Suchergebnis

Matthias Lilienthal

Kusej wirft Kammerspielen „Dilettantismus“ vor

Nach jahrelanger Nachbarschaft geht der scheidende Intendant des Münchner Residenztheaters, Martin Kusej, in einem Zeitungsinterview hart mit seinem Kollegen Matthias Lilienthal von den Kammerspielen ins Gericht. In der „Abendzeitung“ (Wochenendausgabe) wirft er den Münchner Kammerspielen „Dilettantismus und Selbstüberschätzung“ vor.

Auf die Frage, ob die von Lilienthal geleiteten Kammerspiele mit ihrem internationalen und politischen Diskurstheater ein Vorbild sind, sagte Kusej der Zeitung: „Nein!

Martin Kusej

Martin Kusej startet mit Euripides-Drama

Martin Kusej startet seine erste Spielzeit als Direktor des Wiener Burgtheaters am 12. September mit einer Inszenierung des deutschen Regisseurs Ulrich Rasche. Er werde das Drama „Die Bakchen“ des antiken griechischen Dichters Euripides auf die Bühne bringen, kündigte Kusej in Wien an.

Kusej wechselt vom Münchner Residenztheater nach Wien. Dort hatte Rasche in diesem Jahr „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal inszeniert. Kusej bringt für den Spielplan 2019/20 unter anderem vier eigene Inszenierungen aus München sowie 14 Schauspieler ...

Resi-Chef setzt auf Gegenwartsdramatik und viele Frauen

Der künftige Residenztheater-Chef Andreas Beck setzt am Bayerischen Staatsschauspiel auf ein starkes Frauenteam. „Es ist mir nicht ein Anliegen, es ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, sagte Beck am Mittwoch in München, wo er im Juli die Intendanz von Martin Kusej übernimmt. Viele Stücke werden von Frauen inszeniert, darunter auch von den Hausregisseuren Julia Hölscher und Nora Schlocker, zu denen sich noch Thom Luz gesellt. Auch auf eine andere Frau darf sich das Münchner Publikum freuen: Die Schauspielerin Brigitte Hobmeier gehört ...

Martin Kusej

Martin Kusej setzt auf Vielsprachigkeit

Martin Kusej setzt als künftiger Intendant des Wiener Burgtheaters auf neue Töne und Regisseure. Die Regisseure kämen aus ganz Europa, sagte Kusej der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

„Davon kann man gerne ableiten, dass mich der europäische Gedanke vor allem im theatralischen, künstlerischen Zusammenhang interessiert“, meinte der 57-jährige Österreicher, der zur neuen Spielzeit vom Münchner Residenztheater nach Wien wechselt. Auch Vielsprachigkeit auf der Bühne sei einen Versuch wert.

Götz Argus

Theaterschauspieler Götz Argus ist tot

Der Theater- und TV-Schauspieler Götz Argus ist tot. Er sei Ende März nach längerer Krankheit mit 57 Jahren in seinem Haus im Odenwald gestorben, teilte das Residenztheater am Mittwoch in München mit.

Argus gehörte dort ab 2011 sieben Jahre lang zum Ensemble unter Intendant Martin Kusej. Zu sehen war er unter anderem in Frank Castorfs Inszenierungen „Baal“ oder „Kasimir und Karoline“.

Auftritte hatte er auch an der Oper am Rhein und an der Königlichen Oper Madrid.

Götz Argus

Theaterschauspieler Götz Argus ist tot

Der Theater- und TV-Schauspieler Götz Argus ist tot. Er sei Ende März nach längerer Krankheit mit 57 Jahren in seinem Haus im Odenwald gestorben, teilte das Residenztheater am Mittwoch in München mit. Argus gehörte dort von 2011 bis 2018 zum Ensemble des Staatsschauspiels unter Intendant Martin Kusej. Fernsehzuschauer kennen ihn unter anderem aus der RTL-Serie „Der Knastarzt“. Auch in der ARD-Mini-Serie „Speer und er“ von Heinrich Breloer war er zu sehen.

 Frauen lassen sich nichts mehr verbieten. Sie haben ein Recht auf alles, auch die Völlerei. Peaches (rechts), vielbusig wie die

Punk-Star Peaches im Staatstheater Stuttgart

Den weißen, alten, heterosexuellen Männern geht es an den Kragen. Auch in der Kunst. Wenn schon unbedingt was von ihnen aufgeführt werden muss, dann aber bitte mit gendergerechter Einordnung! So geschehen am Staatstheater Stuttgart, bei dem am Samstag Brecht/Weills Ballett „Die sieben Todsünden“ mit einer Show von Peaches kombiniert wurde.

Die kanadische Sängerin macht feministischen Punk und ist ein Star der queeren Szene. Und so ist auf der Bühne des Schauspielhauses nicht nur ein Ensemble des Staatsorchesters in Frack und Fliege ...

 Unverstanden von der Welt: Konstantin (Marcel Heuperman) und seine Mutter Arkadina (Sophie von Kessel).

„Die Möwe“ am Cuvilliés Theater München

Alvis Hermanis war einst ein gern gesehener Gast an hiesigen Regiepulten. Bis er nach seiner harschen Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik in Theaterkreisen zur Persona non grata geworden ist. Nun hat Intendant Martin Kusej den lettischen Regisseur ans Bayerische Staatsschauspiel geholt. Er inszeniert am Cuvilliés Theater Tschechows Komödie „Die Möwe“: realistisch in Bühnenbild und Kostümen und dabei ganz auf Sprache setzend. Aber genau das war das Problem.

Claus Peymann

Claus Peymann vermisst das Chaos im Theater

Der Theaterregisseur Claus Peymann hat nach eigenen Worten keine Chance auf eine weitere Inszenierung am Wiener Burgtheater. Martin Kusej als künftiger Intendant habe ihm eine klare Absage erteilt, sagte der 81-jährige Ex-Chef des Berliner Ensembles im Interview der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

„Auch, wenn ich ein bisschen traurig bin, dass er mich so aufs Altenteil schiebt, wünsche ich ihm Glück.“ Kusej stehe unter Druck.

Cornelia Froboess

Promi-Geburtstag vom 28. Oktober 2018: Cornelia Froboess

Cornelia Froboess taucht zu ihrem 75. Geburtstag ab. Keine Interviews, keine öffentliche Feierei. Die Schauspielerin geht auf Reisen und verbringt ihren Ehrentag am 28. Oktober in der Schweiz.

„Selbst ich kann meine Blumen nicht loswerden“, sagt ihre Agentin - und fügt etwas wehmütig hinzu: „Dabei hätte sie doch so viel zu erzählen.“

Denn mehr als sechs Jahrzehnte ist es inzwischen her, dass Froboess zum Star wurde, zum Kinderstar.