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Die deutsche Wirtschaft rechnet wegen der Corona-Pandemie mit Einschränkungen bis weit ins nächste Jahr: Laut einer am Montag ve

Unternehmer fürchten anhaltende Auswirkungen der Pandemie

Die Corona-Pandemie belastet die deutsche Wirtschaft erheblich. Das öffentliche Leben werde im Schnitt noch 8,5 Monate eingeschränkt sein, fürchten die Unternehmen. Das hat eine Sonderumfrage des Münchener ifo-Instituts ergeben.

Dabei gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen: So fürchten vor allem Firmen im Freizeitbereich Einschränkungen von 13 Monaten, Gastronomen und Unternehmen im künstlerischen Bereich rechnen immerhin noch mit elf weiteren Monaten.

Hamburger Hafen

Export kämpft sich aus dem Corona-Tal

Trotz einer Erholung im Juni ist der deutsche Export noch nicht über den Berg. Im ersten Halbjahr riss die Corona-Krise tiefe Löcher in die Exportbilanz.

Der Wert der Warenausfuhren brach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent auf 576,8 Milliarden Euro ein, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Hoffnung macht ein deutlicher Anstieg der Exporte im Juni gegenüber dem Vormonat um 14,9 Prozent, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht ist.

Mobile Corona-Teststation

Pflicht-Tests für Rückkehrer: Rufe nach schärferen Maßnahmen

Nach der Ankündigung verpflichtender Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten werden Rufe nach schärferen Maßnahmen im Kampf gegen das Virus laut. Eine zweite Corona-Welle müsse unbedingt verhindert werden, hieß es zur Begründung.

Der CDU-Wirtschaftsrat forderte ein generelles Reiseverbot für Corona-Hotspots. „Reisen in Risikogebiete müssten konsequenterweise auch untersagt werden“, sagte Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des CDU-nahen Verbands, der „Bild“-Zeitung.

Michael Hüther

Wirtschaft müht sich aus Corona-Krise - Ruf nach mehr Staat

Die Folgen der Corona-Krise werden der deutschen Wirtschaft nach Einschätzung von Volkswirten bis weit ins Jahr 2021 zu schaffen machen - mindestens.

Zwar laufen die Geschäfte mit der Lockerung der Einschränkungen allmählich wieder an. Doch es wird dauern, die Einbußen der Pandemie wettzumachen.

„Das Produktionspotenzial dürfte in der Industrie und im Dienstleistungsbereich auch im Jahr 2021 vielfach deutlich unterausgelastet bleiben“, schreibt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW/Köln) auf Grundlage ...

Baustelle

Viele Betriebe noch weit von Normalität entfernt

Unternehmen und Handwerksbetriebe in Deutschland stellen sich trotz erster Lichtblicke in der Corona-Krise noch auf eine längere Durststrecke ein.

Nach einer Umfrage des DIHK erwartet die Hälfte der Unternehmen frühestens im nächsten Jahr eine Rückkehr zur geschäftlichen Normalität. Nur etwa ein Drittel rechne damit bereits in diesem Jahr. Das Handwerk meldet im Zuge der Lockerungen zwar weiter anziehende Geschäfte. Für eine Entwarnung ist es aus Sicht des Handwerksverbandes ZDH aber zu früh.

Spitzentreffen der EU mit Großbritannien

Brexit: EU und London wollen „mehr Umpf“ in Gesprächen

Die Europäische Union und Großbritannien halten am Ziel eines Handelspakts zum Jahresende fest und wollen jetzt in den Verhandlungen Gas geben. Dies ist das Ergebnis eines Spitzentreffens per Video am Montag.

Der britische Premier Boris Johnson hält sogar eine Einigung schon im Juli für möglich. Trotzdem wird die deutsche Wirtschaft nervös. Denn die Zeit ist knapp, und ohne Einigung drohen ab 2021 Zölle und Handelshemmnisse.

Bei dem Spitzentreffen zog Johnson mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Ratschef Charles ...

Corona-Folgen

Wirtschaftseinbruch: weniger Einkommen, mehr Arbeitslose

Der wirtschaftliche Einbruch in der Corona-Krise hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und bei Einkommen - viele Bürger müssen sich auf schwierigere Zeiten einstellen. Führende Wirtschaftsforscher erwarten eine tiefe Rezession in Deutschland.

Dies werde auch zu Einkommensverlusten führen, die Zahl der Arbeitslosen werde steigen. In ihrem Frühjahrsgutachten sehen die Institute Deutschland aber als gut gerüstet an, um den wirtschaftlichen Einbruch zu verkraften.

Hamburger Hafen

Leise Hoffnung auf Besserung in der Industrie

Nach einem Jahr mit Konjunkturabkühlung und globalen Handelskonflikten keimt in der deutschen Wirtschaft leise Hoffnung auf Erholung.

Die Unternehmen erwarten wieder etwas bessere Geschäfte, wie aus der am Mittwoch vorgelegten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervorgeht. Von einer Aufschwungseuphorie seien sie aber weit entfernt, betonte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in Berlin. Neue Unsicherheit bringe das Coronavirus, das in China zur Produktionsausfällen führt.

Containerverladung in Hamburg

Deutsche Wirtschaft stagniert Ende 2019

Die deutsche Wirtschaft geht ohne nennenswerten Rückenwind ins laufende Jahr. Nachdem Europas größter Volkswirtschaft Ende 2019 die Puste ausgegangen ist, fehlt ein kräftiger Impuls für die nächsten Monate.

Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 gegenüber dem Vorquartal. Für Unsicherheit sorgt neben der US-Handelspolitik und den ungeklärten Folgen des Brexits auch die Ausbreitung des neuartige Coronavirus.

US-Präsident Donald Trump (rechts) und Liu He, Vizepremier von China bei der Unterzeichnung des Handelsabkommens.

Die deutsche Wirtschaft betrachtet Handelsabkommen zwischen USA und China zurückhaltend

Anders als die amerikanischen Börsen hat der Deutsche Aktienindex Dax gestern kaum reagiert auf die Unterzeichnung des Teilabkommens im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Die deutsche Wirtschaft gab sich ohnehin eher zurückhaltend. Trotz der Fortschritte im Verhältnis der beiden Länder rechne man nicht mit einem raschen Wegfall der Barrieren im Welthandel, heißt es etwa beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Ein Durchbruch sei das noch nicht, sagte dessen Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.