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Grimme-Preis

Drei Netflix-Serien für Grimme-Preise nominiert

Der Streamingriese Netflix geht dieses Jahr mit gleich drei Produktionen ins Rennen um einen der begehrten Grimme-Preise für Qualitätsfernsehen.

Nominiert wurden die Serien „Wir sind die Welle“, „How to Sell Drugs Online (Fast)“ sowie „Skylines“, wie das Grimme-Institut in Marl mitteilte. Insgesamt sind 73 Produktionen und Einzelleistungen (Vorjahr: 70) in der Endrunde für den 56. Grimme-Preis 2020, 11 davon (Vorjahr: 10) stammen von privaten Anbietern.

Interesse an Stasi-Akten: Rund 56 500 Anträge im Vorjahr gestellt

Das Interesse an den Stasi-Akten ist auch 30 Jahre nach dem Mauerfall hoch. Im Jahr 2019 beantragten genau 56 526 Menschen einen Blick in Papiere, die von der DDR-Staatssicherheit heimlich über sie angelegt worden waren. Die Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen teilte mit, dies seien rund 11 200 Anträge mehr als 2018 gewesen. Rund 35 500 Interessierte stellten den Antrag zum ersten Mal. Seit dem Arbeitsbeginn der Behörde Ende 1990 gingen insgesamt rund 3,3 Millionen solcher Anträge ein.

 Auf musikalisch hohem Niveau stellt der MV Wasserburg sein Können unter Beweis.

Musikverein überzeugt das Publikum in voll besetzter Sumserhalle

Traditionell hat der Musikverein Wasserburg auch in diesem Jahr in die Sumserhalle zum Dreikönigskonzert eingeladen. Bereits am Vorabend durfte sich das Publikum von dem niveauvollen Konzert bezaubern lassen. Am Dreikönigstag wurden zudem acht Musikanten für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Die beiden Konzerte des Jahresbeginns waren derart gut besucht, dass dem Verein die Programmhefte ausgingen. Dies war allerdings halb so schlimm, denn Evein Obulor führte gewohnt humorvoll und charmant durch den Nachmittag und gab zu jedem ...

Freies Land

„Freies Land“ - der Krimi zur Wiedervereinigung

Verschwundene Mädchen, ein mysteriöses Jagdhaus und zwei Ermittler auf Kriegfuß - Christian Alvarts „Freies Land“ lässt seinen neuen Film als deutsch-deutschen Krimi in den Jahren unmittelbar nach dem Mauerfall spielen.

Dabei tritt West-Kommissar auf Ost-Kommissar: Die beiden Kommissare Patrick Stein (Trystan Pütter) und Markus Bach (Felix Kramer) gehen in einer ostdeutschen Kleinstadt einem Verbrechen nach. Zwei Schwestern sind spurlos verschwunden.

Freies Land

Christian Alvarts Nachwende-Krimi „Freies Land“

Blühende Landschaften sehen anders aus. Wenn die Kamera in Christian Alvarts Thriller „Freies Land“ aus der Hubschrauberperspektive über ostdeutsche Fluss- und Sumpfgebiete gleitet, wird es brenzlig.

Der Himmel grauverhangen, die Felder verdörrt - Markus Bach und Patrick Stein, die beiden Ermittler, rasen im alten Mercedes über vereiste Erdwege, vorbei an Fabrikruinen und leerstehenden Häusern. Es sieht ziemlich ungemütlich aus in diesem schwarzen Krimi, der in der unmittelbaren Nachwendezeit spielt.

«Udo Lindenberg. Zwischentöne»

Mehr als 73.000 Besucher bei Lindenberg-Ausstellung

Mehr als 73.000 Menschen haben eine Udo-Lindenberg-Ausstellung in Leipzig besucht. Damit zähle die Schau zu den meistbesuchten des Hauses, sagte der Sprecher des Museums der bildenden Künste.

Nur die Neo-Rauch-Schau 2010 habe mit knapp 100.000 Besuchern mehr Menschen angelockt. Am Sonntag ging die Lindenberg-Schau „Zwischentöne“ zu Ende. 30 Jahre nach dem Mauerfall waren in Leipzig etwa die Lederjacke, die Lindenberg einst DDR-Staatschef Erich Honecker schenkte, sowie dessen Gegengeschenk, eine Schalmei, zu sehen.

Ein starkes Team

Ein starkes Team: Abgetaucht

Eigentlich hatte es eine einzige Krimikomödie mit dem Titel „Gemischtes Doppel“ werden sollen. Doch der Film von Konrad Sabrautzky und Neithard Riedel, den das ZDF am 28. März 1994 sendete, kam beim Publikum so gut an, dass danach eine ganze Samstagabend-Reihe geschneidert wurde.

Wiederum in der Hauptstadt spielend und mit denselben Hauptdarstellern als ermittelnden Kripobeamten - Maja Maranow („Rivalen der Rennbahn“) und Florian Martens („Speer und Er“).

 Beim Silvesterblasen in Laichingen.

So klingt in Laichingen das Jahr musikalisch aus

Es sind Töne, die nachdenklich stimmen, dann aber zu motivieren scheinen, die Freude bereiten und auf das neue Jahr vorbereiten: Der Musikverein Stadtkapelle Laichingen hatte am Abend vor der Neujahrsnacht zum traditionellen Silvesterblasen eingeladen. Die gut 30 Musiker nehmen ihren gewohnten Platz vor der Sparkasse ein, bereiten ihre Instrumente vor. Sie kennen das Prozedere, schauen in diesem Jahr in die Augen vieler Zuhörer, die sich am Marktplatz versammeln, um sich auf die Feierlichkeiten einstimmen zu lassen.

Ramelow wirft Regierung Desinteresse an Ostdeutschland vor

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat der Bundesregierung Desinteresse an Ostdeutschland vorgeworfen. Auf Ebene der Bundesländer funktioniere die Ost-West-Solidarität 30 Jahre nach dem Mauerfall, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dagegen behandle die Regierung in Berlin die Ostländer „wie bucklige Verwandtschaft“, die vermeintlich nur jammere, ohne gehört zu werden. Dies gelte etwa bei den Renten für in der DDR geschiedene Frauen, deren Diskriminierung endlich bereinigt werden müsse, ebenso wie Pensionslasten ehemaliger ...

Schrill waren sie, die 80er-Jahre.

Komische Erinnerungen an die 80er-Jahre

In gut zwei Stunden quer durch die wilden 80er-Jahre: Das Ensemble Rififi hat am Freitagabend im Konzerthaus die über 500 Premierenbesucher begeistert mit Klamauk, Klamotten und klingenden Erinnerungen an das Jahrzehnt, das Deutschland so grundlegend verändert hat.

„Vom Fleischkäs zur Karottenjeans“ lautete der etwas sperrige Titel des Rückblicks, der mit Hilfe von Video-Einspielungen, Trends, Politikergeschwätz und Ohrwürmern erfolgte.