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 Befassten sich in mit 1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland: (v. l.) Rabbiner Walter Rothschild, Kantor Yoed Sorek, Marlis

Ausstellung wirft Blick auf die Anfänge jüdischen Lebens in Deutschland

Der „Europäische Tag der Jüdischen Kultur“ (ETJK) wird seit mehr als 20 Jahren europaweit im September begangen. Im Fokus der Veranstaltung im Atelier von Marlis Glaser in Attenweiler stand das Jubiläumsjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ und ebenso das diesjährige Motto „Dialog“.

Rabbiner Walter Rothschild erläuterte den Hintergrund des Festjahres: Im Jahr 321 erließ auf eine Anfrage aus Köln der römische Kaiser Konstantin ein Edikt, wonach Juden in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden durften.

Atelier Glaser lädt zum Tag jüdischer Kultur ein

Beim „Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2021“ lädt Künstlerin Marlis E. Glaser am Sonntag, 5. September, zu Vortrag, Musik und Kunstausstellung in ihr Atelier in Attenweiler ein. Als Hauptredner der Veranstaltung unter dem Motto „Dialog“ konnte Glaser den Berliner Rabbiner Walter Rothschild gewinnen. Er wird in seinem Vortrag, der auch dem Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gewidmet ist, unter anderem einen persönlichen Blick auf die schicksalsvolle jüdische Geschichte werfen.

Die Künstlerinnen Chana Cromer und Riva Pinsky-Awadish sowie deren Tochter Daphna Awadish (von links) sind extra zur Ausstellung

Ausstellung zeigt das Leben mutiger jüdischer Frauen

„Erkenne doch“ ist zu lesen auf einem der drei Bilder, welche von Tamar, einer mutigen biblischen Frauenfigur handeln. Es könnte das Motto der Ausstellung „Frauen im Judentum“ sein, die zurzeit im Laupheimer Museum zu sehen ist. Die Attenweiler Künstlerin Marlis E. Glaser bietet am 14. August eine Führung an.

Was hat die biblische Figur Tamar mit Laupheim zu tun? Die derzeitige Ausstellung mit dem Titel „Frauen im Judentum“, im Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim, wurde erstmals 2017 als Konzept entwickelt.

Marlis Glasers Porträt von Hertha Nathorff-Einstein.

Ausstellung „Frauen im Judentum“ in Laupheim

Sie haben geliebt und gelitten, Karriere gemacht oder ein Immigrantenschicksal gefristet, List und Können bewiesen, sich in Männerdomänen durchgesetzt und der Emanzipation Wege bereitet: Eine Sonderausstellung im Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden porträtiert „Frauen im Judentum“ und spannt dabei den Bogen von der hebräischen Bibel bis in die Gegenwart. Sieben Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Israel wirken mit.

Der Untertitel – „in Erinnerung an Hertha Nathorff-Einstein“ – weist auf einen ...

Das Bild „Blühendes Bäumchen“ von Emil Kiess.

Baum und Natur sind im Roten Haus in Meersburg Thema

„Jahresringe“ heißt die Ausstellung zum 20-jährigen Jubiläum der Galerie Bodenseekreis im Roten Haus am Schlossplatz. Elf Künstlerinnen und Künstler aus Projekten der Kreisgalerie präsentieren von Donnerstag, 1. April, bis einschließlich Freitag, 11. Juni, jeweils von Dienstag bis Sonntag sowie an den Feiertagen von 11 bis 17 Uhr ihre Arbeiten zum Thema Baum und Natur. Dabei werden etablierte Namen der Region mit jungen Kunst-Positionen kombiniert.