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Salvini führt Anti-Regierungs-Demo in Rom an

Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat in Rom eine Großkundgebung gegen die neue italienische Regierung angeführt. Eineinhalb Monate nach dem Antritt der derzeitigen Koalition füllten zahlreiche Regierungsgegner bei der Protestveranstaltung „Italienischer Stolz“ die zentrale Piazza San Giovanni, die eigentlich für linksgerichtete Versammlungen bekannt ist. Salvini warf der neuen Regierung vor, sie lasse zu viele im Mittelmeer gerettete Migranten ins Land und erhöhe die Steuern.

Großkundgebung in Rom

Salvini führt Anti-Regierungs-Demo in Rom an

Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat in der italienischen Hauptstadt Rom eine Großkundgebung gegen die neue Regierung angeführt.

Eineinhalb Monate nach dem Antritt der derzeitigen Koalition füllten zahlreiche Regierungsgegner bei der Protestveranstaltung „Orgoglio Italiano“ (Italienischer Stolz) die zentrale Piazza San Giovanni, die eigentlich für linksgerichtete Versammlungen bekannt ist. „Wir werden zurückkehren, und zwar bald“, sagte Salvini bei der Kundgebung.

Salvini führt Großkundgebung gegen Regierung in Italien an

Bei einer von ihm angeführten Großkundgebung gegen die aktuelle Regierungskoalition in Italien erwartet der Rechtspopulist und frühere Innenminister Matteo Salvini am Nachmittag in Rom bis zu 200 000 Teilnehmer. Salvini hatte im Sommer, beflügelt von guten Umfragewerten, das Regierungsbündnis seiner Lega mit der Fünf-Sterne-Bewegung aufgekündigt. Die Sterne schlossen sich jedoch danach mit den Sozialdemokraten zusammen. Salvini sitzt deshalb jetzt in der Opposition.

Mann zwischen geretteten Flüchtlingen in Schwimmwesten

Claus-Peter Reisch, konservativer Flüchtlingsretter

Erst versucht es der Kameramann vergeblich mit diskreten Handzeichen, dann schwenkt er den Arm wie ein Fluglotse. Sein Problem ist, dass der Protagonist dieses Abends, der nach der Anmoderation von Urban Priol inzwischen allein auf der Bühne steht, sich ins Halbdunkle zurückgezogen hat – ganz so, als wolle er dem grellen Licht der Scheinwerfer ausweichen.

Dabei ist dieser 58-Jährige, der hier in München mit Jeans und Pulli gänzlich unscheinbar daherkommt, im Sommer 2018 bundesweit im Scheinwerferlicht gestanden – im übertragenen ...

Heinrich Bedford-Strohm

EKD-Chef Bedford-Strohm wird Ehrenbürger von Palermo

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wird Ehrenbürger von Palermo. Der Bürgermeister der sizilianischen Stadt, Leoluca Orlando, verlieh dem bayerischen Landesbischof am Freitag die Auszeichnung für sein Engagement für Migranten. Die evangelische Kirche unterstützt die deutschen Seenotretter von Sea-Watch. Bedford-Strohm und Orlando forderten nun die Freigabe aller beschlagnahmten oder festgehaltenen Rettungsschiffen, teilte die EKD mit.

Horst Seehofer

Mehr als Seenotrettung: Seehofer für neue EU-Asylpolitik

Der von Frankreich, Deutschland, Malta und Italien vereinbarte Verteilmechanismus für gerettete Bootsmigranten könnte der erste Baustein für eine neue, solidarische Asylpolitik in Europa werden.

Das hofft zumindest Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). „Ich sehe den großen Ertrag jetzt in dieser Initiative von Malta, dass wir damit eine Grundlage legen für eine gemeinsame europäische Migrationspolitik, die wir dringend brauchen“, sagte er am Freitag nach einer Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestags.

Seenotrettung im Mittelmeer

Kommt der große Wurf in der Seenotrettung?

Für die selbsterklärte Wertegemeinschaft Europa ist es ein unwürdiges Bild: Immer wieder sitzen aus Seenot gerettete Migranten tagelang auf Rettungsschiffen fest, weil die nahe gelegenen Mittelmeerländer Malta und Italien ihre Häfen nicht öffnen wollen.

Es sind Menschen, die vor den Folterlagern in Libyen fliehen und die oft tödliche Fahrt übers Mittelmeer wagen. Italien und Malta fordern, dass andere EU-Staaten zusagen, ihnen alle Migranten an Bord der Schiffe abzunehmen.

Roberto Saviano

Promi-Geburtstag vom 22. September: Roberto Saviano

Ein Buch hat sein Leben verändert. 2006 brachte der italienische Journalist Roberto Saviano „Gomorrha“ heraus. Darin schilderte er detailreich die Umtriebe der Camorra, wie die Mafia in seiner neapolitanischen Heimatregion heißt, und nannte auch Namen.

Das Buch wurde ein Riesenerfolg, doch Saviano lebt seither unter Personenschutz. Am nächsten Sonntag wird der Autor, dem die Mafia nach dem Leben trachtet, 40 Jahre alt.

Einschüchtern lässt sich Saviano nicht.

Matteo Renzi

Von Italiens Hoffnungsträger zum Aussteiger: Warum Matteo Renzi jetzt die Partei wechselt

Matteo Renzi ist dann mal weg. Der langjährige Parteichef der italienischen Mitte-Links-Partei PD (2013-2018) und Ex-Premierminister (2014-2016), hat überraschend mit seiner Partei gebrochen. Bei der Europawahl im Jahr 2014 hatte Renzi für die PD noch ein Wahlergebnis von über 40 Prozent erreicht. Bei den Parlamentswahlen im Jahr 2018 erhielt die PD nur noch knapp 20 Prozent und steckt in einer tiefen Krise. Renzi will nun eine neue Partei aufbauen, erklärt er.

Italiens Ex-Premier Renzi

Italiens Ex-Premier Renzi verlässt Sozialdemokraten

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi verlässt die mitregierenden Sozialdemokraten (PD) und will eine neue Partei gründen. Die Sozialdemokraten hätten „keine Zukunftsvision“, begründete Renzi seinen Schritt in der Zeitung „La Repubblica“ (Dienstag).

Befürchtet wird, dass Renzis Entscheidung die gerade vereidigte Regierung aus den einst zerstrittenen Parteien PD und Fünf-Sterne-Bewegung destabilisiert.

Zusammen rund 30 und damit ein knappes Fünftel der PD-Abgeordneten und -Senatoren könnten sich der ...