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 Auf den Hof von Jungbauer Hähner soll der Fortschritt Einzug halten. Nicht alle sind damit einverstanden.

Theater Deuchelried zeigt „Fortschritt 1.0“

Was passiert, wenn auf einem Allgäuer Hof der Fortschritt Einzug hält? Klar, es geht turbulent zu. Doch das Deuchelrieder Theater hat mehr aus einer Vorlage von Peter Landstorfer gemacht. Wie Regisseur Josef Biggel eingangs erklärte, erstand unter dem Titel „Fortschritt 1.0“ kein typisches Bauernstück mit permanenten Schwänken, sondern ein Zeitdokument. Das Publikum wird mit hinein in die Mitte der 1920er-Jahre genommen.

Knechte und Mägde kommen von der Feldarbeit heim, nehmen zusammen ihr einfaches Essen ein, fangen an zu schwatzen.

„Youngsters meet Oldies“: Jung und Alt trafen sich beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Deuchelried – sowohl auf der Bühne als

Ein Frühjahrskonzert in den schönsten Farben der Musik

Die Musikkapelle Deuchelried gab am Samstagabend in der Turnhalle ihr Frühjahrskonzert und unterhielt den fast voll besetzten Saal mit generationenübergreifender und abwechslungsreicher Musik. Auch wenn draußen dicke Schneeflocken auf die Erde tanzten, lag drinnen musikalisch schon der Frühling in der Luft.

Nachwuchs überzeugtDie jungen „Ableger“ der Musikkapelle Deuchelried eröffneten den Abend mit „Tequila“. Sowohl in der musikalischen Darbietung als auch im gesungenen Wort „Tequila“ steckte viel Temperament.

Marzell Biggel und Vera Schwerdtle sorgten musikalisch und schwäbisch für „Kulturiges“.

„Koi Konzert und koi Theater“ – und dennoch kult-urig

Nach vier Jahren machten das Deuchelrieder Theater und die Musikkapelle mit ihrem „Kulturigen“ unter dem Motto „Traumatische (Stadt-)Randkultur – g’schwätzt, g’spielt, g’sunga“ wieder gemeinsame Sache. Mit Sketchen und Musik sorgten 21 Akteure am Samstag und Sonntag für einen heiteren, urigen und zweifach ausverkauften Abend – handgemacht, in Dialekt und dem stets verschmitzten Blick auf den Allgäuer und seine ganz eigene Art und Lebensweise.

Wozu eigentlich Kultur?


Bärbel (Paulina Biggel), Lina (Emilia Biggel) und Oma Frieda (Hildegard Seel) sind am Küchentisch beschäftigt, bevor eine Hausd

Ein Stück mit viel Platz für Menschlichkeit

Er hat es erneut getan: Neun Jahre nach seinem – später preisgekrönten – Stück „Es geht runter und es geht wieder rauf“ griff Josef Biggel erneut zur Feder. Entstanden ist die Fortsetzung „Tschörtschill und mir“, die zehn Jahre später und am Ende des Zweiten Weltkrieges spielt. Am Dienstag feierte die schwäbische Tragikomödie in vier Akten im Deuchelrieder Dorfgemeinschaftshaus vor jeweils 160 Besuchern am Nachmittag und Abend Premiere. (Weiter)Erzählt wird die Geschichte der Nachbarschaft Mauschel, Mangold und Spitzl, die ihrer jeweiligen ...


Produktionsleiter Marzell Biggel führt eine der vier Gruppen durch die Seilfertigung.

„Sicherheit steht immer an erster Stelle“

Während der Werksführung sind die fast 70 Teilnehmer des Isny Aktiv Unternehmerstammtischs bei der Firma Edelrid in die Faszination rund um die Seilherstellung eingeweiht worden.

Die vielen Arbeitsschritte beeindruckten die Besucher. Verraten wurden allerdings nur die Grundschritte, der Rest ist Betriebsgeheimnis – mit Dampf wird das Rohmaterial geschrumpft, dann auf Spulen aufgewickelt, die in die laut ratternden Flechtmaschinen eingesetzt werden.

Isnyer Unternehmerstammtisch besucht die Firma Edelrid

Der nächste Unternehmerstammtisch besucht die Edelrid GmbH & Co. KG am Dienstag, 7. Juni, um 19 Uhr. Edelrid in Isny stehe für über 150 Jahre Erfindergeist und bahnbrechende Innovationen und Begeisterung für Bergsport.

Die Firma zählt heute zu den modernsten Bergsportunternehmen weltweit. Die Gründer Julius Edelmann und Carl Ridder starteten 1863 mit einer Litzen- und Kordelfabrik. Eine wechselvolle Unternehmensgeschichte folgte – aber immer hieß es bei den Produkten „made in Germany“.

Robert Buss bedient die Flechtmaschine in seinem Ausbildungsbetrieb Edelrid in Isny.

Die letzten Seiler

Verdrillen, schlagen, spinnen, flechten – so wurden schon vor mehr als 2000 Jahren Seile hergestellt. Die Geschichte des Seils ist beeindruckend. Tim Morlok und Robert Buss, beide Seilerlehrlinge bei der Isnyer Firma Edelrid haben sich ganz bewusst für diesen Beruf entschieden.

„Fast schon ein aussterbender Beruf. Wir haben bisher, aus Mangel an ausgebildeten Seilern, meist Maschinen- und Anlagenführer oder Anlernkräfte in der Seilherstellung eingesetzt.

Turbulent geht es auf der „Gerichts“-Bühne in Deuchelried zu.

Verwirrung beim „Jüngsten Gericht“ in Deuchelried

Der Deuchelrieder Theaterverein spielt in diesem Jahr „Das Jüngste Gerücht“ nach Heinrich von Kleist’s Komödie „Der zerbrochene Krug“ und das ganz wie es auf den Plakaten geschrieben ist: Auf Schwäbisch! Im Allgäu! Am Samstag hatte das Stück Premiere im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus.

Es ist Gerichtstag in Deuchelried, am 28. Januar 1885 morgens um Viertel nach Sieben in einem unordentlichen Gerichtssaal. Oberamtsrichter Lämmle (Marzell Biggel) sitzt mit seinem Schlafanzug auf einem Stuhl und verbindet seine Wade mit einem ...


Langjährige Helfer des Kinderfests wurden geehrt.

Kinderfest-Kommission ehrt fleißige Helfer

Kinderfest-Kommission und Stadt haben fleißige und langjährige Unterstützer beim diesjährigen Helferfest geehrt.

Franz Zwisler, Vorsitzender der Kinderfest-Kommission und Oberbürgermeister Michael Lang dankten: Michael Höß, Gerti Abt, Martin Wucher und Rudolf Schweiger (alle für 20 Jahre mit der Ehrennadel in Gold) sowie Bernd Kulmus (für zehn Jahre mit der Ehrennadel in Bronze). Letztere erhielt auch Marzell Biggel.

Kinderfestkommissions-Vorsitzender Franz Zwisler (Zweiter von links) gratuliert Rudi Beck als erstem Ehrenvorsitzenden und erste

Kinderfestkommission: Rudi Beck ist neuer Ehrenvorsitzender

Das Helferfest hat die Kinderfestkommission erstmals zum Anlass genommen, um die bei der Jahreshauptversammlung beschlossene Ehrenordnung in die Tat umzusetzen. Im Wangener Rathaus konnte ein Großteil der 50 zu ehrenden Männer und Frauen des 1991 gegründeten Gremiums ausgezeichnet werden. Darüber hinaus erhielten Gerd Locher und Walter Sterk die Kinderfest-Fördermedaille.

Rudi Beck wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er führte die Geschicke der Kommission zehn Jahre lang als Vorgänger des jetzigen Vorsitzenden Franz Zwisler.