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An den Tischen vor dem »Romanca« herrscht nach der wochenlangen Corona-Pause endlich wieder reger Betrieb.

Der Alltag kehrt langsam zurück

Das schöne Wetter und der Neustart der Gastronomen locken viele Leute in die Innenstadt. Die Schwenninger genießen ihre wiedergewonnene Freiheit in den Cafés und Parks bei strahlendem Sonnenschein – doch Normalität ist noch nicht vollständig eingekehrt.

Das schöne Wetter treibt die Menschen wieder nach draußen an die frische Luft. Die VS-Schwenninger Innenstadt ist so voll, wie schon seit Wochen nicht mehr. Und auch die Gastronomen feiern ihren Neustart bei strahlendem Sonnenschein.

 Eine Kugel Eis schlecken, wenn draußen Schnee liegt? Zumindest für viele Schwenninger ist das undenkbar.

Gähnende Leere statt gefüllte Tische

Eine leckere Kugel Schokoladeneis oder einen erfrischenden Frozen Joghurt schlecken – geht das im Winter? In Schwenningen zumindest nicht: Die kalten Tage sind besonders für Eiscafés aufgrund von ausbleibender Kundschaft sehr problematisch.

In kurzer Hose oder Sommerkleid gemütlich einen Kaffee trinken und dazu einen großen Eisbecher genießen: An den heißen Sommertagen eine beliebte Beschäftigung für viele Leute, mit der die Betreiber von Eiscafés ihre Brötchen verdienen.

 Blick auf den Muslenplatz am Fasnetsmontag: Sein Aussehen wird sich voraussichtlich dieses Jahr nicht mehr verändern.

„Der Beginn 2020 macht Sinn“

Der Beginn der Muslenplatzsanierung in VS-Schwenningen verschiebt sich in das Jahr 2020. Trotzdem soll weiterhin alles parallel zur Eröffnung des neuen Forum VS im Herbst des darauffolgenden Jahres fertig sein. Das sagen die Anlieger.

Baubürgermeister Detlev Bührer und Ulf Millauer, Leiter des Amtes für Straßenbau, Stadtgrün und Altlasten, haben kürzlich in einem Pressegespräch mitgeteilt, dass ein Beginn der Sanierung des Muslenplatzes für das Jahr 2019 nicht mehr vorgesehen ist.

 Massimiliano Gianotti vom Eiscafé Dolomiti ist mit dem Kompromiss zu seiner Außengastronomie zufrieden.

Zufrieden über guten Kompromiss

Die Planer des Forums VS und Massimiliano Gianotti vom Eiscafé Dolomiti haben bezüglich einer offenen Eingangsgestaltung des neuen Einkaufszentrums und der Café-Terrasse einen Kompromiss gefunden. Zurückhaltend ist der Gastronom noch bei der Muslenplatzsanierung.

Mit verschränkten Armen steht Massimiliano Gianotti am Eingang des Dolomiti und betrachtet durch die gläserne Fassade hindurch den Muslenplatz. Einige Sekunden sagt er nichts, dann nickt er.

Eisdielen-Betreiber Massimiliano Gianotti sorgt sich um die geplante Sanierung des Muslenplatzes.

„Das lässt einen nachts nicht ruhig schlafen“

Die Eröffnung des neuen „Forum VS“ ist für das Jahr 2021 geplant. Wie die Stadt mitteilt, soll dann auch die Sanierung des Muslenplatzes abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2019 soll die Maßnahme beginnen – einem anliegenden Geschäftstreibenden bereitet das Sorgen.

„Eigentlich sehe ich ein Licht am Ende des Tunnels“, sagt Massimiliano Gianotti. Damit spricht der Geschäftsführer des Eiscafés Dolomiti auf dem Muslenplatz die Zeit nach den großen Baustellen an.


Die Denkinger (weiße Spielkleidung) liefen in der zweiten Hälfte meistens den Schwenninger Spielern hinterher. Hier können sie

FSV Denkingen II verpasst den Aufstieg

Die zweite Mannschaft des FSV Denkingen spielt auch in der nächsten Saison in der Fußball-Kreisliga C. Die Denkinger verloren am Sonntag vor rund 150 Zuschauern das Relegationsspiel gegen den Tabellenzwöften der Kreisliga B 2, FSV Schwenningen II, in Zepfenhan 1:3 (1:0).

Dabei hatte es lange Zeit nicht nach einem Schwenninger Erfolg ausgesehen. Die Denkinger spielten besonders in der ersten Hälfte couragiert und führten 1:0. Erst in den letzten 20 Minuten drehten die Kicker vom Schwenninger Moos die Partie noch zu ihren Gunsten.


Massimiliano Gianotti, Betreiber des Eiscafé Dolomiti, hofft auf einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss für seine Außenbew

„Muss die Terrasse weg, bin ich es auch“

Die Investoren des künftigen Forum VS streben einen möglichst offenen Zugang vom Muslenplatz in VS-Schwenningen her an. Dort befindet sich jedoch die Außenbewirtung des Eiscafés Dolomiti. Betreiber Massimiliano Gianotti hofft nun auf einen Kompromiss – mit der Stadt und den Planern.

Seit die Fußgängerzone im Zuge ihrer Neugestaltung 1979 Besucher nach Schwenningen lockt, gibt es in der Muslen zwei Konstanten: das Juweliergeschäft Müller und das Eiscafé Dolomiti.


Die Trachtengruppe des Schwenninger Heimatvereins ist bei der Kulturnacht in der Bürkstraße zu erleben.

Zweijahres-Turnus wäre wirklich eine Option

Die zwölfte Ausgabe der Schwenninger Kulturnacht am kommenden Samstag, 1. Juli, wirft ihre Schatten voraus. Soll sie künftig nur noch alle zwei Jahre stattfinden, wie es das Gutachten der KGSt empfiehlt? Die Teilnehmer sind unterschiedlicher Meinung.

Musik, Comedy, Theater und Kulinarik: In diesen Genuss könnten die Bürger künftig nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus kommen, wenn es nach den Einspar-Plänen der KGSt geht. „Das ist ein Witz“, sagt Thomas Häring, dessen Café am ersten Juli-Wochenende beliebte Anlaufstation für Musikfans ...


Einige Gäste nutzen noch die letzten warmen Sonnenstrahlen in diesen Tagen, wie hier beim Eiscafé Gianotti am Muslenplatz.

Baustellen beeinträchtigen das Geschäft

Der Spätsommer hat die Bürger noch einmal in die Straßencafés und Restaurants gelockt. Doch welches Gesamtfazit können die Gastronomen vom Sommer ziehen? Im Gespräch machen sie deutlich, dass dabei nicht nur das Wetter eine Rolle gespielt hat.

Die vergangenen Wochen haben in Cafés, Bars und Restaurants mit Außenbestuhlung noch mal für ein ordentliches Umsatzplus gesorgt. „Wir können auch insgesamt zufrieden sein“, meint Franziska Dammert vom gleichnamigen Café oberhalb vom City Rondell.


Knisternde Spannung bis zuletzt – die Fans fieberten auch am Rande der Kulturnacht mit der deutschen Elf mit.

Ab 21 Uhr gibt es nur noch Eins: das EM-Spiel

CineStar, Bierakademie oder Capitol: Das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Italien hat sich nicht nur als reinster Fußballkrimi entpuppt, sondern hat auch bei der Kulturnacht für volle Bars und Kneipen gesorgt. Das Nachsehen hatten hingegen die Bands.

Samstagabend, kurz nach neun in den oberen Muslen: Vor dem Siesta, dem Eiscafé „Gianotti“ und dem Café Dammert hat sich eine mittelgroße Menschentraube angesammelt, die sich die erste Halbzeit nicht entgehen lassen will.