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Buch «Berlin in 100 Kapiteln»

„Berlin in 100 Kapiteln“ - fast

„Nur wer liebt darf kritisieren!“ Dieses Credo des legendären Berliner Theaterkritikers Friedrich Luft machen sich immer wieder auch Autoren und Journalisten zu eigen, wenn sie sich mit bissigen Kommentaren, Glossen und Berichten über die Metropole Berlin öffentlich zu Wort melden.

Die neueste „Liebeserklärung“ im Sinne des Vorworts zur „Feuerzangenbowle“ - „Dies ist ein Loblied auf die Schule, aber es kann sein, daß sie es nicht merkt“ - stammt von den Journalisten Harald Martenstein und Lorenz Maroldt, gespickt mit einer Vielzahl ...

Ute Lemper

Lemper singt Dietrich: „Rendezvous“ als Reifeprüfung

Ute Lempers nostalgischer Look auf Bildern zu ihrem neuen Album, der wahlweise kühle oder melancholische Gesang, die intensive Performance der 56-Jährigen: Man merkt sofort, dass „Rendezvous With Marlene“ (Jazzhaus Records/In-Akustik) ein Schlüsselwerk ist, eine reife Hommage voller Respekt und Bewunderung.

Hier schließt sich ein Kreis: In den 80er Jahren wurde Lemper als „junge Marlene aus Münster“ in den Himmel gelobt, ihr internationales Starpotenzial entfaltete sie in Musicals, in anspruchsvollen Chansonprojekten und als ...

Ute Lemper

Ute Lemper: Ich liebe New York - und bleibe Europäerin

Eigentlich wollte Ute Lemper in diesem Sommer wieder in der alten Heimat sein und auf großen Festivals auftreten. Nun muss auch die international renommierte deutsche Chanson-, Jazz- und Musical-Sängerin zu ihrem neuen Album „Rendezvous With Marlene“ Skype-Interviews aus dem Homeoffice geben.

Die Deutsche Presse-Agentur fragte nach Heimatgefühlen, Lempers Beziehung zu Marlene Dietrich und ihren Zukunftsplänen.

Frage: Hallo Ute Lemper, Sie befinden sich mit Ihrer Familie in einem Epizentrum der Corona-Pandemie.

Volker Ullrich

Die letzten Tage des Weltkrieges

Der Diktator Adolf Hitler ist tot, doch der sinnlose Krieg mit all seinen Grausamkeiten dauert noch Tage. Selbstmordwellen, Massenvergewaltigungen, Todesmärsche, Flüchtlingtrecks.

Der Historiker Volker Ullrich beschreibt in seinem neuen Buch „Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches“ den Untergang des nationalsozialistischen Deutschlands vor 75 Jahren in all seinen Facetten. Der Hitler-Biograf berichtet erzählerisch und eindringlich mit den Worten von Zeitzeugen und Erinnerungen über Leid, Wirren, Ängste, weiter ...

 Körperkontakt ist bei der Musiknacht normal. In Zeiten der Corona-Infektionen hat die Tbg die Veranstaltung im April abgesagt.

Coronavirus legt das kulturelle Leben in Bad Saulgau weitgehend lahm

Die Sorge um die weitere Ausbreitung des Coronavirus legt auch in Bad Saulgau das öffentliche kulturelle Leben weitgehend lahm. Stadt Bad Saulgau und Vereine veröffentlichen in den vergangenen Tagen eine Absage nach der anderen. Es bleibt aber bei der Theateraufführung „Spatz und Engel“ über die Sängerinnen Edith Piaf und Marlene Dietrich. Hier empfiehlt das Kulturamt als Vorsorge gegen eine Verbreitung des Virus einen größeren Sitzabstand zu den Nachbarn.

Lassen die 20er wieder aufleben: Sabine Lorenz und Jürgen Widmer.

Vergnüglicher, tiefsinniger Großstadtbummel

Innert weniger Minuten hat das Duo Widmer & Lorenz zusammen mit der Pianistin Barbara Kent dem Saal im Kleinen Zeughaus eine besondere intime Atmosphäre verliehen. So, als seien die Besucher zurückversetzt in die Zeit der 1920erJahre, aber nicht in den großen viel beschworenen Taumel. Der Premierenabend am Sonntag, den Sabine Lorenz und Jürgen Widmer mit Text und Gesang unter dem Motto „Und über die Großstadt senkt sich die Sonne“ bestritten, war ausverkauft.

Ein Mann und eine Frau mit einem Preis auf der Bühne

Berlinale 2020: Eine Bilanz

Der Film „Es gibt kein Böses“ des Iraners Mohammad Rasoulof gewann bei der 70. Berlinale den Goldenen Bären. Es war alles andere als eine Überraschung, als Jurypräsident Jeremy Irons den Sieger verkündete. Zu gut passte der allerletzte Beitrag im Berlinale-Wettbewerb ins Konzept einer typischen Berlinale-Preisverleihung und zu einer Jury, die sich ganz offensichtlich nicht auf ästhetisch-stilistische Kriterien einigen konnte, deren Ansichten zur Filmkunst sich gegenseitig neutralisierten.

Academy Museum

Academy Museum: Hollywoods Millionen-Projekt

Es glänzt schon von Weitem: der große Zylinder an der denkmalgeschützten Fassade eines früheren Luxus-Kaufhauses, Baujahr 1939, ist mit 350.000 Blattgold-Mosaikstücken verziert.

„Das Gold passt genau zu den Oscars“, begeistert sich Jessica Niebel. Die gebürtige Heidelbergerin gehört zum Kuratoren-Team des neuen Academy Museum of Motion Pictures. Ein Drittel der Mosaikplättchen mussten erneuert werden, sie wurden beim Originalhersteller in Venedig beschafft.

Babylon Berlin

Babylon Berlin

Was bisher geschah: „Babylon Berlin“ wurde in mehr als 100 Länder verkauft. Der Soundtrack ist ein Hit. In Berlin gibt es extra Stadtführungen zu den Schauplätzen. Der Tourismusverband und der Senat hängten sich an den Hype, „Babylon Berlin“ wurde zur perfekten Werbung für die Stadt.

Der 20er-Jahre-Krimi, ein Sittengemälde der Weimarer Republik, gewann reihenweise Preise und brachte die Mediatheken zum Glühen. Endlich hatte Deutschland eine Serie, die großes Kino war.

Kalender aus Müll bei Stuttgarter Ausstellung

Klimadebatte, Umweltzerstörung und Wegwerfwahn finden sich als Themen auch zunehmend in der Kalenderbranche wieder. Zwei der auffälligsten Kandidaten für den Gregor Calender Award 2020 im Rahmen der Stuttgarter Kalenderschau (24. Januar bis 8. Februar) protestieren mit ihren Werken gegen die Verschwendung von Ressourcen.

Die Sängerin Alice Francis und die Stuttgarter Fotografin Sarah Tröster lehnen sich zum Beispiel mit den Posen für ihre bunten Pinup-Fotos an die Fotografien von Marilyn Monroe, Marlene Dietrich oder Mata Hari an.