Suchergebnis

„Ich kann das“, sagt Andrea Nahles über Andrea Nahles.

Nahles’ Weg an die Spitze war lang

Sie ist das, was man neudeutsch „tough“ nennt. Sie kann sich durchsetzen. Sie ist verlässlich. Sie ist links. Sie ist klug. Sie kann aber auch albern sein: Ihr „Bätschi“ vom SPD-Parteitag im Dezember 2017 in Richtung CDU und CSU oder ihr Pipi-Langstrumpf-Auftritt im Bundestag im September 2013 sind nicht nur der Union in Erinnerung. Andrea Nahles wird sich am Sonntag in Wiesbaden beim Sonderparteitag der SPD zur Wahl als SPD-Chefin stellen. Als erste in 155 Jahren SPD.


Die Eltern haben entschieden: Die Übertrittszahlen in die fünte Klasse stehen fest.

Die meisten Neuanmeldungen an der Realschule

Es ist entschieden! Ein wichtiger Schritt in der Schullaufbahn jedes Kindes ist getan: die Anmeldung zu einer weiterführenden Schule nach der vierten Grundschulklasse. Diese Schulwahl ist eine der Weichen für das Leben des Kindes. Von Beratungs- und Informationsgesprächen zwischen den Eltern und den Lehrern des Viertklässlers über die Beachtung der Noten im Halbjahreszeugnis mit der entsprechenden Empfehlung aus der Grundschule bis zu Schnuppertagen oder -nachmittagen an den Schulen ging die Entzscheidungsfindung.


Die SPD wählt: Ralf Sauter sammelt Stimmzettel ein, während Vorsitzender Kreklau den nächsten Wahlgang einleitet.

Groll über „GroKo“ auch in Laupheim

Die Entscheidung für die Große Koalition beschäftigt die SPD auch in Laupheim noch immer – und spaltet die Gemüter auch noch an der Basis. Das ging aus der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im „Gartenheim“ hervor, bei der der Vorsitzende Robert Kreklau auf ein bewegtes Jahr 2017 zurückblickte. Er und weitere Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Gleich zwei Wahlkämpfe hielten die Laupheimer Sozialdemokraten im vergangenen Jahr auf Trab, erinnerte der Vorsitzende: die Bundestags- und die OB-Wahl.

Der Vorstand des VdK Laupheim: (von links) Günter Scharnagl, Beisitzer; Renate Süka, Beisitzerin; Luzia Bader Beisitzerin; Gertr

VdK Laupheim meldet Rekordzahl von 543 Mitgliedern

Zur Hauptversammlung des VdK-Ortsverbands Laupheim hat die Vorsitzende Gisela Scharnagl etwa 60 Mitglieder begrüßen können. In ihrem Geschäftsbericht vermeldete sie einen deutlichen Anstieg der Mitgliederzahl.

Nach zuletzt 63 Neuzugängen, 27 Abgängen und 13 Todesfällen ergibt sich für den Sozialverband in Laupheim die Rekordzahl von 543 Mitgliedern. Der Altersdurchschnitt liegt bei 62 Jahren. Der Anstieg sei sicher auch auf das erweiterte wöchentliche Beratungsangebot zurückzuführen, das in einem separaten Büro im ehemaligen ...


Drei SPD-Generationen, ein CDU-Altlandrat, ein Bürgermeister (v. l.): Kreisrat Peter Clement, Walter Bühler, Rainer Magenreuter

180 Jahre „sozialdemokratische Lava“

Der SPD-Ortsverein Isny hat seine diesjährige Mitgliederversammlung im kleinen Saal des Kurhauses genutzt, um zwei seiner langjährigen Galionsfiguren in der Stadt- und Landkreispolitik die Ehre zu erweisen: Hans Pscheidl und Walter Bühler. Beide haben im vergangenen Jahr, nur wenige Monate nacheinander, den 90. Geburtstag gefeiert.

Dass sie selbst im hohen Alter nichts von von ihrem hintergründigen Humor und politischen Scharfsinn verloren haben, unterstrichen die beiden Jubilare während des gesamten Abends.


Bürgermeister Guntram Grabherr, Diakon Wolfgang Mast, Alois Schmid und Vorstand Manfred Lämmle freuen sich über eine aktive Kyf

Kyffhäuserkameradschaft ehrt langjährige Mitglieder

Bei der Hauptversammlung der Kyffhäuserkameradschaft Eberhardzell/Oberessendorf hat Landesvorstand Wendelin Bodenmüller den Vorsitzenden Manfred Lämmle und seinen Stellvertreter Klaus Nußbaumer mit dem Kyffhäuserverdienstkreuz ausgezeichnet. In seiner Laudatio hob Bodenmüller die Verdienste von Lämmle und Nußbaumer in ihrer 20-jährigen Vorstandstätigkeit hervorgehoben.

Außerdem wurden viele langjährige Mitglieder ausgezeichnet (Kasten).

Sie glauben an die Sozialdemokratie: Der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (zweiter von links) mit den Vorstandsmitgliedern,

Sozialdemokraten wagen den Aufbruch

Um die Sozialdemokratie ist es schon einmal besser bestellt gewesen. Doch die Mitglieder des Ortsverbands Biberach verfallen nicht in Resignation, wie bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins deutlich wurde. Sie wollen zur alten Stärke zurückfinden, die Erneuerung der Partei auch von der Basis aus vorantreiben. Zu viel Zeit darf dies allerdings nicht kosten, denn im kommenden Jahr stehen Kommunal- und Europawahlen an.

Ohne Regung nehmen die SPD-Mitglieder die Verkündung des Ergebnisses auf.

Bloß kein Jubel nach dem Ergebnis

Ein spannender Morgen nach einer langen Nacht: Schon früh stehen die Journalisten bei minus 7 Grad in langen Schlangen vor dem Willy-Brandt-Haus, der SPD-Zentrale, in Berlin. Um 9 Uhr soll die Pressekonferenz sein, doch sie wird verschoben. Um 9.10 Uhr hört man vom fünften Stock im Willy-Brandt-Haus kurz Jubel aufbranden. Danach ist es wieder ganz still. Um 9.30 Uhr verkündet Dietmar Nietan, Vorsitzender der Zählkommission, das Ja zur Großen Koalition.


Nicht einfach nur eine Abstimmung über eine GroKo: Für viele SPD-Mitglieder ist das Votum eine Schicksalsfrage für die älteste

Die SPD-Basis ringt mit der GroKo

Der Hype um Martin Schulz ist an Bad Waldsee komplett vorbeigegangen, damals, als die „Jetzt ist Schulz“-Plakate geschwenkt wurden und als es eine Zeit lang nicht völlig ausgeschlossen schien, dass Deutschland wieder einen sozialdemokratischen Kanzler bekommen könnte. Ein einziges Neumitglied hat damals den Weg in den SPD-Ortsverein Bad Waldsee gefunden, erzählt Annette Uhlenbrock, die kommissarische Vorsitzende, an deren Auto immer noch ein „Zeit für Martin“-Aufkleber pappt.

„Die Schlüsselministerien sind genial verhandelt“

Zu einer außerordentlichen SPD-Versammlung hatte Heike Engelhardt vom Kreisverband am Samstag in das ehemalige Schwimmbad im ZfP (Zentrum für Psychiatrie) in Weißenau geladen. Der Grund: Der Mitgliederentscheid der Sozialdemokraten darüber, ob eine große Koalition („Groko“) für die Genossen infrage kommt. Zur Unterstützung hatte sich Engelhardt den Bundestagsabgeordneten Martin Gerster an die Seite geholt.

Das Groko-Programm sei ziemlich sozialdemokratisch geraten, schrieb zuletzt „Die Zeit“ und auch, dass der SPD-Entscheid nicht ...