Suchergebnis

Auch gemeinsam stark: der Frauenchor Allegro und die Männer vom Vokal-Ensemble Bussen.

Frauenchor Allegro entfacht Begeisterungsstürme

Tettnang (anrö) - Ein mitreißendes Jahreskonzert zum Thema „Zeit“ hat der Tettnanger Frauenchor Allegro im Rittersaal im Schloss am Freitagabend dem Publikum geboten. Einige Zuhörer hatten sogar auf den Fensterbänken Platz genommen, da kein Stuhl mehr zu ergattern war. Überschwänglichen Begrüßungsapplaus gab es für die in farbenfrohen Blusen auf die Bühne tretenden Allegro-Sängerinnen, die sogleich mit Power starteten: „Lasset uns singen, die Stimmen erklingen“.

Bruno Epple liest in der Mühle Oberteuringen aus alten Zeiten.

Der See wird zum Gedicht

Das Ambiente hat gestimmt, oben in der Mühle in Oberteuringen, als am späten Sonntagnachmittag der Dichter und Maler Bruno Epple zur Lesung eingeladen war.

Alle Tischchen sind besetzt, die Damen freuen sich, bei sanfter Musik von Martin Giebel am Flügel Kaffeehausatmosphäre zu genießen. Kürbisse stehen am Bühnenrand, dahinter ein Büchertisch und ein breiter Korbsessel am Lesetisch, an dem der 88-jährige Bruno Epple Platz nimmt. Sobald er zu sprechen beginnt, vergisst man sein Alter.

 Rainer Frank, Eleonore Hochmuth und Manfred Menzel (von links, Martin Giebel und Jörg Bielfeldt nicht mit im Bild) überzeugen m

Charles Aznavour bleibt unnachahmlich

„Napoleon des Chansons“ nannte ihn die französische Presse abwertend. „Du beklopptes Genie!“, wurde er von Edith Piaf am Flughafen begrüßt, nachdem er sich seine zu große Nase hatte wegoperieren lassen. Im Oktober 2018 ist der armenisch-französische Chansonnier Charles Aznavour gestorben. Ihm widmete die Konzertreihe „Chanson & Biographisches“ im Hotel Bayerischer Hof unter dem Motto „La Bohème“ den Freitagabend mit Sängerin Eleonore Hochmuth und Sprecher Manfred Menzel, Pianist Martin Giebel, Kontrabassist Rainer Frank und Jörg Bielfeldt ...

 Ausgedient haben die Sterne, die in der Vorweihnachtszeit auf den Straßenlaternen der Innenstadt leuchten.

Zu Weihnachten gehen künftig andere Lichter an

Endgültig ausgedient haben die Sterne, die in der Vorweihnachtszeit auf den Straßenlaternen der Innenstadt leuchten. Sie müssen durch neue Beleuchtungskörper ersetzt werden. Bei dieser Gelegenheit hat der Gemeinderat auf Vorschlag von Kämmerer Daniel Gallasch den bisherigen kommunalen Anteil der Weihnachtsbeleuchtung an den Eigenbetrieb Stadtmarketing abgegeben und spart damit nach den Berechnungen der Kämmerei ab 2020 jedes Jahr rund 10 000 Euro an Kosten.

Eine Frau nimmt ein Bild von einer anderen Frau auf

Vom Flachland geht es in die Berge

Die vierte Landpartie führt von Memmingen bis nach Bolsterlang.

Memmingen ist der Ausgangspunkt für diese Fahrt durchs Allgäu, bei der alle Klischees erfüllt werden: barocke Gotteshäusern, elegante Städte und sanft gewellte Wiesen, auf denen die regionaltypischen grauen Kühe grasen. Im Hintergrund immer die imposante Kette der Allgäuer Alpen, dazwischen glasklare Seen, blumengeschmückte Landgasthäuser und Bilderbuchdörfer. Und natürlich das Bauwerk, dessentwegen das Allgäu zum Sehnsuchtsziel für Reisende aus aller Welt geworden ist: ...

 Boogaloo

Deutschlands kriminellste Band kommt nach Kressbronn

Die Band Boogaloo eröffnet die Kressbronner Kriminächte am Samstag, 7. September, in der alten Schmiede im Seglerhafen Gohren. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Laut Veranstalter werden Hits der Agenten- und Kriminalgeschichte „gnadenlos neu interpretiert und mit Leib und Seele bearbeitet“.

Wie in einem spannenden Thriller liefern sich Saxofon, Stimme (Ruth Sabadino) und heisere Hammondorgel (Martin Giebel) wilde Verfolgungsjagden, angetrieben von den pulsierenden Beats des Schlagzeugers (Christoph Sabadino).

Zum Abschluss der Jugendkulturwochen geben die Tettnanger Talente ein Konzert.

Junge Musiktalente erarbeiten Konzertprogramm

Als letztes Projekt der diesjährigen Tettnanger Jugendkulturwochen, für die sich das Jugendhaus Tettnang mit den Partnern Spectrum Kultur, der Schulsozialarbeit und der Musikschule Tettnang vernetzt hatte, gab es in den Osterferien unter der Überschrift „Kultur rocks“ drei musikalische Angebote: ein Bandprojekt für Anfänger, ein Bandprojekt für Fortgeschrittene und einen Tontechnikerworkshop. Ziel war es, mit diesem offenen Angebot für Kinder und Jugendliche Lust auf erstes gemeinsames Musizieren zu wecken.

Martin Giebel geht immer wieder auf die einzelnen Instrumente ein. Nur so kann am Ende ein guter Gesamtklang entstehen.

„Zusammen macht es mehr Sinn als allein“

„Um gemeinsam Musik zu machen, muss man gut zusammenpassen“, sagt die 12-jährige Nora, die zusammen mit ihrer Freundin Lena am Bandworkshop der Musikschule Tettnang im Zuge der „KulTTour“ teilnimmt. Gemeinsam mit Klavierlehrer Martin Giebel und drei weiteren Musikbegeisterten proben sie für das Abschlusskonzert des Projekts, das am Freitag im Jugendhaus Tettnang stattfindet.

Die 19 Teilnehmer des Bandworkshops sind in drei Bands aufgeteilt, die neben Giebel von Gunther Schreiber, Fachleiter „Rock Pop“ in der Musikschule, und vom ...

 Martin Giebel, Eleonore Hochmuth, Manfred Menzel und Jörg Bielfeldt (von links) würdigen mit “Mein Lieb, mein Leid” den belgisc

Ein Abend für Jacques Brel

Seine Konzertreihe „Chansons & Biografisches“ hat das Hotel Bayerischer Hof am Samstagabend mit Werken des belgischen Chansonniers Jacques Brel begonnen. Er war einer der größten und besten seines Metiers. Einer, der nie genug bekommen konnte, der alles gab, der an sich, der Gesellschaft und an den Frauen litt. „Mein Lieb, mein Leid“ titelte dann auch der Abend mit Sängerin Eleonore Hochmuth und Sprecher Manfred Menzel, Pianist Martin Giebel und Jörg Bielfeldt am Schlagzeug.

 Viel Groove und viel Gefühl: Andrea Rehm und Martin Giebel bei der Premiere im Theater Atrium.

Bis zum Bauchnabel im Blues

Das Theater Atrium kracht aus den Nähten: Die Tettnanger Sängerin Andrea Rehm und der Pianist Martin Giebel stellen ein neues Programm vor. „On the move“ heißt es, im Zentrum stehen amerikanische Songs vom Jazzstandard bis zum Pophit. Zusammen mit Heiner Merk am Kontrabass und Schlagzeuger William Widmann gelingt eine begeisternde Reise – trunken von Gefühl und berauscht vom Groove.

Egal was dieses Quartett spielt, das Ergebnis ist voller Wärme und Intimität, einem Schuss Erotik und mitunter einer Melancholie, die tröstlich wirkt.