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ProSiebenSat.1 Media SE

Werbeeinnahmen bei ProSiebenSat.1 im Keller

Das Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 läuft in der Corona-Krise weiterhin schlecht. Vorstandssprecher Rainer Beaujean sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung: „Im April und Mai hatten wir bei den TV-Werbeeinnahmen ein Minus von rund 40 Prozent. Auch im Juni sehen wir noch keine Verbesserungen.“ Das Geschäft der Red Arrow Studios werde durch Produktionsverschiebungen ebenfalls beeinträchtigt.

„In der Krise tendieren Werbekunden leider dazu, Marketingbudgets zu kürzen oder zu verschieben“, erklärte Beaujean.

Blick auf das Logo der ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 spart und bangt

Die Menschen schauen in der Corona-Krise mehr Fernsehen, aber die Wirtschaft bucht weniger Werbung - das bekommt der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 nun deutlich zu spüren. Im April brachen die Einnahmen im Werbefernsehen um 40 Prozent ein, wie der neue Vorstandssprecher Rainer Beaujean am Donnerstag sagte. Bereits im ersten Quartal war der Gewinn um 75 Prozent auf 31 Millionen Euro gefallen. Eine Prognose für das laufende zweite Quartal oder das Gesamtjahr sei nicht möglich, sagte Beaujean.

ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert

ProSiebenSat.1-Vorstand Albert wirft hin

Das Personalkarussell im Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 geht weiter: Der stellvertretende Vorstandschef Conrad Albert hat die Führungsquerelen öffentlich als „Vorstands-Soap- Opera“ kritisiert und nimmt jetzt vorzeitig seinen Hut.

Der Fernsehkonzern teilte am Freitag mit, Albert verlasse das Unternehmen am 30. April „im gegenseitigen Einvernehmen“. Vorstandschef Max Conze äußerte sich nicht. Aufsichtsratschef Werner Brandt dankte Albert „für seine langjährigen und besonderen Verdienste“.

Das Logo der Mediengruppe ProSiebenSat.1 Media SE

Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 unter Druck

Der Fernsehsender ProSiebenSat.1 kämpft weiter mit sinkenden Erlösen und Gewinnen im Werbefernsehen, kann das aber mit seinen Internetshops und seinem Produktionsgeschäft teilweise ausgleichen. Der Konzernumsatz wuchs im vergangenen Jahr um 3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 66 Prozent auf 413 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Allerdings war der Gewinn im Vorjahr wegen hoher Abschreibungen auf Ladenhüter im Programm eingebrochen.

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze darf wieder ins Büro

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze kann nach einem Coronavirusfall in dem Medienkonzern wieder in der Firmenzentrale arbeiten. Das sagte eine Sprecherin am Mittwoch. In der Düsseldorfer Niederlassung hatte es einen Coronafall gegeben, Conze war in Kontakt mit einem Mitarbeiter gewesen, der seinerseits den infizierten Kollegen getroffen hatte.

Deswegen hatte der Vorstandschef zeitweise zu Hause gearbeitet, bis sichergestellt war, dass er sich nicht selbst infiziert hatte.

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze in Quarantäne

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze und sein Finanzvorstand Rainer Beaujean müssen nach einem Coronavirus-Fall im Konzern von zu Hause aus arbeiten und haben die geplante Bilanz-Pressekonferenz in Unterföhring abgesagt. Sie werden die Zahlen am Donnerstag per Webcast im Internet präsentieren, wie eine Sprecherin am Dienstag sagte. Ein Mitarbeiter in Düsseldorf habe sich mit dem Virus infiziert. Seine Kontaktpersonen und deren Kontakte in Unterföhring - insgesamt rund 200 Menschen - arbeiteten deshalb seit einer Woche vorsorglich im Homeoffice, ...

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Mediaset erhöht Anteil an ProSiebenSat.1 auf 15 Prozent

Die italienische Privatsendergruppe Mediaset hat ihren Anteil an ProSiebenSat.1 ausgebaut. Der von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi kontrollierte Medienkonzern hat über seine spanische Tochter weitere 5,5 Prozent an dem deutschen Konzern erworben, teilte das Unternehmen am Montag in Cologno Monzese mit. Damit steigt der Anteil auf 15,1 Prozent.

Mediaset hatte sich im Mai für 330 Millionen Euro 9,6 Prozent an ProSiebenSat.1 gesichert.

Das Logo und der Schriftzug der ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 nimmt Gewinneinbruch in Kauf

Die deutsche Wirtschaft ist im Abschwung und spart bei der TV-Werbung - das bekommt auch der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 zu spüren. Die Erlöse im Kerngeschäft sanken im dritten Quartal um sechs Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Vorstandschef Max Conze treibt den Umbau des Konzerns jedoch weiter voran, investiert in die Streaming-Plattform Joyn sowie digitale Werbung und nimmt dafür auch in Kauf, dass der Quartalsgewinn um 74 Prozent auf 33 Millionen Euro einbrach.

ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 leidet unter sinkenden Werbeerlösen

Hohe Investitionen sowie sinkende Einnahmen im Werbefernsehen haben ProSiebenSat.1 im vergangenen Quartal einen Gewinneinbruch beschert.

Vorstandschef Max Conze betonte aber: „Wir machen gute Fortschritte bei der Transformation von ProSiebenSat.1 und setzen um, was wir angekündigt haben.“ Sein Ausblick für das Gesamtjahr blieb unverändert: Der Konzern erwartet mehr Umsatz, aber weniger Gewinn als im vergangenen Jahr.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal zwar dank höherer Erlöse mit Internetportalen und mit Produktionen um ...

ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 leidet unter sinkenden Werbeerlösen

Hohe Investitionen und sinkende Einnahmen im Werbefernsehen haben ProSiebenSat.1 im vergangenen Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang beschert. Der Umsatz stieg zwar dank höherer Erlöse mit Internetportalen und mit Produktionen um vier Prozent auf 947 Millionen Euro, aber diese beiden Sparten tragen weiterhin wenig zum Ergebnis bei. So fiel das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern um 19 Prozent auf 144 Millionen Euro, wie ProSiebenSat.1 am Mittwoch mitteilte.