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Münchner Kammerspiele beinahe „Theater des Jahres“

Die Münchner Kammerspiele wären beinahe „Theater des Jahres“ 2018 geworden. Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ schaffte es die Bühne auf Platz zwei hinter dem Theater Basel. „Auch den umstrittenen, vor allem von der lokalen CSU-Fraktion geschmähten Münchner Kammerspielen, dessen Intendant Matthias Lilienthal nicht verlängern will, zollen die KritikerInnen mit fünf Stimmen Anerkennung“, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung.

Andreas Beck

Kritiker wählen Basler Bühne zum „Theater des Jahres“

Das „Theater des Jahres“ steht in Basel. Im Bühnenranking der deutschsprachigen Kritiker kam das von Andreas Beck geleitete Theater Basel auf Platz eins.

Für die Bühne stimmten acht der insgesamt 43 befragten Theaterexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie die Fachzeitschrift „Theater heute“ am Donnerstag mitteilte.

„Schauspielerin des Jahres“ wurde mit sieben Stimmen Caroline Peters (46) vom Wiener Burgtheater.

Matthias Lilienthal

CSU will Demonstrationsverbot für Münchner Theater

Die Münchner Stadtrats-CSU will den Kammerspielen und dem Volkstheater verbieten, gegen die Christsozialen zu demonstrieren. Die beiden Theater hätten die Neutralitätspflicht für städtische Einrichtungen verletzt, sagte der zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Mittwoch.

In einem Antrag forderte die Fraktion Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu „dienstaufsichtsrechtlichen Maßnahmen“ gegen die von der Stadt finanzierten Theater auf.

CSU will Demonstrationsverbot für Münchner Theater

Die Münchner Stadtrats-CSU will den Kammerspielen und dem Volkstheater verbieten lassen, gegen die Christsozialen zu demonstrieren. Die beiden Theater hätten die Neutralitätspflicht für städtische Einrichtungen verletzt, sagte der zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Mittwoch. In einem entsprechenden Antrag forderte die Fraktion Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu „dienstaufsichtsrechtlichen Maßnahmen“ gegen die von der Stadt finanzierten Theater auf.

Klaus Maria Brandauer

Brandauer als Mahner und Rufer

Er wirkt aufgeräumt, aber auch zornig. Ihm selbst gehe es zwar gut, und das Theater sei lebendig wie eh und je. Aber wenn die Sprache auf Politik kommt, wird Klaus Maria Brandauer streng.

Der österreichische Schauspieler und Weltstar („Mephisto“, „Sag niemals nie“, „Jenseits von Afrika“), der am Freitag (22. Juni) seinen 75. Geburtstag feiert, vermisst humanistische Haltungen sowie die Pflicht zur Solidarität gerade in der EU. Und er bekennt: „Ich bin ein EU-Erweiterungsfan, absolut“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.


Im Theatermuseum München kann man „Faust“-Erinnerungen auffrischen. Unser Bild zeigt Gustaf Gründgens 1941/42 als Mephisto.

Ganz großes Theater rund um den „Faust“

Blond oder braun, das ist die eigentliche Gretchenfrage im „Faust“. Denn die flachsgelben Zöpfe des „schönen Fräulein“, dem der leicht betagte Titelheld „Arm und Geleit“ anträgt, haben sich erst in der Gründerzeit nach 1850 zum festen Rollenkodex entwickelt. Die frühen Gretchen in Goethes ikonischem Drama waren dunkelhaarige Grazien in schulterfreien Kleidern. Das ist eine der amüsanten Überraschungen in der Ausstellung „Faust-Welten“ im Deutschen Theatermuseum in München.

Intendant Martin Kusej

Residenztheater: Kušej präsentiert Abschieds-Programm

Seine letzte Spielzeit am Münchner Residenztheater widmet Intendant Martin Kušej dem Spiel. „Wer spielt, zum Beispiel auf einer Bühne, verlässt seine angestammte Position, bleibt nicht ausschließlich er oder sie selbst“, wurde Kušej am Donnerstag in einer Mitteilung des Theaters zitiert. „Wer also spielt, ist immer ein bisschen außer sich.“ Die Spielzeit 2018/2019 beginnt mit dem Drama „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspieltruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter ...

Johann Wolfgang von Goethe

Faust für alle: München widmet Goethes Drama ein Festival

Faust beherrscht München: Bis zum 29. Juli widmet die Stadt der berühmten Tragödie des Dichters Johann Wolfgang von Goethe ein mehrmonatiges Festival.

Geplant sind rund 500 Veranstaltungen: Ausstellungen, Lesungen, Aufführungen in Theater, Oper und Kino, Konzerte, Seminare und vieles mehr. „'Faust' von allen für alle“, ohne kreative Einschränkungen, so die Idee des Festivals, das am Mittwochabend eröffnet wurde.

Zum Auftakt gab es erste Einblicke in die Ausstellung „Du bist Faust.

Deutsches Theater Berlin

Frank Castorf, Rosa von Praunheim und Helmut Berger

In Berlin haben zwei Intendantenwechsel die Theaterszene durcheinandergewirbelt. Die einstigen Bühnenchefs Frank Castorf und Claus Peymann haben sich unterdessen neue Wirkungsstätten gesucht. Eine Auswahl der Premieren an deutschen Bühnen von Hamburg über Berlin bis Stuttgart.

BERLINER VOLKSBÜHNE: Frank Castorfs viel geschmähter Nachfolger Chris Dercon hat immer noch keinen leichten Stand. Die Bilanz der ersten Premieren unter der Intendanz des Belgiers fiel durchwachsen aus.

Elbphilharmonie

Kultur in einer Welt des Aufruhrs

Die Wahl von US-Präsident Donald Trump, das Erstarken der AfD in Deutschland und die #MeToo-Debatte um sexuelle Belästigung - wohl selten war die Kultur so stark von großen gesellschaftspolitischen Themen bestimmt wie in diesem Jahr.

Keine Preisverleihung, keine Ausstellungseröffnung, die an diesen Aufregern vorbeikam. Dabei hatten Kunst und Literatur, Film und Theater, Musik und Oper auch so schon viel zu bieten. Ein Rückblick:

GÖTTERDÄMMERUNG IN HOLLYWOOD: So etwas hat Hollywood noch nie erlebt: Bei der Oscar-Verleihung ...