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 Wenn Christen ihrer Kirche den Rücken kehren, können Pfarrer noch einen Breif schreiben – der bleibt aber oft unbeantwortet.

Zahl der Kirchenaustritte steigt in Ravensburg rasant an

Evangelische und katholische Kirche verlieren seit Jahren Mitglieder – in Ravensburg sind die Austrittszahlen im Jahr 2019 stark angestiegen.

In der katholischen Gesamtkirchengemeinde haben sich die Austritte binnen eines Jahres um gut 49 Prozent gesteigert – von 219 auf 327 in einem Jahr. Auch in der evangelischen Kirche haben deutlich mehr Menschen als noch im Vorjahr die Gemeinschaft verlassen.

Die katholische Gesamtkirchengemeinde Ravensburg ist in drei Seelsorgeeinheiten unterteilt.

Pfarrer Martin Henzler-Hermann hat am Sonntagmorgen die neu gewählten Mitglieder des Kirchengemeinderats feierlich in ihr Amt ei

Evangelische Stadtkirche feiert im Licht von Taufe und Erneuerung

Die Amtseinführung der neu gewählten Mitglieder des Kirchengemeinderats ist im Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche in Ravensburg am Sonntagmorgen ein Höhepunkt gewesen. Pfarrer Philipp Jägle erläutert den Stand der fast abgeschlossenen Kirchenrenovierung, Dekan Friedrich Langsam den Spendenstand und Kirchengemeinderätin Margret Bentele die Einzelheiten der Spendenbausteine.

Im Gottesdienst ging es um das Thema Kinder Gottes.

Kirchengemeinderatswahl: Der evangelischen Kirche fehlen die Mitstreiter

Am 1. Dezember wählen die 8000 Mitglieder der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ravensburg nicht nur die Mitglieder der Landessynode, sondern auch ihre Kirchengemeinderäte. Allerdings haben sie bei der Kirchengemeinderatswahl nur eine bedingte Auswahl: Es fehlt nämlich an Kandidaten.

Zum ersten Mal hat die Stadtkirchengemeinde Ravensburg für die zwölf zu vergebenden Plätze im Kirchengemeinderat nur zehn Anwärter gefunden. Das hat verschiedene Gründe.

 Zwischen Weinbergstraße und Hirschgraben wächst das neue Haus der evangelischen Kirche in die Höhe.

Ravensburger BUND prangert „Baumfrevel des Jahres“ an

Es geht ihr nicht mal so sehr um die „wunderschöne Grünfläche“, auf die sie 44 Jahre lang von ihrer Wohnung im dritten Stock aus schauen konnte. Eva Klotz (87) ist vor allem darüber erzürnt, dass die evangelische Kirche sich einfach über den Willen der ehemaligen Grundstücksbesitzerin hinweggesetzt habe.

Und statt eines Alterssitzes für Gemeindeschwestern in der Ravensburger Weinbergstraße nun einen Neubau hochzieht, in den Ende 2020 diverse Dienststellen des evangelischen Kirchenbezirks Ravensburg von Psychologischer Beratung bis ...

Letzter Gottesdienst in Evangelischer Stadtkirche

Wegen der erforderlichen Arbeiten zur Innenrenovierung der Evangelischen Stadtkirche wird diese ab Montag, 5. August, geschlossen werden.

Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, können laut eines Schreibens von Pfarrer Martin Henzler-Hermann zu Weihnachten wieder Gottesdienste in der Stadtkirche gefeiert werden. In der Übergangszeit feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste im Matthäusgemeindehaus in der Weinbergstraße, jeweils sonntags um zehn Uhr.

 Das Gerüst im Chorraum war für die Dachsanierung nötig. Die ist längst fertig, jetzt geht es an die Renovierung des Innenraums.

Evangelische Stadtkirche bald wegen Renovierung geschlossen

Die Stadtkirchengemeinde investiert Millionen, um ihre Kirche zu erhalten und instand zu setzen: Für den vorerst letzten Bauabschnitt wird die Kirche demnächst gesperrt. Den erzwungenen Umzug ins Matthäusgemeindehaus in der Weinbergstraße will die Gemeinde um Pfarrer Martin Henzler-Hermann nutzen, um neue Formen der Gottesdienstfeier auszuprobieren.

Schon geschafft ist die 3,3 Millionen Euro teure Sanierung von Dach, Außenhülle der Kirche und vom sogenannten Landgerichtsgang.

 Der ökumenische Rutenfest-Gottesdienst wurde nicht im Freien, sondern in der Liebfrauenkirche abgehalten, da das Wetter am Sonn

Pfarrer Riedle predigt in Reimform über „Aladin und die Wunderlampe“

Den ökumenischen Rutenfest-Gottesdienst haben am Sonntag 800 evangelische und katholische Christen gemeinsam in der Liebfrauenkirche gefeiert. Aufgrund der unsicheren Wetterlage am Morgen wurde die Feier vom Marienplatz in die Kirche verlegt. Der katholische Pfarrer Hermann Riedle griff in seiner Predigt in Reimform die Botschaft des Rutentheaters „Aladin und die Wunderlampe“ auf. Im Leben zähle nicht Reichtum und Macht, sondern die Liebe unter den Menschen sowie die Aufrichtigkeit untereinander.

 Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, bei seinem Besuch in Ravensburg.

Ravensburger Erklärung: Bischof Fürst fühlt sich missverstanden

Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, fühlt sich in Sachen Ravensburger Erklärung missverstanden. Daran hat auch sein Besuch zu einem klärenden Gespräch im Ravensburger Schwörsaal vor eineinhalb Monaten und mit rund 400 Besuchern nichts geändert. Im Gegenteil. Vielmehr macht Fürst die Medien mitverantwortlich für den Streit rund um die Erklärung, mit der sich Protestanten und Katholiken aus Ravensburg gegenseitig zu Abendmahl und Kommunion eingeladen hatten, was vom Bischof abgelehnt wird.

So können Gläubige mit Glutenunverträglichkeit trotzdem das Abendmahl feiern

Wer eine Glutenunverträglichkeit hat, muss herkömmliches Brot meiden – auch das bei der Kommunion oder Abendmahlsfeier in der Kirche. Bis vor einiger Zeit zumindest. Weil immer mehr Gläubige mit Glutenunverträglichkeit auf die Pfarrer zugegangen sind und sich gewünscht haben, trotzdem teilhaben zu können, wurde nach Lösungen gesucht. Die katholische Kirche hat als erste reagiert.

Für die katholische Kirche gibt es allerdings die Vorschrift, dass eine Hostie aus Weizenmehl und Wasser hergestellt werden muss – sonst handelt es sich ...

 Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sitzt vor seiner Rede zur „Ravensburger Erklärung“ im Publikum.

Vom Teilen zum Trennen

Der katholische Bischof Gebhard Fürst hat bei seinem Besuch in Ravensburg sein Nein zum gemeinsamen Abendmahl katholischer und evangelischer Christen erneuert. Der höchste Geistliche der Diözese Rottenburg-Stuttgart brachte durch seine Ausführungen am Montag keinerlei neue Bewegung in die Diskussion. Im Gegenteil. Er betonte die Unmöglichkeit des Unterfangens, das in der „Ravensburger Erklärung“ formuliert worden war, und verschob eine Lösung der Frage auf unbestimmte Zeit.