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Volker Ullrich

Die letzten Tage des Weltkrieges

Der Diktator Adolf Hitler ist tot, doch der sinnlose Krieg mit all seinen Grausamkeiten dauert noch Tage. Selbstmordwellen, Massenvergewaltigungen, Todesmärsche, Flüchtlingtrecks.

Der Historiker Volker Ullrich beschreibt in seinem neuen Buch „Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches“ den Untergang des nationalsozialistischen Deutschlands vor 75 Jahren in all seinen Facetten. Der Hitler-Biograf berichtet erzählerisch und eindringlich mit den Worten von Zeitzeugen und Erinnerungen über Leid, Wirren, Ängste, weiter ...

 Körperkontakt ist bei der Musiknacht normal. In Zeiten der Corona-Infektionen hat die Tbg die Veranstaltung im April abgesagt.

Coronavirus legt das kulturelle Leben in Bad Saulgau weitgehend lahm

Die Sorge um die weitere Ausbreitung des Coronavirus legt auch in Bad Saulgau das öffentliche kulturelle Leben weitgehend lahm. Stadt Bad Saulgau und Vereine veröffentlichen in den vergangenen Tagen eine Absage nach der anderen. Es bleibt aber bei der Theateraufführung „Spatz und Engel“ über die Sängerinnen Edith Piaf und Marlene Dietrich. Hier empfiehlt das Kulturamt als Vorsorge gegen eine Verbreitung des Virus einen größeren Sitzabstand zu den Nachbarn.

Lassen die 20er wieder aufleben: Sabine Lorenz und Jürgen Widmer.

Vergnüglicher, tiefsinniger Großstadtbummel

Innert weniger Minuten hat das Duo Widmer & Lorenz zusammen mit der Pianistin Barbara Kent dem Saal im Kleinen Zeughaus eine besondere intime Atmosphäre verliehen. So, als seien die Besucher zurückversetzt in die Zeit der 1920erJahre, aber nicht in den großen viel beschworenen Taumel. Der Premierenabend am Sonntag, den Sabine Lorenz und Jürgen Widmer mit Text und Gesang unter dem Motto „Und über die Großstadt senkt sich die Sonne“ bestritten, war ausverkauft.

Ein Mann und eine Frau mit einem Preis auf der Bühne

Berlinale 2020: Eine Bilanz

Der Film „Es gibt kein Böses“ des Iraners Mohammad Rasoulof gewann bei der 70. Berlinale den Goldenen Bären. Es war alles andere als eine Überraschung, als Jurypräsident Jeremy Irons den Sieger verkündete. Zu gut passte der allerletzte Beitrag im Berlinale-Wettbewerb ins Konzept einer typischen Berlinale-Preisverleihung und zu einer Jury, die sich ganz offensichtlich nicht auf ästhetisch-stilistische Kriterien einigen konnte, deren Ansichten zur Filmkunst sich gegenseitig neutralisierten.

Academy Museum

Academy Museum: Hollywoods Millionen-Projekt

Es glänzt schon von Weitem: der große Zylinder an der denkmalgeschützten Fassade eines früheren Luxus-Kaufhauses, Baujahr 1939, ist mit 350.000 Blattgold-Mosaikstücken verziert.

„Das Gold passt genau zu den Oscars“, begeistert sich Jessica Niebel. Die gebürtige Heidelbergerin gehört zum Kuratoren-Team des neuen Academy Museum of Motion Pictures. Ein Drittel der Mosaikplättchen mussten erneuert werden, sie wurden beim Originalhersteller in Venedig beschafft.

Babylon Berlin

Babylon Berlin

Was bisher geschah: „Babylon Berlin“ wurde in mehr als 100 Länder verkauft. Der Soundtrack ist ein Hit. In Berlin gibt es extra Stadtführungen zu den Schauplätzen. Der Tourismusverband und der Senat hängten sich an den Hype, „Babylon Berlin“ wurde zur perfekten Werbung für die Stadt.

Der 20er-Jahre-Krimi, ein Sittengemälde der Weimarer Republik, gewann reihenweise Preise und brachte die Mediatheken zum Glühen. Endlich hatte Deutschland eine Serie, die großes Kino war.

Kalender aus Müll bei Stuttgarter Ausstellung

Klimadebatte, Umweltzerstörung und Wegwerfwahn finden sich als Themen auch zunehmend in der Kalenderbranche wieder. Zwei der auffälligsten Kandidaten für den Gregor Calender Award 2020 im Rahmen der Stuttgarter Kalenderschau (24. Januar bis 8. Februar) protestieren mit ihren Werken gegen die Verschwendung von Ressourcen.

Die Sängerin Alice Francis und die Stuttgarter Fotografin Sarah Tröster lehnen sich zum Beispiel mit den Posen für ihre bunten Pinup-Fotos an die Fotografien von Marilyn Monroe, Marlene Dietrich oder Mata Hari an.

 Patriarch Bogenschütz auf seinem Thron: Das Ensemble vom Lindenhoftheater spielte im Ravensburger Konzerthaus das Stück „Global

Ein Theaterstück zwischen Komik und und bitteren Aspekten der globalen Wirtschaft

Jedes Gastspiel des Lindenhoftheaters aus Melchingen im Zollernalbkreis ist etwas Besonderes – sprachlich und darstellerisch, da sich ihre Inszenierungen in der Heimat verorten. Am Freitagabend stand das Ensemble mit der Tragikomödie „Global Player – Wo mir sind isch vorne“ von Hannes Stöhr in Ravensburg auf der Konzerthausbühne und erntete viel Applaus. Im Mittelpunkt stand Unternehmer und Patriarch Paul Bogenschütz, um den sich die Familie scharrt und zu retten versucht, was noch zu retten ist.

Die Schauspielerin Claudia Michelsen liest Texte von und über Marlene Dietrich.

„Die letzten Scheinwerfer sind längst erloschen, die Show ist aus...“

Im voll besetzten Münzhof haben die Besucher am Mittwochabend einen Rezitationsabend mit Texten von und über Marlene Dietrich erleben dürfen, der diese außergewöhnliche Frau auf einer Reise durch ihr Leben lebendig werden ließ.

Die bekannte Schauspielerin Claudia Michelsen liebt und sucht die Nähe zum Publikum. Mitten auf der Bühne steht ein Lesetisch, hell beleuchtet, dass sie eigentlich geblendet sein müsste. Aber es scheint ihr nichts auszumachen, sie habe es so gewünscht.

 Regissuer Christian von Götz hat ein fleckviehgeschecktes Pferd aus der komischen Oper Berlin mit nach Ulm gebracht, das der le

Aschenputtel liebt einen kiffenden Prinzen, der Star des Abends ist aber ein Pferd

Aschenputtel ist bei den Brüdern Grimm und in der französischen Version „Cendrillon“ von Charles Perrault ein wunderschönes, zartes und sittsames Mädchen, gedemütigt von der bösen Stiefmutter und deren Töchtern. Ein ganz anderes Aschenputtel bringt Christian von Götz kurz vor Weihnachten mit seiner Inszenierung von Jules Massenets Märchenoper „Cendrillon“ auf die Bühne des Theaters Ulm.

I Chiao Shih ist eine starke junge Frau, die in Monteurkleidung Autos und Motorroller repariert und am Ende einen einsamen, kiffenden Prinzen erlöst.