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 Silvio Berlusconi

Der kranke Medienzar

Silvio Berlusconi liegt derzeit mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus. Jeden Tag berichten Medien ausführlich über den Gesundheitszustand von Italiens Ex-Premier. Sie lassen seine Mediziner zu Wort kommen, Familienmitglieder und Parteifreunde. Sogar politische Gegner, wie etwa die regierende 5-Sterne-Bewegung M5S, wünschen ihm baldige Genesung. „Man hat den Eindruck, dass es hier um den Gesundheitszustand eines Monarchen geht“, schreibt die linke Tageszeitung „il Manifesto“.

Eine Straße als Schlafplatz: Nach dem Brand sind Frauen, Männer und Kinder obdachlos.

Nicht überall interessiert die Katastrophe

Nach dem Brand in Moria diskutiert Europa über eine mögliche Aufnahme einiger der vom Brand betroffenen Menschen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einigten sich darauf, mit anderen EU-Ländern 400 minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen. „Wir müssen mit Griechenland solidarisch sein“, sagte Macron.

Die „schrecklichen Bilder“ aus Lesbos, von denen der Präsident sprach, waren auch Thema des Treffens zwischen Macron und dem griechischen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Donnerstag auf ...

Rechtspopulisten

Schlechte Zeiten für Europas Rechtspopulisten

Weniger EU, weniger Migration - vor der Pandemie handelten Europas rechtspopulistische Parteien mehr oder weniger nach dem gleichen Muster. In der Corona-Krise ist das anders. Strenge Grenzkontrollen als probates Mittel zur Eindämmung der Pandemie halten sie aber alle für richtig.

Während sich rechte Parteien in den von Covid-19 stark betroffenen Staaten bisher eher darauf beschränken, das Krisenmanagement der Regierung zu kritisieren, solidarisiert sich ein Teil der Rechtspopulisten in Staaten, die bisher recht glimpflich ...

 Spaniens Staatsoberhaupt, König Felipe und seine Familie, Königin Letizia und die beiden Töchter Kronprinzessin Leonor (links)

Urlaub vom Regieren in schwierigen Zeiten

Urlaub machen in Zeiten von Corona: Gerade für Spitzenpolitiker ist das eine heikle Angelegenheit. Nach politischen Großereignissen wie dem mehr als 91 Stunden dauernden Sondergipfel in Brüssel dürfte sich allerdings zumindest der eine oder andere Staats- und Regierungschef nach ein bisschen Erholung sehnen. Wer plant was in diesem sehr besonderen Sommer? Ein Überblick:

Italien: Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat zwar wegen der Corona-Pandemie harte Monate mit nächtlichen Krisensitzungen hinter sich – er wäre vermutlich ...

Matteo Salvini

Senat in Rom hebt Immunität von Ex-Minister Salvini auf

Der italienische Senat hat im Streit um die Seenotrettung von Migranten zum zweiten Mal in diesem Jahr die Immunität des früheren Innenministers Matteo Salvini aufgehoben.

Damit wird der Weg frei für einen weiteren Prozess gegen den Parteichef der rechten Lega wegen seiner Anti-Flüchtlingspolitik als Minister bis 2019. Nach einer mehrstündigen Debatte stimmten 149 Senatoren für die Aufhebung - und 141 dagegen, wie die Kammer mitteilte.

In dem aktuellen Fall geht es um ein Verfahren wegen Freiheitsberaubung und ...

Migranten erreichen Porto Empedocle an Bord von zwei Militärschiffen, nachdem sie von der Insel Lampedusa, wo in den letzten Tag

Tausende Geflüchtete kommen in Italien an

Mehrere Tausend neue Einwanderer in nur einer Woche: Italien ist erneut zum Ziel von Flüchtlingen aus Nordafrika geworden. Sie kommen vor allem aus Tunesien und Algerien – das ruhige sommerliche Meer macht eine Überfahrt nach Italien möglich. Mit der steigenden Zahl Geflüchteten steigt auch die Angst vor dem Coronavirus.

Die meisten dieser Menschen kommen mit ihren Booten auf der Insel Lampedusa und an der sizilianischen Südküste an. Dort sind die Auffanglager überfüllt.

Migration über das Mittelmeer

Wieder Hunderte Bootsmigranten täglich auf dem Mittelmeer

An den Küsten Süditaliens kommen wieder Hunderte Migranten in kleinen Booten an. In Malta nahmen Sicherheitskräfte am Montag 95 Menschen auf, die in Seenot geraten waren.

Offizielle Stellen in Valletta bestätigten die Ankunft einer Gruppe. Auf der italienischen Insel Sizilien sind die Lager nach Angaben örtlicher Behörden überbelegt. Von Lampedusa wurden Menschen nach Protesten in andere Orte verlegt, doch der Zustrom dauerte an. Im Juli kamen bisher fast 5280 Migranten in Italien an - viel mehr als in den beiden Vorjahren jeweils ...

Forza-Italia-Parteichef Silvio Berlusconi

Berlusconi sieht sich als Opfer

ROM - Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi wendet sich erneut an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der soll Italien dazu bringen, ein Gerichtsurteil zu revidieren. In diesem wurde der Gründer und Präsident der Partei Forza Italia Ende 2013 wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Berlusconi musste daraufhin seine politische Tätigkeit für zwei Jahre aufgeben.

Damals war Berlusconi noch die politische Nummer 1 der italienischen Mitte-Rechts-Koalition.

Nach 17 Jahren Hausbesetzung durch die neofaschistische Organisation und Partei Casa Pound soll ein fünfstöckiges Wohnhaus in Ro

Neofaschisten werden auf die Straße gesetzt

Vor 17 Jahren besetzten militante Mitglieder der Vereinigung Casa Montag das große Mehrfamilienhaus in der zentralen Via Napoleone III., nicht weit vom römischen Hauptbahnhof Stazione Termini entfernt. Casa Montag war eine kleine und unbedeutende neofaschistische Gruppierung, aus der später die bekanntere und politisch einflussreichere Vereinigung Casa Pound hervorging.

Die rechtsradikalen Hausbesetzer nutzen das fünfstöckige Gebäude für ihren römischen Partei- und Vereinssitz.

Vor allem junge Menschen kommen seit der Lockerung in kleineren Gruppen zusammen – so wie in der Hafenstadt Bari.

Freiwillige Corona-Sheriffs sollen Distanz schaffen

Freiwillige im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus: Italiens Politik streitet sich über den Vorschlag, „zivile Assistenten“ in Großstädten einzusetzen. Diese sollen die Einhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen kontrollieren.

Vor allem junge Leute sollen abends davon abgehalten werden, eng zusammenzustehen. Die Freiwilligen können sie darauf hinweisen, dass sie ihre Atemschutzmasken tragen müssen. Bei Paaren, die sich küssen oder sonst wie intim sind, dürfen die Kontrolleure fragen, ob es sich um „Conviventi“ handelt, also um ...