert in die Streaming-Plattform Joyn sowie digitale Werbung und nimmt dafür auch in Kauf, dass der Quartalsgewinn um 74 Prozent auf 33 Millionen Euro einbrach.

Max Conze

Conze: Streaming-Dienst startet am Dienstag mit ARD und ZDF

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 startet seine neue Streaming-Plattform Joyn am kommenden Dienstag. Vorstandschef Max Conze sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München, ab 18. Juni könnten die Zuschauer „deutsches TV gebündelt in einer App schauen“, mit ARD und ZDF. Joyn biete kostenlos gut 50 Programme, solle in zwei Jahren zehn Millionen Zuschauer erreichen und den Rückgang der Werbeerlöse im traditionellen Fernsehen ausgleichen.

Den kostenpflichtigen US-Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Prime will Conze vor ...