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Cornelia Froboess

Promi-Geburtstag vom 28. Oktober 2018: Cornelia Froboess

Cornelia Froboess taucht zu ihrem 75. Geburtstag ab. Keine Interviews, keine öffentliche Feierei. Die Schauspielerin geht auf Reisen und verbringt ihren Ehrentag am 28. Oktober in der Schweiz.

„Selbst ich kann meine Blumen nicht loswerden“, sagt ihre Agentin - und fügt etwas wehmütig hinzu: „Dabei hätte sie doch so viel zu erzählen.“

Denn mehr als sechs Jahrzehnte ist es inzwischen her, dass Froboess zum Star wurde, zum Kinderstar.

Martin Kusej

„Der nackte Wahnsinn“: Letzte Premiere für Martin Kusej

Mit der wild-komischen Farce „Der nackte Wahnsinn“ hat Martin Kusej zum letzten Mal eine Inszenierung als Intendant des Münchner Residenztheaters auf die Bühne gebracht. In dem Stück von Michael Frayn versucht ein Theaterregisseur, ein Boulevardstück zu inszenieren. Die Generalprobe verläuft chaotisch und die Schauspieler sind mehr mit ihren Befindlichkeiten und Liebschaften beschäftigt, als mit dem Spiel. Am Freitagabend feierte „Der nackte Wahnsinn“ in München Premiere.

Martin Kusej

Intendant Martin Kusej will stärker auf Gesundheit achten

Der Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels, Martin Kusej, will seine Gesundheit nicht mehr wegen des Jobs riskieren. „Ich hatte während meiner Intendanz zwei Hüftoperationen, zwei Graue-Star-Operationen und eine Rückenmarks-Operation“, sagte der 57-Jährige der Münchner „Abendzeitung“. In Wien wolle er sich nicht mehr in alles einmischen - das koste zuviel Energie.

Kusej wechselt zur Spielzeit 2019/2020 an das Wiener Burgtheater. Der österreichische Theaterregisseur hatte 2011 von Dieter Dorn den Chefposten am Residenztheater ...

Münchner Kammerspiele beinahe „Theater des Jahres“

Die Münchner Kammerspiele wären beinahe „Theater des Jahres“ 2018 geworden. Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ schaffte es die Bühne auf Platz zwei hinter dem Theater Basel. „Auch den umstrittenen, vor allem von der lokalen CSU-Fraktion geschmähten Münchner Kammerspielen, dessen Intendant Matthias Lilienthal nicht verlängern will, zollen die KritikerInnen mit fünf Stimmen Anerkennung“, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung.

Andreas Beck

Kritiker wählen Basler Bühne zum „Theater des Jahres“

Das „Theater des Jahres“ steht in Basel. Im Bühnenranking der deutschsprachigen Kritiker kam das von Andreas Beck geleitete Theater Basel auf Platz eins.

Für die Bühne stimmten acht der insgesamt 43 befragten Theaterexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie die Fachzeitschrift „Theater heute“ am Donnerstag mitteilte.

„Schauspielerin des Jahres“ wurde mit sieben Stimmen Caroline Peters (46) vom Wiener Burgtheater.

Matthias Lilienthal

CSU will Demonstrationsverbot für Münchner Theater

Die Münchner Stadtrats-CSU will den Kammerspielen und dem Volkstheater verbieten, gegen die Christsozialen zu demonstrieren. Die beiden Theater hätten die Neutralitätspflicht für städtische Einrichtungen verletzt, sagte der zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Mittwoch.

In einem Antrag forderte die Fraktion Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu „dienstaufsichtsrechtlichen Maßnahmen“ gegen die von der Stadt finanzierten Theater auf.

CSU will Demonstrationsverbot für Münchner Theater

Die Münchner Stadtrats-CSU will den Kammerspielen und dem Volkstheater verbieten lassen, gegen die Christsozialen zu demonstrieren. Die beiden Theater hätten die Neutralitätspflicht für städtische Einrichtungen verletzt, sagte der zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Mittwoch. In einem entsprechenden Antrag forderte die Fraktion Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu „dienstaufsichtsrechtlichen Maßnahmen“ gegen die von der Stadt finanzierten Theater auf.

Klaus Maria Brandauer

Brandauer als Mahner und Rufer

Er wirkt aufgeräumt, aber auch zornig. Ihm selbst gehe es zwar gut, und das Theater sei lebendig wie eh und je. Aber wenn die Sprache auf Politik kommt, wird Klaus Maria Brandauer streng.

Der österreichische Schauspieler und Weltstar („Mephisto“, „Sag niemals nie“, „Jenseits von Afrika“), der am Freitag (22. Juni) seinen 75. Geburtstag feiert, vermisst humanistische Haltungen sowie die Pflicht zur Solidarität gerade in der EU. Und er bekennt: „Ich bin ein EU-Erweiterungsfan, absolut“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.


Im Theatermuseum München kann man „Faust“-Erinnerungen auffrischen. Unser Bild zeigt Gustaf Gründgens 1941/42 als Mephisto.

Ganz großes Theater rund um den „Faust“

Blond oder braun, das ist die eigentliche Gretchenfrage im „Faust“. Denn die flachsgelben Zöpfe des „schönen Fräulein“, dem der leicht betagte Titelheld „Arm und Geleit“ anträgt, haben sich erst in der Gründerzeit nach 1850 zum festen Rollenkodex entwickelt. Die frühen Gretchen in Goethes ikonischem Drama waren dunkelhaarige Grazien in schulterfreien Kleidern. Das ist eine der amüsanten Überraschungen in der Ausstellung „Faust-Welten“ im Deutschen Theatermuseum in München.

Intendant Martin Kusej

Residenztheater: Kušej präsentiert Abschieds-Programm

Seine letzte Spielzeit am Münchner Residenztheater widmet Intendant Martin Kušej dem Spiel. „Wer spielt, zum Beispiel auf einer Bühne, verlässt seine angestammte Position, bleibt nicht ausschließlich er oder sie selbst“, wurde Kušej am Donnerstag in einer Mitteilung des Theaters zitiert. „Wer also spielt, ist immer ein bisschen außer sich.“ Die Spielzeit 2018/2019 beginnt mit dem Drama „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspieltruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter ...