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Regisseurin Doris Dörrie

Dörrie und Zaree leiten Jury des Deutschen Hörspielpreises

Die Regisseurin und Autorin Doris Dörrie sowie die Schauspielerin und Autorin Maryam Zaree leiten in diesem Jahr die Jury des Deutschen Hörspielpreises. Vervollständigt wird das Gremium von der Schauspielerin Ulrike Kriener, der Regisseurin Anta Helena Recke und Hörspielkritiker Rafik Will, wie der SWR am Montag mitteilte. Der Deutsche Hörspielpreis wird während der ARD Hörspieltage (4. bis 8. November) in Karlsruhe verliehen. Um die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung konkurrieren die zwölf besten Hörspiele von ARD, Deutschlandradion, ORF und ...

Undine

Zauberhaft spröde: Christian Petzolds neuer Film „Undine“

Die Zusammenarbeit mit Regisseur Christian Petzold scheint Schauspielerinnen Erfolg zu bringen. In seinem neuen Film „Undine“ spielt Paula Beer eine mysteriöse Historikerin, die sich in einen Industrietaucher verliebt.

Angelehnt ist die Geschichte an einen alten Mythos. Und auf der diesjährigen Berlinale wurde Beer dafür als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Die Auszeichnung ging damit erstmals seit 13 Jahren wieder an eine deutsche Schauspielerin.

Undine

Zauberhafte Szenen: „Undine“ von Christian Petzold

Christian Petzold gehört zu den bekanntesten Regisseuren Deutschlands. In seinem neuen Film „Undine“ greift er einen alten Mythos auf - die Geschichte der Wasserfrau Undine.

In Petzolds Film wird sie von Paula Beer („Transit“, „Bad Banks“) verkörpert. Sie spielt eine Berliner Historikerin, die sich nach einer gescheiterten Beziehung in einen Industrietaucher (Franz Rogowski) verliebt. Beer gewann für die Rolle den Silbernen Bären der Berlinale als beste Darstellerin.

Deutscher Filmpreis

Drama „Systemsprenger“ gewinnt Goldene Lola

Beim Deutschen Filmpreis hat das Mädchendrama „Systemsprenger“ gleich acht Auszeichnungen gewonnen, darunter die Goldene Lola für den besten Spielfilm. Regisseurin Nora Fingscheidt erzählt darin von einer Neunjährigen, die es anderen nicht leicht macht.

Sie gewann dafür eine Lola für Regie und Drehbuch - zugeschaltet aus der Ferne. Denn der Filmpreis wurde nicht bei einer Gala, sondern als Fernsehsendung im Ersten verliehen. Die Zuschauerzahl war so niedrig wie nie zuvor.

Autorin Nino Haratischwili

Nino Haratischwili erhält Schiller-Preis

Die Theaterregisseurin und Schriftstellerin Nino Haratischwili hat am Donnerstagabend den Schiller-Gedächtnis-Preis des Landes Baden-Württemberg erhalten. Die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als bedeutendster Literaturpreis des Landes und wird alle drei Jahre verliehen. Fördergaben über je 7500 Euro erhielten die Nachwuchsdramatikerinnen Svealena Kutschke und Maryam Zaree.

Haratischwili werde vor allem für ihr „facettenreiches Schaffen mit hoher sprachlicher Stilistik“ gewürdigt.

Hessischer Film- und Kinopreis 2019

Hessischer Filmpreis für Deutsches Filminstitut

Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) ist als erste Institution bei der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden.

Die langjährige Direktorin des DFF, Claudia Dillmann, nahm den Preis gemeinsam mit ihrer Nachfolgerin Ellen Harrington und dem Vorstandsmitglied Nikolaus Hensel entgegen. Der Schauspieler Hanns Zischler würdigte das DFF, das in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert. „Ich beglückwünsche das Institut, für seine Arbeit, uns die Filmgeschichte unermüdlich nahe zu ...

Tatort: Der gute Weg

Tatort: Der gute Weg

Eine Berliner Nacht am Kottbusser Tor in Kreuzberg, das kann für Polizisten gefährlich sein. Eine Streife wird zu einer Ruhestörung gerufen. Sie klingelt an einer Wohnungstür, wenig später ist die Polizistin Sandra (Anna Herrmann) tot. Erschossen.

Sie stirbt in den Armen des jungen Praktikanten, der die Kugeln dank seiner Schutzweste überlebt. Der Neuling Tolja (Jonas Hämmerle) ist ausgerechnet der Sohn der Chefin Nina Rubin (Meret Becker).

Matthias Brandt

„Tatorte“: Matthias Brandts letzter „Polizeiruf“

Als Hanns von Meuffels die folgenschwere Entscheidung trifft - folgenschwer für sich selbst, folgenschwer für die „Polizeiruf 110“-Reihe - da läuft in seinem Auto eine CD mit dem Titel „Melancholia“. „Drei Jahrhunderte trauriger Musik“.

Es ist der traurige Soundtrack für den letzten Auftritt von Schauspieler Matthias Brandt als Sonntags-Kommissar in der ARD. Dieser Soundtrack, diese Melancholie bestimmt seine 15. und letzte Episode an diesem Sonntag (20.

Club Europa

Club Europa

Das Thema Flüchtlinge ist hierzulande in den Nachrichten deutlich in den Hintergrund gerückt. Dabei ist es im Süden Europas noch immer sehr präsent. Wie eine WG von jungen Leuten einem Flüchtling helfen will, zeigt der Film „Club Europa“, der an diesem Donnerstag (23 Uhr, ZDF) innerhalb der Sommerreihe „Shooting Stars - Junges Kino im Zweiten“ zu sehen ist.

Eine helle Altbauwohnung mit großen Fenstern, irgendwo in Berlin-Kreuzberg. Eine junge blonde Frau räumt auf und spült das Geschirr in einem Waschbecken.

Ein Naturereignis: die Dakh Daughters aus Kiew.

Beim Heidelberger Stückemarkt ging es am Wochenende um das Gastland „Ukraine“ und die Autorenpreise

Heidelberg - Man kann sich die Ukraine als Land im permanenten Ausnahmezustand vorstellen. Auch 28 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wird es von den Druck- und Fliehkräften der weltpolitischen Geografie in den Grundfesten erschüttert. Vor drei Jahren blickte die Welt in Richtung der Bürgerproteste auf dem zentralen Platz der Hauptstadt Kiew, dem Maidan. Nun waren ausgewählte Theaterproduktionen und Stücktexte aus dem Land, in dem weltpolitische Konflikte aufeinandertreffen, zu Gast beim Stückemarkt in Heidelberg.