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Die Flowers mit (von links) Andi Kemmer, Klaus Brosowsky, Matthias Kehrle und Axel Nagel (unten) sind mit dabei beim großen Eröf

Mit Volldampf in den Kulturbahnhof

„Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik!“ Dieser sinnige Satz von Theodor Heuss ziert das Programmheft der 3. Aalener Kulturwochen (von heute an bis zum 25. November). Als mindestens ebenso sinnig sieht OB Thilo Rentschler aber das Motto, dass sich die Aalener Kulturschaffenden im Sommer selbst gegeben haben: „We will survive. Wir werden alles dafür tun, damit dieses Ziel erreicht wird.“

Man mag ihm glauben, wenn man die Großereignisse betrachtet, die der Stadt im kommenden Herbst bevorstehen.

 Zum letzten Mal „Mister Kulturufer“: Er hat es nicht erfunden, aber er hat es seit 34 Jahren entscheidend weiterentwickelt. „Oh

Winfried Neumanns letztes Jahr als Chef des Kulturufers

Das Kulturufer soll sich weiterentwickeln. Aber so, dass sein liebevoller Charakter erhalten bleibt. Das wünscht sich Winfried Neumann. 34 Jahre lang hat er das Kulturufer als Leiter des Kulturbüros begleitet. Das Kulturufer im nächsten Jahr wird er bereits als Privatmann erleben: Im März 2020 geht er in den Ruhestand.

Neumann ist ein Festivalleiter, wie es keinen zweiten geben dürfte. Denn zusammen mit zwei Helfern bekocht er jeden Tag eigenhändig die beim Kulturufer auftretenden Künstler und den großen Mitarbeiterstamm.

Stets mit Blickkontakt: Lars Bartkuhn (vorn) an Tasten und Knöpfen und Oli Rubow, der Mann für die Beats.

Meister der Tasten, Knöpfe und Beats

Fein gestrickte Elektronik-Sounds wabern durchs Frapé, untermalt von filigranen Beats. Einen ungewöhnlichen Auftakt in die Jazz-Jamsession erlebten gut 50 Zuhörer am Mittwochabend im Frapé. Die beiden Musiker Oli Rubow (Schlagzeug) und Lars Bartkuhn (Tasten und Gitarre) aus Frankfurt beleuchteten den Begriff Jazz mal von einer ganz anderen Seite. House, Dancefloor, Acid, wie immer man es nennen will, aber stets handgemacht.

„Wir spielen selten in Jazzclubs.

Musiker Tobias Conzelmann möchte 2018 sein neues Album bei einer Konzerttour vorstellen.

33-Jähriger achtet sehr auf den Text

„Die Musik wächst immer mehr“, sagt Tobias Conzelmann aus Albstadt. Was der 33-Jährige damit meint: Das Musikmachen nimmt immer mehr Raum im Leben des Sozialpädagogen ein. Noch im Herbst diesen Jahres will er ein neues Album veröffentlichen – der Name steht noch nicht fest.

2018 soll es deswegen eine Reihe von Konzerten im Landkreis Sigmaringen und darüber hinaus geben, beispielsweise in der Alten Kirche in Rulfingen. „Dort wird nächstes Jahr eine Art Festival stattfinden“, sagt der Musiker.


Das Trio Cajon besteht aus (von links) Andy Schoy, Sigrun Schumacher und Beefy Gerhard Wurst.

Trio Cajon spielt Jazzstandards, Rock- und Popklassiker in Heiligenberg

Das Trio Cajon gibt am Sonntag, 25. Juni, um 11 Uhr ein Konzert bei AllerArt in Heiligenberg. Sigrun Schumacher (Violine, Gesang), Andy Schoy (Cajon, Percussion) und Beefy Gerhard Wurst (rechts, Gitarren) spielen laut Veranstalter von Jazz-Standards bis zu Rock und Popklassikern eine bunte Mischung bekannter Songs in ungewohnten Arrangements.

Sigrun Schumacher ist eine studierte Jazzsängerin, die mit Marla Glen, Peter Herbolzheimer „Bujazzo“ und „Jamfactory“ konzertierte.

Moritz Bussinger (im Hintergrund) sowie ein weiterer Peer Coach in der Arbeit mit Dozent Markus Brachtendorf (vorne rechts).

Fortbildung für die Jugendarbeit im Jugendzentrum

Philipp Atay und Moritz Bussinger vom Jugendzentrum Ego waren unter den 20 Teilnehmern aus sieben Bundesländern bei der Roots&Routes Peer Coach Academy. In den Räumen der Landesmusikakademie NRW Heek-Nienborg bauten junge Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Musik, Tanz, Filmemachen und Fotografie ihre Fähigkeiten in Selbstmanagement, Anleiten von Gruppen und Vermittlung künstlerischer Kompetenzen aus.

Dabei wurden bereits vorhandenen Fähigkeiten verfeinert und ausgeweitet, als auch Handwerkszeuge in Sachen Medien-, Tanz- ...

Stefan Lanka im Landgericht Ravensburg. Der Biologe vom Bodensee hatte die Idee der krankmachenden Masern-Viren infrage gestellt

Masernprozess: Jetzt entscheidet das OLG Stuttgart

Hat Arzt David Bardens aus Homburg/Saar dem Biologen Stefan Lanka aus Langenargen ausreichend Beweise für die Existenz des Masernvirus geliefert? Muss der Impfgegner dem Mediziner die für diesen Fall in einem Fachartikel ausgelobten 100 000 Euro zahlen? Hat das Landgericht Ravensburg im vergangenen Jahr ein korrektes Urteil getroffen, als es David Bardens Recht gegeben hatte? Diese Fragen beantwortet ab Dienstag, 16. Februar, das Oberlandesgericht in Stuttgart.

Beim Kunsthandwerkermarkt des Kulturkessels kann wieder nach Herzenslust gestöbert werden.

Von Keltenrock bis Kabarett

Im Herbstprogramm des Kulturkessels im Dorfgemeinschaftshaus in Bermatingen werden Kabarett, Musik und der traditionelle Kunsthandwerkermarkt geboten.

Los geht es bereits Samstag, 10. Oktober, spielt ab 20.30 Uhr die Band Cúl na Mara keltischen Folk-Rock im neuen Kulturkessel im ersten Stock. In ihrem neuen Album „Current Tales“ erzählt die Band die neuen und alten Geschichten, die Märchen und Mythen des Lebens. Die Musik der Band lebt sowohl von einfühlsam interpretierten Tönen und Liedern über „Rhythm and Reel“ bis hin zum fetzig ...

Impfen oder nicht impfen? Das ist eine der Fragen, die vor Gericht erklärt werden.

Masernprozess: Sachverständiger entscheidet

100 000 Euro für den Nachweis des Masern-Virus? Das Landgericht Ravensburg hat am zweiten Tag im Prozess Bardens gegen Lanka am Donnerstag entschieden, einen Sachverständigen einzusetzen. Dieser soll klären, ob der Arzt David Bardens dem Biologen Dr. Stefan Lanka aus Langenargen ausreichend Beweise für die Existenz des Masern-Virus geliefert hat. Lanka hatte dafür 100 000 Euro ausgelobt. Lesen Sie an dieser Stelle unseren Liveblog.

Im Vergleich zum ersten Prozesstag vor rund zwei Wochen sind am Donnerstag deutlich weniger ...