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Ein Leben ein Traum

„Das Leben ein Traum“: Viel Applaus am Burgtheater zum Start

Isolation, pseudowissenschaftliche Vorhersagen und Realitätsverlust als Gewinn: Das Wiener Burgtheater hat mit einer finsteren, dichten Inszenierung von „Das Leben ist ein Traum“ seine neue Saison eröffnet.

Ausdauernden Applaus ernteten Theaterchef Martin Kusej, der das Stück von Pedro Calderon de la Barca als Regisseur auf die Bühne brachte, und seine Schauspieler nach drei Stunden von den knapp 700 Besuchern. Das fast 400 Jahre alte Stück des spanischen Dichters über einen polnischen Prinzen schichtete aktuelle Themen aufeinander.

Akademie Theater

Vielfalt bedroht: Kultur und Corona in Österreich

Die Wiener Sängerknaben sind von der Corona-Krise bedroht. Dem ein halbes Jahrtausend alten Kinderchor - Habsburger Erbe, das auf Konzerten weltweit die „Kulturnation Österreich“ verkörpert - geht nach eigenen Angaben im Herbst das Geld aus.

Bis Weihnachten fallen zwei Millionen Euro Einnahmen weg. „Bei uns ist die Situation wie bei vielen anderen Kulturinstitutionen, dass seit Anfang März alle Konzerte abgesagt werden mussten“, sagt Vereinspräsident Gerald Wirth.

Momo

Thalia-Schauspieler Peter Maertens gestorben

Der Hamburger Schauspieler Peter Maertens ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 88 Jahren, wie das Thalia Theater auf seiner Homepage bekanntgab.

Maertens, seit 1961 Mitglied des Thalia Theaters, stammte aus einer Schauspielerfamilie. Sein Vater Willy Maertens (1893-1967) war von 1945 bis 1964 Intendant des Thalia Theaters. Mehr als sechs Jahrzehnte wirkte Peter Maertens mit Unterbrechungen an dem renommierten Theater.

Zu seinem 50.

Martin Kusej

Martin Kusej: Schwieriger Start mit düsterer Inszenierung

Am Ende mischen sich deutliche Buhrufe in den freundlichen, höflichen Applaus des Premierenpublikums im Wiener Burgtheater. Martin Kusej nickt einem der Rufer zu, sein Blick und seine Gestik vermitteln ein provokantes „Was willst Du denn?“.

Der neue Burgtheater-Direktor und das Wiener Publikum sind noch nicht warm miteinander, das wird bei dieser Aufführung des Kleist-Dramas „Die Hermannsschlacht“ deutlich - auch wenn die Inszenierung mit einer fein herausgearbeiteten Botschaft durchaus Stärken hat.

Neuer Resi-Chef Andreas Beck

Neuer Resi-Chef Beck in München: Die ganze Stadt als Bühne

Nach wochenlanger Vorarbeit startet Andreas Beck am Wochenende in seine erste Spielzeit als Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels. „Ich freue mich einfach, dass es losgeht und wir jetzt spielen“, sagte der 54-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in München. Im Residenztheater wird am Samstagabend „Die Verlorenen“ uraufgeführt, ein Stück des vielfach ausgezeichneten österreichischen Dramatikers Ewald Palmetshofer. Beck schätzt die Gegenwartsdramatik, weitere Uraufführungen folgen, darunter auch das Stück „Wir sind hier aufgewacht“ von ...

Intendant Matthias Lilienthal

Kammerspiel-Chef äußert sich zu seinem Outfit

Der umstrittene Kammerspiel-Chef Matthias Lilienthal überdenkt in seiner letzten Spielzeit in München sein Outfit. „Ich hätte mich vielleicht besser anziehen sollen“, sagte der 59-Jährige im Interview der „Abendzeitung“ (Freitag) auf die Frage, ob er als Theaterchef Fehler gemacht habe.

Lilienthal ist seit 2015 Intendant der Kammerspiele und tritt im kommenden Jahr ab. Nach Ansicht seiner Kritiker hatte er das klassische Sprechtheater vernachlässigt und stattdessen zu viel Diskurs und Experimentelles auf die Bühne gebracht.

Intendant Lilienthal

Matthias Lilienthal findet Dilettantismus super

Theaterintendant Matthias Lilienthal findet Dilettantismus super. „Mich interessieren unfertige Formen“, sagte der 59-jährige Chef der Münchner Kammerspiele der „Augsburger Allgemeinen“.

Martin Kusej, Ex-Intendant des benachbarten Residenztheaters, hatte Lilienthal Dilettantismus bei der Führung der Kammerspiele vorgeworfen. „Das fasse ich als Kompliment auf“, betonte Lilienthal. „Mit routiniertem Professionalismus kann man mich jagen.“

Lilienthal wird seinen seit 2015 laufenden Vertrag an den Kammerspielen 2020 nicht ...

Intendant Matthias Lilienthal

Matthias Lilienthal findet Dilettantismus super

Theaterintendant Matthias Lilienthal findet Dilettantismus super. „Mich interessieren unfertige Formen“, sagte der 59-jährige Chef der Münchner Kammerspiele der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). Martin Kusej, Ex-Intendant des benachbarten Residenztheaters, hatte Lilienthal Dilettantismus bei der Führung der Kammerspiele vorgeworfen. „Das fasse ich als Kompliment auf“, betonte Lilienthal. „Mit routiniertem Professionalismus kann man mich jagen.“

Lilienthal wird seinen seit 2015 laufenden Vertrag an den Kammerspielen 2020 nicht ...

Andreas Beck

Erste Premiere unter neuem „Resi“-Chef fällt aus

Die erste Saison des neuen Intendanten des Residenztheaters in München, Andreas Beck, startet mit einem Rückschlag: Gleich seine allererste Premiere fällt aus. Die für den Saison-Auftakt am 18. Oktober geplante Uraufführung von „Wir sind hier aufgewacht“ von Regisseur Simon Stone muss verschoben werden, wie das Theater am Mittwoch in München mitteilte. Denn der Film macht dem Theater einen Strich durch die Rechnung: Die Finanzierung für ein jahrelang geplantes Filmprojekt von Stone sei überraschend doch bewilligt worden - und das möchte er ...

Martin Kusej

Theaterintendant Kusej und die Politik

Der künftige Intendant des Wiener Burgtheaters, Martin Kusej, rechnet bei seinem Amtsantritt im Herbst mit einigem politisch motiviertem Gegenwind.

„Ich bin als Personalie schon per se eine Art politisches Ausrufezeichen. Dass ich das Burgtheater leite, ist für gewisse Kreise in Wien sicher ein rotes Tuch“, sagte der scheidende Intendant des Residenztheaters in München der Deutschen Presse-Agentur. „Es hat nicht lange gedauert, bis die reaktionären Besserwisser sich in Blogs oder Zeitungen aus der Deckung getraut haben.