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Hunger

Über 800 Millionen Hungernde weltweit

Kriegerische Konflikte und die Folgen des Klimawandels haben den Hunger in der Welt im vergangenen Jahr wieder verschärft.

Weltweit hungern nun etwa 811 Millionen Menschen, während es 2019 noch 690 Millionen Menschen waren, stellt der in Berlin veröffentlichte Welthungerindex 2021 fest. «Das hat unsere ärgsten Befürchtungen im vergangenen Jahr bestätigt», sagte Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe. Die Organisation stellte fest: «Die Welt ist bei der Hungerbekämpfung vom Kurs abgekommen und entfernt sich immer weiter vom ...

Brotverteilung in Syrien auch – hier leistet die Welthungerhilfe Nothilfe.

Die Corona-Pandemie wirft arme Länder um Jahre zurück

Corona-Pandemie, Kriege und Konflikte, Klimawandel – diese drei Faktoren haben im vergangenen Jahr die Lebensbedingungen in vielen Ländern dieser Erde extrem verschlechtert. Für 155 Millionen Menschen weltweit sei der Hunger lebensbedrohlich, sagte Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe, bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation am Mittwoch in Berlin. Das seien 20 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist die Zahl der Hungernden auf weltweit 690 Millionen Menschen gestiegen – ...

Unterernährung im Jemen

UN-Bericht: Unterernährung ist gefährlich auf dem Vormarsch

Der Hunger weltweit ist auf dem Vormarsch. Nun könnte die Corona-Krise sogar einen sprunghaften Anstieg der Zahl der unterernährten Menschen bewirken. Derzeit ist mindestens jeder elfte Mensch unterernährt, wie aus dem Welternährungsbericht der Vereinten Nationen hervorgeht.

Dazu gehören auch Millionen Kinder, die nicht genug zu essen bekommen, um gesund aufzuwachsen. Insgesamt schätzen die Experten in ihrer am Montag vorgelegten Studie, dass im Jahr 2019 rund 690 Millionen Menschen unterernährt waren - also knapp neun Prozent der ...

Jahresbericht 2019 der Welthungerhilfe

Droht durch Corona einer Milliarde Menschen Hunger?

Die Welthungerhilfe hat davor gewarnt, dass die Zahl der Hungernden in der Welt als Folge der Corona-Pandemie auf eine Milliarde ansteigen könnte.

Die Infektionswellen verstärkten Auswirkungen von Klimawandel und Kriegen als größte „Hungertreiber“, warnte die Organisation in Berlin bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2019. Nötig seien schnelle Nothilfe, aber auch verstärkte Investitionen in Landwirtschaft und bestehende Hilfsprojekte.

Somalische Frauen nehmen an einer Hygiene-Schulung zum Umgang mit dem Coronavirus teil: Die Folgen der Krise treffen die Ärmsten

Hilfswerke befürchten mehr Hunger wegen Corona-Krise

Hilfsorganisationen warnen vor einem weltweiten Anstieg von Armut und Hunger infolge der Corona-Krise – und fordern die Bundesregierung zu verstärktem Engagement auf.

„Gerade die Ärmsten der Armen werden voll getroffen von der Pandemie und von den Maßnahmen zu ihrer Eindämmung“, sagte Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe am Freitag bei der Präsentation des „Kompass 2020“ zur „Wirklichkeit der Entwicklungspolitik“. Tagelöhner oder Wanderarbeiter hätten kein Einkommen mehr.

Kein Staat, nirgends: In Nyamlell existiert der seit achteinhalb Jahren unabhängige Südsudan praktisch nur auf dem Papier – die

Der Südsudan hat die Unabhängigkeit – sonst gar nichts

Luka Mol ist ein Rückkehrer – und ein Verzweifelter. Er kennt den Preis für die Unabhängigkeit des Südsudans, hat ihn am eigenen Leib erfahren. Als Kind plünderten arabische Reitermilizen aus dem Norden sein Dorf, töteten seine Mutter, verschleppten seine Schwestern und trieben den Bruder in die Flucht. „Ich hatte kein Zuhause mehr“, erinnert er sich. Mol schloss sich den Rebellen an, im Alter von zwölf. Er wollte die Familie rächen und den Süden von der Tyrannei des Nordens befreien.

Der Zyklon „Idai“ zerstörte im März Teile Mosambiks – und trieb so viele Menschen in die Flucht.

Der Klimawandel treibt Menschen in die Flucht

Zertrümmerte Häuser, überflutete Dörfer, zerstörte Felder und verzweifelte Menschen, die in Notunterkünften versorgt werden. Bilder wie diese gehen im März dieses Jahres um die Welt, nachdem Zyklon „Idai“ massiven Schaden in Mosambik, Malawi und Simbabwe angerichtet hatte.

Kurz darauf wird Mosambik erneut schwer getroffen, diesmal nennt sich der Zyklon „Kenneth“. Wenige Monate später eine weitere extreme Wetterlage – dieses Mal wütet der Monsun in Südostasien.

Welthungerhilfe: Lage der Flüchtlinge in Mali dramatisch

Berlin (dpa) - Die Deutsche Welthungerhilfe warnt angesichts der Krise in Mali vor wachsendem Flüchtlingselend. „Die Lage ist wirklich dramatisch“.

Das sagte der für Programme zuständige Vorstand der Hilfsorganisation, Mathias Mogge, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. „Die Menschen sind am Hungern“. Dies betreffe nicht nur den von radikalen Islamisten beherrschten Norden, sondern das gesamte westafrikanische Land.