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500 Euro für Schneespielzeug vom Bauunternehmen Reisch, übergeben von Betriebsratsvorsitzendem Armin Merz (links), und Fahrten z

Kinder profitieren von regionalen Unternehmen

Gleich zwei regional ansässige Unternehmen haben sich für eine gute Sache eingesetzt: Die Kinder und Betreuerinnen des Waldkindergartens Königseggwald können sich pünktlich zu Weihnachten über neues Schneespielzeug freuen. Ermöglicht wird die Anschaffung von Schaufeln, Schneerutschmatten und weiterer Outdoorspielgeräte durch eine Spende des Bad Saulgauer Bauunternehmens Reisch. Betriebsratsvorsitzender Armin Merz besuchte am Donnerstag den im September neueröffneten Naturkindergarten und überreichte einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Stahlbranche

Thyssenkrupp lehnt Staatsbeteiligung bei Stahlsparte ab

Thyssenkrupp lehnt einen Einstieg des Staates in seiner angeschlagenen Stahlsparte ab. „Das Thema staatliche Beteiligung ist vom Tisch“, sagte Finanzvorstand Klaus Keysberg der „Rheinischen Post“.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sei nicht das geeignete Mittel, um den Stahlbereich in der aktuellen Situation mit Eigenkapital zu unterstützen. Einen Einstieg des Staates beim größten deutschen Stahlhersteller hatten die IG Metall und die nordrhein-westfälische SPD gefordert.

Thyssenkrupp

Bei Thyssenkrupp fallen 11.000 Stellen weg

Deutschlands führender Stahlhersteller Thyssenkrupp reagiert mit dem größten Sparprogramm seiner Unternehmensgeschichte auf die immensen Verluste im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Statt der bisher geplanten 6000 Stellen sollen insgesamt 11.000 Arbeitsplätze gestrichen werden, wie der Industriekonzern am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz mitteilte. Das ist mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz im Unternehmen. Der Stellenabbau wird vor allem die deutschen Standorte treffen, wo 7000 Jobs zur Disposition stehen oder bereits gestrichen ...

Thyssenkrupp-Stahlarbeiter demonstrieren in Düsseldorf

Britischer Konzern will Stahlsparte von Thyssenkrupp kaufen

„Unser Herz aus Stahl muss weiterschlagen“, steht auf einem Transparent. „Staatsbeteiligung jetzt!“ auf einem anderen.

Fast 3000 Stahlarbeiter versammelten sich laut IG Metall am Freitag trotz Corona zu einer Kundgebung auf der Rheinwiese in Düsseldorf. In Sichtweite des nordrhein-westfälischen Landtags forderten sie lautstark einen Einstieg der öffentlichen Hand beim ums Überleben kämpfenden Essener Traditionsunternehmen Thyssenkrupp. „Stahl ist Zukunft“, skandierten sie immer wieder.

Jürgen Kerner

IG Metall will Einstieg des Staats bei Thyssenkrupp

Die Krise beim größten deutschen Stahlhersteller Thyssenkrupp spitzt sich nach Einschätzung der IG Metall wegen der Corona-Pandemie dramatisch zu.

Die Gewerkschaft hat deshalb den Staat aufgefordert, sich an der Stahlsparte des Traditionskonzerns zu beteiligen. „Thyssenkrupp wird es nicht alleine schaffen“, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner in Essen, wo sich Stahl-Betriebsräte des Konzerns getroffen hatten. „Der Staat muss einsteigen“, forderte Kerner, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats des ...

Hochofen

Stahl soll nicht die neue Kohle werden

Kohle wird im Revier seit fast zwei Jahren nicht mehr gefördert und jetzt wackelt auch der Stahl. Thyssenkrupp, der letzte verbliebene Stahlkocher im Ruhrgebiet muss 3000 Stellen in den Hütten streichen und sich Dumpingpreisen der internationalen Konkurrenz erwehren.

Die Not war so groß, dass der Konzern seine Aufzugssparte, zuletzt der einzige nennenswerte Gewinnbringer, verkaufen musste. Jetzt soll ein klassisches Produkt in neuem Gewand die Wende im Revier bringen: „Grüner Stahl“, bei dessen Herstellung kein klimaschädliches ...

Thyssenkrupp

Milliardenverlust für Thyssenkrupp - Problemfall Stahl

Probleme mit dem Stahlgeschäft treiben Thyssenkrupp immer tiefer in die roten Zahlen. Für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern allein in seinem Kerngeschäft einen Verlust von bis zu einer Milliarde Euro.

Insgesamt rechnet Thyssenkrupp sogar mit einem Fehlbetrag zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Geschäftsquartal mitteilte.

Einen Hoffnungsschimmer sehen die Essener dennoch: Mit 679 Millionen Euro sei das Minus im „Corona-Quartal“ ...

Thyssenkrupp

Thyssenkrupp hat Aufzugssparte verkauft

Mit dem Verkauf seiner Aufzugssparte für 17,2 Milliarden Euro hat sich der schwer angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp finanziell Luft verschafft.

Durch das am Freitag abgewickelte Geschäft verliert Thyssenkrupp aber zugleich seinen wertvollsten Unternehmenszweig und derzeit einzigen nennenswerten Gewinnbringer sowie mehr als 50 000 Mitarbeiter.

Vorstandschefin Martina Merz nannte den Verkauf an ein Konsortium um die Finanzinvestoren Advent und Cinven eine schwierige Entscheidung, die niemandem ...

Thyssenkrupp

Schrumpfkur bei Thyssenkrupp: Auch beim Stahl keine Tabus

Wieder ein Rettungsplan für Thyssenkrupp. Nach der verbotenen Stahlfusion mit dem Konkurrenten Tata und der abgesagten Konzernteilung sucht der dauerkriselnde Revierkonzern jetzt sein Heil in einer Art Bad Bank.

In einem neuen Unternehmenssegment mit der Bezeichnung „Multi Tracks“ sollen die Konzernteile zusammengefasst werden, für die Thyssenkrupp keine Chancen im eigenen Haus mehr sieht.

Auch für den Stahlbereich schließt Konzernchefin Martina Merz radikale Lösungen nicht aus.

Thyssenkrupp

„Kleiner, aber stärker“ - Thyssenkrupp will schrumpfen

Thyssenkrupp ist wieder auf Partnersuche für seinen Stahlbereich. „Gespräche finden mit Kenntnis des Aufsichtsrats bereits statt“, teilte das Unternehmen am Montag nach einer Aufsichtsratssitzung mit.

Durch die Corona-Krise nehme die Notwendigkeit einer Konsolidierung der Stahlindustrie weiter zu, da sich die bestehenden Überkapazitäten in Europa strukturell ausweiten würden. Geprüft werde sowohl ein Verbleib als eigenständiges Geschäft von Thyssenkrupp als auch ein mögliches Zusammengehen mit einem Wettbewerber.