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Rückkehrer aus Risikogebieten

Kostenlose Corona-Tests für alle Auslandsurlauber

Alle Auslandsurlauber können sich künftig nach der Rückkehr in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das soll an Flughäfen und Seehäfen geschehen, aber auch in ihren Heimatorten.

Einen entsprechenden Beschluss fassten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Freitag bei einer Schaltkonferenz. An Flug- und Seehäfen werden demnach Teststellen eingerichtet. Menschen, die aus Staaten mit hohem Infektionsrisiko nach Deutschland zurückkommen, sogenannten Risikogebieten, sollen sich dort testen lassen.

Beschwerden über Airlines und Bahn

Corona-Reisefrust löst Beschwerdeflut aus

Annullierte Flüge und abgesagte Bahnfahrten in der Corona-Krise lassen die Zahl der Kundenbeschwerden in die Höhe schnellen.

Allein an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) haben sich in den vergangenen Wochen mehr als dreimal so viele Verbraucher gewandt wie im Vorjahreszeitraum. Die Folgen der Seuche hinterlassen deutliche Spuren in der Bilanz der Einrichtung, deren Zahlen der Deutschen Presse-Agentur vorliegen: Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Beschwerden demnach um 23 Prozent auf den Rekordwert ...

Coronavirus - Spanien

Spanien öffnet Grenzen schon am 21. Juni

Ab in den Süden: Von Montag an können Urlauber aus Deutschland wieder zu beliebten Zielen in Europa aufbrechen.

Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes als Folge der Corona-Pandemie wird voraussichtlich für 27 europäische Staaten aufgehoben, zugleich lassen die meisten Länder wieder Touristen einreisen.

Spanien als Urlaubsland Nummer eins der Bundesbürger im Ausland folgt bald darauf, nachdem die Regierung in Madrid die Öffnung der Grenzen für Reisende aus dem Schengenraum wegen sinkender Corona-Zahlen auf den 21.

Flughafen Düsseldorf

Flugangebot wächst nur langsam

Für Reisende bleibt die Auswahl an Flügen auch nach dem Wegfall der Reisewarnungen begrenzt. Verglichen mit dem Juni 2019 bieten die Fluggesellschaften nach Branchenangaben im Laufe dieses Monats 14 bis 15 Prozent der üblichen Sitzplatzkapazität an.

„Das ist ein mutiges Angebot der Unternehmen und wir hoffen, dass die Buchungen entsprechend ansteigen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Matthias von Randow, der Deutschen Presse-Agentur.

Flugzeug

Fliegen wird teurer

Mitten in der Corona-Krise wird die sogenannte Ticketsteuer erhöht und Fliegen damit teurer. Zwar fliegt derzeit wegen der Corona-Pandemie mit drastischen Einschränkungen im Luftverkehr kaum noch jemand.

Der Branchenverband BDL kritisierte die Maßnahme aber erneut als schädlich. Inmitten der tiefsten Krise der gewerblichen Luftfahrt sei sie „sicherlich das völlig falsche Signal“, sagte BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow der Deutschen Presse-Agentur.

Hamburger Flughafen

Gutschein oder Geld zurück bei geplatzten Urlaubsplänen

Pauschalreisen und Flüge sind wegen der Corona-Krise abgesagt, Kunden wollen ihr Geld zurück, die Reisebranche fürchtet jedoch um ihre Existenz.

Nach Vorschlägen aus der Bundesregierung sollen Verbraucher künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen. Damit könnten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in der Krise finanziell entlastet und vor Liquiditätsengpässen bewahrt werden, argumentierten Regierungsvertreter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Jens Spahn

Spahn: Wegen Coronavirus Großveranstaltungen absagen

Erstmals ist ein deutscher Staatsbürger nachweislich an der neuartigen Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Der 60-Jährige sei vor einer Woche nach Ägypten gereist, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit. Der Mann sei aus Luxor nach Hurghada gereist, hieß es.

Nach seiner Ankunft habe er erhöhte Temperatur gehabt und sei im Krankenhaus positiv auf den Erreger Sars-CoV-2, der die Lungenerkrankung auslösen kann, getestet worden. Sein Zustand habe sich zunehmend verschlechtert, am Sonntag sei er gestorben.

Flughafen Hamburg

Corona-Krise: Luftverkehrs- und Reisebranche fordern Hilfe

Der wirtschaftliche Schaden der Corona-Epidemie für den Luftverkehr wird nach Einschätzung des Branchenverbandes BDL größere Ausmaße haben als frühere Krisen.

Es sei jetzt schon sichtbar, dass die Folgen der Coronakrise gravierender seien als bei vergleichbaren Nachfrageeinbrüchen wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise oder in Folge des Sars-Virus, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Matthias von Randow.

Wasserstoff-Wirtschaft

Schulze will Wasserstoff-Wirtschaft ankurbeln

Umweltministerin Svenja Schulze will den Ersatz fossiler Kraft- und Brennstoffe durch klimafreundliche Stoffe auf Wasserstoff-Basis mit Quoten und Förderprogrammen in Gang bringen.

Die SPD-Politikerin schlug im „Handelsblatt“ (Montag) unter anderem für den Flugverkehr bis 2030 eine Quote von zwei Prozent für synthetische Kraftstoffe vor, die mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden - aus sogenanntem grünen Wasserstoff.

Kondensstreifen

Klima: Ticketsteuer soll um maximal rund 17 Euro steigen

Für mehr Klimaschutz will die Bundesregierung die Steuer auf Flugtickets je nach Strecke um rund 3 bis 17 Euro pro Ticket erhöhen.

Das geht aus einem Entwurf des Finanzministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ursprünglich waren deutlich höhere Aufschläge im Gespräch gewesen. Aus der Luftfahrtbranche und von der FDP kommt trotzdem heftige Kritik.

Die Änderung ist zum 1. April 2020 geplant. Konkret soll die Luftverkehrsteuer für Flüge im Inland und in EU-Staaten um rund 3 Euro steigen - auf dann 10,43 ...