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Synagogentür von Halle

Synagogentür von Halle soll Ort des Gedenkens werden

Eine eher unscheinbare aber solide gebaute Tür am Eingang zur Synagoge der jüdischen Gemeinde steht für das „Wunder von Halle“.

Sie hat wohl bei dem antisemitischen Anschlag eines Rechtsextremisten am 9. Oktober Dutzenden Menschen das Leben gerettet. Die jüdische Gemeinde will die Tür erhalten - jedoch nicht an ihre bisherigen Stelle. Es gebe verschiedene Ideen, wo die Holztür künftig sein solle, sagte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Max Privorozki.

Seehofer spricht in Bundestagsdebatte

Scharfe Kritik im Bundestag an AfD nach Terror in Halle

Die AfD hat für verächtliche Reaktionen aus ihren Reihen auf den Terror von Halle mit zwei Toten parteiübergreifend scharfe Kritik bekommen.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) nannte es am Donnerstag „unerträglich“, dass über Twitter als Reaktion „auf diese von Judenhass getriebene Tat weiter mit Ab- und Ausgrenzung von Menschen gespielt wird“. Das gelte auch für den Versuch, durch das Weiterverbreiten solcher Reaktionen (per Retweet) „die Grenzen des Anstands weiter auszutesten“, betonte er.

Gottesdeinst nach Anschlag in Halle

Polizei verlor Halle-Attentäter eine Stunde lang

Die Polizei hat den Attentäter von Halle bei seiner Flucht eine Stunde lang aus den Augen verloren. Das berichteten mehrere Landtagsabgeordnete aus einer Sondersitzung des Innenausschusses am Montag in Magdeburg.

Festgenommen wurde er am Ende nicht etwa von Spezialkräften, sondern von zwei Revierpolizisten aus der Kleinstadt Zeitz, wie der SPD-Innenexperte Rüdiger Erben ausführte.

Am vergangenen Mittwoch hatte ein schwer bewaffneter Mann versucht, in die mit mehr als 50 Gläubigen besetzte Synagoge zu gelangen.

Tür unter Beschuss

Wie sicher sind Deutschlands Synagogen?

Nach dem Angriff eines Rechtsextremisten auf die Synagoge in Halle stellt sich die Frage nach der Sicherheit jüdischer Einrichtungen.

Polizei war zum Tatzeitpunkt nicht vor Ort, obwohl die Gemeinde das wichtigste jüdische Fest, Jom Kippur, feierte. Doch zum Glück war das Gebäude selbst so gut gesichert, dass es der Täter nicht schaffte, einzudringen.

Wer entscheidet darüber, wie eine Synagoge geschützt wird?

Da Polizei Ländersache ist, liegt die Entscheidung über die generelle Linie beim jeweiligen ...

Jüdische Gemeinde Halle beklagt fehlenden Polizeischutz

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki, hat nach dem Anschlag auf die Synagoge fehlenden Polizeischutz beklagt. „Bei uns gibt es nie Polizeikontrollen“, sagte er in Halle. Nicht einmal bei der Chanukka-Feier, dem Jüdischen Lichterfest, mit mehreren hundert Menschen gebe es Polizei, obwohl er darum gebeten habe. Anders als beispielsweise in Berlin und München sei die Polizei nicht vor der Synagoge präsent. Ein schwerbewaffneter mutmaßlicher Rechtsextremist hatte gestern versucht, in die Synagoge einzudringen und dort ein ...

Trauer am Marktplatz

Bekennervideo zeigt: Waffe des Angreifers hatte Aussetzer

Nach den Schüssen auf eine Synagoge in Halle/Saale und der Tötung von zwei Menschen durch einen schwerbewaffneten Täter will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittag das jüdische Gotteshaus in der Stadt in Sachsen-Anhalt besuchen.

Geplant ist auch ein Treffen mit Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Erwartet wird auch Bundesinnenminister Horst Seehofer. Er will auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und Sachsen-Anhalts ...

Trauer nach Schüssen in Halle

Angriff in Halle: Was wir wissen - und was nicht

Beim Angriff auf eine Synagoge und einen Döner-Imbiss hat ein mutmaßlicher Rechtsextremist in Halle/Saale zwei Menschen erschossen. Viele Fragen zu der Gewalttat sind noch ungeklärt.

WAS WIR WISSEN

Bei einem antisemitischen Angriff sind zwei Menschen in Halle/Saale erschossen worden. Außerdem wurden nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mehrere Menschen verletzt. Ein rechtsextremistisches Motiv sei sehr wahrscheinlich.

Polizeikontrolle auf Bundesstraße 91

Der Schock von Halle

Sirenengeheul unterbricht über Stunden die Totenstille. Rettungswagen reihen sich hintereinander. Schwer bewaffnete Polizisten in schwarzen Anzügen und mit Helmen durchkämmen das beschauliche Paulusviertel im Norden von Halle in Sachsen-Anhalt.

Etwa 30 Meter von einer Synagoge entfernt liegt die Leiche einer Frau, sie ist mit einer blauen Decke bedeckt. Daneben steht ein schwarzer Rucksack, an dessen Reißverschluss eine kleine Stoffente hängt.

Polizisten stehen an der Mauer des jüdischen Friedhofs. Bei Schüssen in Halle sind zwei Menschen getötet worden.

Zwei Menschen in Halle erschossen: Was wir wissen - und was nicht

In Halle/Saale sind zwei Menschen erschossen worden. Im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg gab es Polizeiangaben zufolge ebenfalls Schüsse. Auch Stunden nach den Vorfällen sind noch viele Fragen offen.

Was wir wissen Zwei Menschen sind in Halle/Saale erschossen worden. Ein Todesopfer wurde nach Informationen eines dpa-Reporters auf einer Straße in der Nähe der Synagoge in der Innenstadt gefunden. Im Universitätsklinikum Halle werden Angaben eines Sprechers zufolge zwei Verletzte behandelt.

Synagoge in Halle wurde von Täter direkt angegriffen

Ein schwer bewaffneter Täter hat nach Angaben des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki, die Synagoge direkt angegriffen. „Wir haben über die Kamera unserer Synagoge gesehen, dass ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm und Gewehr versucht hat, unsere Türen aufzuschießen“, sagte Privorozki mehreren Zeitungen. Die Türen hätten aber gehalten. Außerdem hätten der oder die Täter versucht, das Tor des benachbarten jüdischen Friedhofs aufzuschießen.