Suchergebnis

Commerzbank

Commerzbank erwartet 2020 Verlust

Die Commerzbank rechnet wegen der Corona-Pandemie und der Kosten für den Konzernumbau mit einem Verlust in diesem Jahr.

Grund ist zum einen eine erhöhte Prognose für die Risikovorsorge und zum anderen der stärkere coronabedingte Druck auf die Erträge im Firmenkundengeschäft, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Zuletzt hatte die Frankfurter Bank wie in den Vorjahren einen Gewinn angepeilt, dieses Ziel aber angesichts des Umfelds und der Kosten für die Neuausrichtung als „sehr ambitioniert“ eingestuft.

Hans-Jörg Vetter

Hans-Jörg Vetter soll Commerzbank-Aufsichtsrat leiten

Die Commerzbank geht einen ersten Schritt aus ihrer Führungskrise. Der Aufsichtsrat des Frankfurter Geldhauses hat den früheren Vorstandschef der Landesbank Baden-Württemberg, Hans-Jörg Vetter, an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt.

Die Wahl stehe aber unter der Bedingung, dass der 67-Jährige gerichtlich als neues Aufsichtsratsmitglied bestellt werde, teilte die Commerzbank mit. Dies werde in den nächsten Tagen erwartet. Großaktionär Cerberus konnte die Wahl von Vetter nicht verhindern.

Commerzbank

Commerzbank will Führungskrise lösen

Die Commerzbank will mit einem neuen Aufsichtsratschef einen ersten Schritt aus ihrer Führungskrise gehen. Doch dabei stößt das Frankfurter Geldhaus auf Widerstand von Großaktionär Cerberus.

Vor dem Treffen des gesamten Aufsichtsrats, der am Montagnachmittag zusammenkommt, brachte sich der Finanzinvestor in Stellung gegen den Kandidaten Hans-Jörg Vetter.

Der frühere Chef der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wird als Favorit für die Nachfolge von Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann gehandelt, der an diesem Montag ...

Perspektive bei der Commerzbank

Führungschaos statt klare Perspektive bei der Commerzbank

Die Commerzbank lähmt sich selbst. Fast zehn Stunden haben die Aufsichtsräte des Instituts am Mittwoch zusammengesessen, um einen Ausweg aus der Führungskrise zu finden.

Der Ertrag ist ernüchternd: Eine Vier-Satz-Mitteilung der Bank schreibt fest, was im Grunde am Freitag schon klar war. Konzernchef Martin Zielke geht vorzeitig spätestens Ende Dezember - bleibt aber erstmal, weil es bislang nicht einmal eine vage Vorstellung gibt, wer den teilverstaatlichten Frankfurter MDax-Konzern künftig führen soll.

Commerzbank

Keine schnelle Lösung der Commerzbank-Führungskrise in Sicht

Eine schnelle Lösung der Führungskrise bei der Commerzbank ist nicht in Sicht. Auch nach mehrstündigen Beratungen des Aufsichtsrates am Mittwoch blieb zunächst weiterhin unklar, wer bei dem teilverstaatlichten Frankfurter MDax-Konzern weitere Einsparungen vorantreiben soll.

Die Sondersitzung des Kontrollgremiums dauerte am Nachmittag noch an. Am Freitag hatten überraschend sowohl Konzernchef Martin Zielke als auch der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Schmittmann ihren Rücktritt angekündigt.

Martin Zielke, Vorstandschef der Commerzbank

Führungsvakuum bei der Commerzbank

Das plötzliche Vakuum an der Konzernspitze stellt die Commerzbank mitten im Ringen um eine überzeugende Strategie vor zusätzliche Probleme. Gleich zwei Spitzenpositionen müssen neu besetzt werden, nachdem sowohl Vorstandschef Martin Zielke (57) als auch der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Schmittmann (63) am Freitag ihren Rücktritt angekündigt haben.

Schon an diesem Mittwoch könnte das Kontrollgremium des teilverstaatlichten Frankfurter MDax-Konzerns personelle Weichen stellen.

Commerzbank-Neuaufstellung

Commerzbank nach Rücktritten um Beruhigung bemüht

Die Commerzbank bemüht sich nach dem angekündigten Doppel-Rücktritt von Konzernchef Martin Zielke und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann um eine Beruhigung der Lage.

„Machen Sie sich (...) keine Sorgen, es gibt hier einen geordneten Prozess“, versicherte Schmittmann in einem im Intranet der Bank veröffentlichten Interview, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und aus dem auch andere Medien bereits zitierten.

Zielke und Schmittmann hatten am Freitag nach heftiger Kritik von Investoren ihren Rücktritt angekündigt.

Zielke

Commerzbank-Chef Zielke macht Weg frei für Neuanfang

Erdbeben bei der Commerzbank ausgerechnet im Jubiläumsjahr: Mitten in der Diskussion über eine Verschärfung des Sparkurses wirft Vorstandschef Martin Zielke hin - und Aufsichtsratchef Stefan Schmittmann gleich mit.

Zielkes Vertrag soll spätestens zum 31. Dezember 2020 beendet werden - „einvernehmlich“, wie der teilverstaatlichte Frankfurter MDax-Konzern am Freitagabend mitteilte. „Der Aufsichtsrat wird dazu in seiner Sitzung am 8. Juli 2020 einen Beschluss fassen.

Commerzbank-Chef Zielke bietet Rücktritt an

Commerzbank-Chef Martin Zielke bietet seinen Rücktritt an. Das teilte das Geldhaus am Freitagabend in Frankfurt mit. Der Aufsichtsrat wolle in seiner Sitzung am 8. Juli 2020 darüber entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:200703-99-666235/1

Die Commerzbank steht offenbar vor drastischen Sparmaßnahmen. Mehrere Tausend Stellen sollen abgebaut, mehrere Hundert Filialen

Großaktionär macht der Commerzbank Druck

Der Großaktionär Cerberus macht der Commerzbank offenbar Druck, mehr Stellen als geplant abzubauen. „Cerberus fordert den Abbau von deutlich mehr als 7000 Stellen“, sagte ein Insider am Dienstag. Demnach wolle der Investor in der kommenden Woche Vorschläge machen, wie ein Sanierungskonzept aus seiner Sicht auszusehen habe.

Diese Nachricht platzte in einen Streit hinein, der ohnehin gerade in der Bank ausgetragen wird. Und das, obwohl neue Sparpläne bei der Bank noch gar nicht vorliegen.