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Letitia James

US-Pharmakonzerne stimmen Opioid-Vergleich zu

Im seit Jahren andauernden Rechtsstreit um süchtig machende Schmerzmittel haben vier große US-Pharmakonzerne einen milliardenschweren Vergleich mit zahlreichen Klägern akzeptiert.

Die Arzneimittelgroßhändler McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health sowie der Medikamentenhersteller Johnson & Johnson könnten dabei letztlich bis zu 26 Milliarden Dollar (22 Mrd Euro) zahlen, wie New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James und ihre Pendants aus etlichen anderen US-Bundesstaaten am Mittwoch verkündeten.

Pharmahändler Phoenix

Pharmahändler Phoenix will McKesson-Geschäfte übernehmen

Der Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix will sich in Europa breiter aufstellen und Teile von US-Konkurrent McKesson kaufen, darunter die Europazentrale in Stuttgart. Beide Unternehmen unterzeichneten nach Angaben vom Mittwoch eine Vereinbarung über den Erwerb auch von McKesson-Geschäften in Belgien, Frankreich, Irland, Italien, Portugal und Slowenien. Der Verkauf müsse aber noch kartellrechtlich genehmigt werden.

Das Familienunternehmen Phoenix beschäftigt in Europa nach früheren Angaben mehr als 39.

Die Demonstranten, die gewaltsam ins Kapitol eingedrungen sind, haben Spuren der Verwüstung hinterlassen.

Als das Kapitol zur Kampfzone wurde

Drei Stunden und 32 Minuten nach Mitternacht ist es endlich vorbei. Vom Podium des Senats fragt Mike Pence, kraft seines Amtes als Vizepräsident der Chef der Kammer, ob jemand Einwände habe, wenn man nun die Stimmen der Wahlleute Vermonts beglaubige. Da es nach dem Alphabet geht, ist der kleine Neuengland-Staat spät an der Reihe. Einwände gibt es keine, die drei Elektoren zählen für Joe Biden, so wie es die Wähler Vermonts am 3. November entschieden hatten.

Medikamente

Pharmariesen verhandeln Schmerzmittel-Milliardenvergleich

Kurz vor einem wichtigen US-Prozess um süchtig machende Schmerzmittel verhandeln drei Arzneimittelgroßhändler einem Zeitungsbericht nach mit Klägeranwälten über einen milliardenschweren Vergleich.

Die Unternehmen - McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health - würden bei dem Deal zusammen 18 Milliarden Dollar (16 Mrd Euro) zahlen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Das Geld solle demnach aber über einen Zeitraum von 18 Jahren gestreckt fließen.

Pharma-Großhändler Celesio

Pharmahändler Celesio heißt jetzt McKesson Europe

Celesio ist Geschichte: Der Pharmahändler heißt ab sofort McKesson Europe AG, wie das Stuttgarter Unternehmen am Dienstag mitteilte. Seine Eigenständigkeit hatte Celesio 2014 verloren, als es von McKesson übernommen wurde. Nun wird das Tochterunternehmen auch namentlich in den US-Konzern integriert - für einen „gemeinsamen und einheitlichen Markenauftritt“, hieß es.

Der McKesson-Konzern hat weltweit rund 75 000 Mitarbeiter, davon sind gut die Hälfte (39 000) bei der früheren Celesio beschäftigt.

Proteste

Arkansas: Todeskandidat per Giftspritze hingerichtet

Der US-Bundesstaat Arkansas hat nach langem juristischen Tauziehen zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder einen Häftling hingerichtet.

Der 51-jährige Ledell Lee, der wegen des Mordes an einer jungen Frau im Jahr 1993 verurteilt worden war, wurde am späten Donnerstagabend (Ortszeit) im Gefängnis von Grady per Giftspritze getötet. Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates, Leslie Rutledge, erklärte anschließend, sie bete dafür, dass die Familie der ermordeten Frau nun mit dem Fall abschließen könne.


Gegen die geplante Serie von Hinrichtungen in Arkansas haben in der Hauptstadt Little Rock mehrere Hundert Menschen demonstrier

Streit um „Fließband“-Hinrichtungen in Arkansas

Wendell Griffen, Richter im Pulaski County, einem Verwaltungsbezirk in Arkansas, ist zu einem Hoffnungsträger der Gegner der Todesstrafe geworden. Vor Ostern entschied der Afroamerikaner, der früher nebenbei Pfarrer war, eine geplante Hinrichtungswelle vorerst aufzuschieben. Er gab der Klage eines Pharmagroßhändlers statt, der sich dagegen verwahrte, dass ein von ihm vertriebenes Medikament bei Exekutionen verwendet wird.

Seitdem scheiden sich die Geister an Griffen.

Protest gegen geplante Hinrichtungen

Gerichte verhindern Hinrichtungen in Arkansas

Sieben Häftlinge in Todeszellen des US-Bundesstaats Arkansas müssen nicht mehr mit einer Hinrichtung in den nächsten Tagen rechnen. Der Oberste Gerichtshof von Arkansas setzte am Freitag (Ortszeit) die Hinrichtung von Bruce Ward aus, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt.

Wenig später untersagte ein Bezirksrichter in sechs anderen Fällen vorläufig den Gebrauch des Medikaments Vecuronium, das Teil der Giftmischung für die Exekutionen ist.

Geklagt hatte der Pharmahändler McKesson, der das Mittel für Muskelentspannung an den ...

Pharma-Großhändler Celesio

Vorstandswechsel beim Pharmahändler Celesio

An der Spitze des Pharmahändlers Celesio kündigt sich ein Wechsel an. Der bisherige Chef des operativen Geschäfts, Brian Tyler, übernimmt zum 1. April den Vorstandsvorsitz von Mark Owen, wie Celesio am Montag in Stuttgart mitteilte. Owen war 2014 im Zuge der Übernahme durch den US-Konzern McKesson in den Vorstand berufen worden. Auch Tyler wurde vom Mutterkonzern nach Deutschland entsandt. Seit neun Monaten arbeitet er bei Celesio. Zuvor war er in verschiedenen Positionen bei McKesson - zuletzt für den nordamerikanischen Großhandel - zuständig.